Rezension
'Mit flächendeckenden Blasinstrumenten, von denen die neuartige Tubax eines der außergewöhnlichsten ist, doppeltem Cello, Theramin, und Pumporgel kreieren Alamaailman Vasarat einen beeindruckenden Folk"n"Jazzrock' (7 von 10 Punkten) (Eclipsed 05/2009)
'Ganz davon abgesehen, dass mit der Tubax ein eigens gebautes Basssaxophon zu imposantem Einsatz kommt, hat sich wohl selten ein derart explosives Gemisch aus Jazz, Heavy Metal Rock, Folklore, Nostalgie, Balkansound und schräger Entdeckerlust vom hohen Norden aus auf den Weg in alle Welt gemacht.' (Jazzpodium 05/2009)
Kurzbeschreibung
Gegründet wurde die sechsköpfige Band 1997 von Schlagzeuger TEEMU HÄNNINEN und JARNO SARKULA (Saxofon, Klarinette), der zuvor bei der Prog-Kult-Band HÖYRY-KONE spielte. Seitdem veröffentlichten ALAMAAILMAN VASARAT (Die Hämmer der Unterwelt) bislang die vier hochgelobten Alben "Vasaraasia", mit dem sie es in die Top 10 der Weltmusik-Charts schafften, "Käärmelautakunta", "Kinaporin Kalifaatti" sowie "Mahaan". Auf dem neusten Werk präsentiert das finnische Sextett seine musikalische Hommage an den geheimnisumwitterten finnischen Naturforscher Huuro Kolkko, der sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts dem Studium unerforschter exotischer Kulturen widmete und während des ersten Weltkrieges auf mysteriöse Weise in Marokko verschwand. Basierend auf Kolkkos Tagebuchnotizen und inspiriert von dessen Photoaufnahmen entstand ein zehn Songs umfassendes Konzeptalbum, auf dem ALAMAAILMAN VASARAT den Hörer in geheimnisvolle Welten entführen. So erforscht die Formation auf "Huuro Kolkko" in bandtypischer Manier musikalisches Neuland und wartet mit einem spannenden, mit Saxophon, Tuba, Posaune, Cello, Theremin, Pump-Organ, Drums und Percussion instrumentierten Mix aus Folk, Jazz- und Balkanklängen auf.