Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klangkünstler, 2. Dezember 2007
Songs die, wenn man sie lässt, einen zu Tränen rühren können, die scheinbar nicht nur den Weg ins Ohr, sondern auch direkt ins Herz genau kennen. Sigur Ros, die isländischen Klangkünstler haben mit Hvarf-Heim mal wieder ein Meisterwerk kreiert. Ein Album mit zwei Seiten und das kann man wörtlich nehmen.
Auf Hvarf, was übersetzt soviel wie Hafen bedeutet, sind drei komplett neue und zwei überarbeitete Studio-Aufnahmen zu finden. Ganz im typischen, elektrischen Panorama-Breitklang. Auf der anderen Seite des Albums, namens Heim, sind eingängige Akustikversionen von sechs Favoriten der Band, die es auf so ruhige Art und Weise vorher nicht zu hören gab.
Die Violinen summen leise, die Gitarren flüstern und das Schlagzeug treibt voran. Diese elf Songs klingen insgesamt alle euphorisch, traurig und befreiend zu gleich.
Und obwohl der Track Hafsol fast die 10-Minuten-Marke knackt, wirds nie langweilig oder wirkt auch nur ein Stück in die Länge gezogen. Jeder Ton, jede Sekunde baut dem Song erst die vier Wände und ein Dach. Und dabei schmiegen sich die Melodien wieder an einen heran, und stürzen einen regelrecht in tiefe Träume. Wie immer flechten Sigur Ros wieder verschiedenste Geräusche ein, wie im Song I Gear, der einen mit der Melodie einer aufziehbaren Spieluhr fast schon einlullt, bis plötzlich ein Gitarrengewitter einsetzt.
Speziell die Laut-Phantasie-Sprache auch Hopelandic genannt, die Sänger Jón Thór Birgisson begnadet einbindet, geben den Tracks erst diese Einzigartigkeit. Hier und da denkt man einzelne Worte aufzuschnappen, die einem bekannt vorkommen, aber selbst dabei gelingt es Sigur Ros die Vorstellungskraft erst so richtig anzusticheln.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sigur Rós eben..., 14. November 2007
Sigur Rós sind Islands musikalische Exportschlager, haben sie weltweit doch schon über 2 Millionen Alben verkauft. Wenn man die Einwohnerzahl des Landes (309.699 Einwohnern, Stand 1.4.2007) damit vergleicht wird schnell klar, die Alben haben nicht nur Isländer gekauft! 2005, mit ihrem letzten Album Takk dankten Sie ihren Fans dafür, dass sie von der Musik leben können, denn Takk heißt danke auf isländisch, was für eine schöne Widmung. Jetzt liegt seit dem 2. November das neue Werk der Band namens Hvarf / Heim vor. Eine Liebeserklärung an das kleine und kalte Land, die Menschen dort und an die Natur. Wer hier genau hinhört, weiß schon wo er den Jahresurlaub 2008 verbringen sollte, denn mit einem Taxi nach Paris oder ich war noch niemals in Ney York sind dagegen nur Kurztripempfehlungen. Die Doppel-CD wartet mit fünf neuen elektronischen Songs auf (Hvarf), sowie mit einer akustischen Aufnahme von sechs Titeln (Heim), die auf der letzten Islandtour entstand. Bis auf das genial aufpolierte Von was eigentlich aus dem Jahr 1997 stammt, sind es tolle neue Stücke, die auf schon bekannte Stärken der Band basieren: elektronischer Grundpegel durch Orgel, Keyboards (Kjarri Sveinsson) und Schlagzeug (Orri Páll Dýrason) harmonieren mit filigranen Basstönen (Georg Holm) und Gitarrenklängen zu der unvergleichlichen Stimme des Sängers und Gitarristen (Jónsi Birgisson). Das Unglaubliche an der Musik ist, dass man sich nicht vorstellen kann, dass sie irgendwann aufhört. Wie ein innerer Rhythmus macht sie sich unersetzlich im Hintergrund wie auch beim bewussten Hinhören. Das ist die Gefahr, denn nach knapp 80 Minuten hat man beide CDs durch und muss erneut von vorn anfangen. Erst dann merkt man, dass etwas anders ist als bei den schon veröffentlichten Vorgängern. Es ist ein wenig rockiger geworden (man könnte fast psychedelischer sagen) und vor allem hat sich der Gesangsanteil gefühlt verdoppelt, somit wird einem erst richtig klar, dass man mit der Sprache nichts anfangen kann und alles irgendwie auch ähnlich klingt. Vielleicht ist das gewollt, eine Liebeserklärung an Island um sich mehr damit auseinander zu setzen und vielleicht ein paar Vokabeln zu lernen. Empfehlung: Wer Sigur Rós noch nicht kennt sollte mit einem anderen Album oder der DVD von Hvarf / Heim beginnen, für alle anderen: Kaufen!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Doppel EP aus Island, 6. November 2007
Gänsehaut !
Unglaublich was die Jungs da wieder gemacht haben ! Viel neues an Material gibts nicht, dafür aber trotzdem viel neues zu entdecken ! Die Akustischen Versionen der alten "evergreens" sind schlicht weg genial ! Der Sound ist unglaublich present und warm !
Die andere EP ist auch sehr gut auch wenn sie nicht viel unbekanntes zu bieten hat (3 lieder halt) doch die anderen haben auch ein neues frischeres gewand bekommen !
Da es sich nicht wie mein Vorrezensent schrieb um ein Album sondern eine Doppel EP handelt sind 5 Sterne auf jeden Fall verdient !!!
Unbedingt den Film zur Heim EP anschauen ! Genial !
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