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Hybris: Die überforderte Gesellschaft Gebundene Ausgabe – 10. März 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Propyläen Verlag (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3549074484
  • ISBN-13: 978-3549074480
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 3,3 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Miegels Urteil ist ebenso einleuchtend wie seine religiös aufgeladene Analyse.", The European, Daniel Dettling, 29.04.2014

"Das mit Leidenschaft, an nicht wenigen Stellen sogar mit Wut geschriebene Buch eines hellwachen, kenntnisreichen Autors.", ORF, Brigitte Neumann, 25.04.2014

"Miegel bleibt ein streitbarer Kopf.", Oranienburger Generalanzeiger, Boris Kruse, 17.04.2014

Klappentext

Die exzessive Entwicklung unserer Lebenswelt, die der Bonner Sozial­wissenschaftler Meinhard Miegel eindringlich schildert, überfordert alle: Einzelne und Gruppen, Unter­nehmen, Schulen und Universitäten, Parteien, Regierungen und internationale Organisationen. Ob entfesselte Finanzmärkte, aus dem Ruder laufende Großprojekte, dysfunktionale Bildungs- und Infrastrukturen, drogenverseuchter Sport oder der tägliche Verkehrskollaps - die Kosten dieser Maßlosigkeit sind enorm, keine Volkswirtschaft kann sie auf Dauer stemmen. Und es sind nicht nur materielle Kosten, sondern zunehmend solche der Lebensqualität und der menschlichen Existenz. Habsucht, Gier und Maßlosigkeit hat es immer gegeben. Aber sie galten als Laster. Heute gelten sie als Tugend. In dieser Hybris liegt der Kern der Krise von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lösung des Problems ist erprobt und zuverlässig: Es ist die Kunst der Beschränkung – die Rückkehr zu einem menschlichen Maß, das unseren individuellen, gesellschaftlichen und natürlichen Ressourcen entspricht und sie in ein neues Gleichgewicht bringt. Worin diese Kunst besteht, macht Miegel an vielfältigen Beispielen eindrucksvoll deutlich.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 9. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Damals in Babylon hielten die Menschen sich für Gott, wollten dies zeigen, fingen an, den „Turm der Türme“ zu bauen…… und jeder weiß, wie die Legende sich weiter entsponnen hat. Als „Ur-erfahrene“ menschliche Allgemeinerfahrung, wo jede grandiose Überheblichkeit zwanghaft hinsteuert, wo die „Maßlosigkeit“ zum „Verlust“ folgerichtig führt.

Meinhard Miegel legt sachlich, nüchtern, argumentativ überzeugend, selten polemisch und durchweg hoch lesenswert den Finger auf genau jene Wunde.

Auf die „modernen Türme von Babel“, symbolisiert durch einen Flughafen, der nicht funktioniert, eine Philharmonie, deren Kosten alle Grenzen sprengen, Dutzende, vom Leser in Hundertschaften weiterzudenkende Beispiele, die aber immer nur äußerer Ausdruck dessen sind, was der Mensch in seiner Überheblichkeit (aber auch nur) meint, zu sein.

Mit einem vielleicht klein wirkenden, aber mit weitreichenden Folgen versehenen anderem Ende zur alten Erzählung.

Hat die Legende des Turmbaus zu Babel eindringlich vor Augen halten wollen, dass Überheblichkeit zum Sturz und daher eine gewisse Demut dem Menschen gut zu Gesichte steht, weist Miegel mit Wucht nach, wie in der Gegenwart genau jene Eigenschaften, vor denen solche Erfahrungsschätze der Menschheit warnen, „en vogue“ sind.

Erfolgsfaktoren, die es zu Kultivieren gilt in der Moderne.

Ohne „mehr Schein als Sein“, ohne eine durch keine Selbstzweifel bedrückte Form der „Eigenverehrung“ (und Eigenwerbung) sind Karrieren, Reichtümer, scheinbar kaum zu erreichen.

Ohne Sinn und Verstand, ohne Maß und Weitsicht wird gelebt. Vor allem konsumiert. Die Wirtschaft geschmiert. Von Oben, unten, rechts und links.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Falk Müller TOP 50 REZENSENT am 17. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Hybris bedeutet ja so viel wie Größenwahn und Selbstüberschätzung. Und genau an dem leidet unsere Gesellschaft in zunehmenden Maße, meint der Autor. Wir frönen also einem Lebensstil, der nicht mehr unserer Wirtschaftskraft entspricht. Das Ergebnis sind Schulden, für die keiner mehr haften kann. Es fehlt die Erkenntnis, dass "gesundes" Wachstum schlicht nicht mehr möglich ist.

Doch woher kommt dieser kollektive Realitätsverlust? Für Miegel ist es vor allem die "Verwirtschaftung aller Lebensbereiche", wie er es nennt. In der Arbeitswelt erleben wir einen nie enden wollenden Optimierungswahn, in der Bildung eine ständige Lehrstoffverdichtung und Akademisierung, ja selbst in der Freizeit gibt es eine Qualitätskontrolle. Tausende Ratgeber stehen bereit, den Müßiggang so lange zu optimieren, bis er keiner mehr ist. Alles ist auf Exzess ausgelegt: Bauten, Sport, Arbeit, Vergnügen, Technik, Schulden. Das Ergebnis ist eine allgemeine Erschöpfung, meint der Autor. Und diese wirkt sich nicht nur negativ auf das kollektive Wohlbefinden aus, sondern bedroht die Gesellschaft als Ganzes. Miegel bringt hier das Beispiel der Geburtenrate. Wenige Länder gaben und geben so viel Geld für Kinder und Familien aus. Trotzdem sinkt die Geburtenrate. Warum? Weil sich viele junge Menschen auch ohne Kinder schon oft in ihrem Alltag überlastet sehen, und nicht mehr in der Lage oder willens sind, die zusätzlichen Lasten durch Kinder zu schuldern. So kann aber auf Dauer kein Volk existieren.

Miegel mahnt also ein Umsteuern an: weg von der ideologisch gesteuerten Maßlosigkeit, vom maßlosen Konsum, der maßlosen Produktion, der Maßlosigkeit um der Maßlosigkeit willen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 6. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn Hybris schon früh zu einem meiner Lieblingswörter wurde, lag dies vor allem an einem Lateinlehrer, den ich eigentlich gar nicht mochte. Aber wenn er gut drauf war, vergass er den Lehrplan und erzählte uns die griechischen Sagen. Und die Geschichte von Ikarus vermittelte er so spannend, dass mir bis heute blieb, wozu menschliche Selbstüberschätzung führen kann. Und um diese Hybris geht es auch in diesem Buch.

Meinhard Miegel beginnt mit der alttestamentarischen Geschichte vom Turmbau zu Babylon, die ja das gleiche Thema behandelt. Und der erste Satz lautet: „Wäre es nicht zum Weinen, wäre es zum Lachen.“ Gemeint ist damit der Bau des neuen Berliner Vorzeigeflughafens. Aber was er mit diesem Projekt, Stuttgart 21 und weiteren Fehlplanungen demonstrieren will, ist nur Teil des Problems. Denn es geht bei solch komplexen Projekten nicht nur um Hochmut, Realitätsverlust und Selbstüberschätzung. Dass dies auch dem Autor bewusst ist, zeigen die Überschriften der folgenden Unterkapitel. Sie lauten: Mobilität, Schulen, Bildung, Sport, Arbeit, Bevölkerung, Schulden, Sozialstaat, Technischer Fortschritt, Europa und Globalisierung.

Bis Seite 150 zeigt Meinhard Miegel, was alles falsch läuft und die Menschen des 21. Jahrhunderts überfordert. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist eine solche Analyse keine erbauliche Lektüre. Daher braucht es Durchhaltewillen und die Hoffnung, der unerbittliche Kritiker werde irgendwann auch mögliche Lösungen präsentieren. Die kommen dann im Teil „Die Kunst der Beschränkung“, sind jedoch vom Glauben geprägt, der Mensch würde seine Verhaltensweisen durch Einsicht in die Notwendigkeit ändern.
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