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Hustle & Flow
 
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Hustle & Flow

Terrence Howard , Anthony Anderson , Craig Brewer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Movieman.de

Nach "8 Mile" und "Get Rich or Die Tryin´" schon wieder so eine Ode an das harte männliche Geschlecht und den guten alten Rap, der mittlerweile ziemlich im Mainstreamgedudel versumpft? Mitnichten! "Hustle and Flow" ist ein ehrlicher Film, der weder auf Starkult noch hohles Gepose setzt. Vielmehr demonstriert die Produktion von Drehbuchautor und Regie-Neuling Craig Brewer, was die wahre Liebe zu einer Musik ausmacht, die ihren Wurzeln treu bleibt und das ausdrückt, was das Leben von Menschen prägt, die sich eigentlich kein Mikrophon leisten können. Auf der einen Seite portraitiert der Film das Zuhälter-Milieu der amerikanischen Südstaaten und auf der anderen Seiten kreiert er das Portrait eines Mannes, der praktisch alles dafür tut, seinen Frieden zu finden. Das dieser in der Musik liegt mag nicht weiter wundern und dass dabei immer mal wieder der -zumindest filmisch abgedroschene- amerikanische Traum vom "Du kannst alles schaffen, wenn Du es nur wirklich willst" anklingt, sollte man zu verzeihen wagen. Dennoch ist der Film ein kleiner Schatz, denn er beschönigt nicht, noch hebt er das, durch sein soziales Umfeld ach so benachteiligte Individuum in die Höhe. Er zeigt vielmehr in schroff fotografierten Bildern, wie die Realität aussieht und was auf dem Weg zu der Verwirklichung eines Traumes alles geschieht. Als Parabel kann er verstanden werden, muss er aber nicht und dass dem Zuschauer diese Freiheit gelassen und eine wirklich reiche Figurengestaltung geboten wird, macht die Produktion zu etwas Eigenständigem, das auch ohne abgedroschenes Gepimpe auskommt, denn die Zuhälterei ist hier nicht bloß "cool", sondern ein notwendiges Übel. Ob das alles hundert Prozent authentisch ist oder nicht, mag offen bleiben, letztendlich ist es aber auch die Musik, die hier im Vordergrund stehen sollte und die wurde immerhin mit einem Oscar ausgezeichnet. Fazit: Hut ab!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das farblich recht schöne Bild wird leider von Rauschen und Artefakten stark eingetrübt. Akustisch bietet sich eine vital gestaltete Kulisse, die spielerisch Weiträumigkeit vermittelt. Ein sehr hintergründiges Bonusprogramm bietet eine Vielzahl von Informationen zur Produktion, die äußerst interessant aufgearbeitet wurden und kaum Fragen offen lassen.

Bild: Gleich die erste Einstellung des Filmes demonstriert, wie brillant die Schärfewerte stellenweise angelegt sind (Hautporen, 00:01:03). Im Detail fallen diese wirklich sehr gut aus, auf geringen Abstand lassen sie, je nach Lichteinfall aber auch sehr stark nach (Gesicht, 00:01:46), so dass die meiste Zeit eher aufgeweichte Ansichten geboten werden. Auch die Schwarzwerte könnten sich hier etwas mehr aufgefächert darstellen (Haare, 00:03:31). Die Kontraste tendieren bei schwachem Licht dazu, grobe Konturen entstehen zu lassen. Dabei bleibt das Farbspektrum aber stets gesund und natürlich. Lediglich das fast durchgängig vorhandene Rauschen (00:19:29) lässt hin und wieder einen gewissen Graustich zu. Artefakte finden sich häufiger im Kunstlicht und treten in Form von Doppelkonturen oder flimmernden Kanten in Erscheinung (Nachtclub, 00:07:36). Insgesamt lässt die generelle Grobkörnigkeit und das permanente Rauschen keine wirklich klaren Ansichten zu, die nur selten im Detail geboten werden.

Ton: Der in DD 5.1 vorliegende Ton verteilt sich recht schön auf den gesamten Raum. Einzelne Soundsignale überraschen immer wieder mal wieder durch ihre Richtungsspezifik (Schlag auf Auto von rechts, 00:10:48). Dies verleiht der Kulisse eine natürliche Lebendigkeit, die sich auch in den Dialogen fortsetzt, die gerne von den Seiten über die Front in den Center wechseln und sich damit stets motiviert den Bildbewegungen anpassen. Effekte sind satt und ziehen mit basslastiger Präsenz durch den Raum. Donnergrollen (00:06:52) geht durch Mark und Bein und Musik besetzt alle Kanäle mit voluminöser Kraft. Solch volle Momente kommen nur leider nicht vollkommen durchgängig vor. Die deutsche Synchronisation fällt zwar weniger authentisch aus als das von Slang geprägte, empfehlenswerte Original, gegen die türkische Synchronisation, die nicht nur leiser, sondern auch nicht ganz so ideal auf die Mundbewegungen abgestimmt ist, kann sie sich aber einwandfrei durchsetzen.

Extras: Das untertitelte Bonusmaterial setzt sich zusammen aus einem Audiokommentar von Drehbuchautor und Regisseur Craig Brewer, einem Feature "Was dahinter steckt" (27:22 Min.), das über zahlreiche Kommentare illustriert, wie die Vorbereitungen zum Film verliefen, was am Set geschah und was die Mitwirkenden an interessanten Anekdoten zu erzählen hatten. Die Auseinandersetzung ist vielfältig und intensiv. "Auf alle Fälle wichtig" (14:42 Min.) demonstriert den Verlauf der Organisation des Filmes, die Geschichte, die erzählt wird und wie da Drehbuch entstand. Auch dieses Feature gestaltet sich sehr hintergründig und wurde mit zahlreichen interessanten Details des Regisseurs ausgestattet. "Die Geburt des Crunk" (13:44 Min.) verdeutlicht, was das Besondere des südlichen Raps ist und wie die Musik zum Film entstand. Ein weiteres Extra beschäftigt sich mit der "Premiere in Memphis" (4:53 Min.). Vorbereitungen, Publikumsmengen und die Ankunft der Stars werden gezeigt. Dabei vermittelt sich die grandiose Stimmung sehr eindrucksvoll. Als letztes Extra bietet die Disc noch sechs Promotion Spots an (4:11 Min.). Insgesamt eine hübsche Auswahl, die vor allem auf Inhalte setzt. --movieman.de

VideoMarkt

Als der kleine Zuhälter DJay zufällig seinen alten Freund Key, einen Toningenieur, wiedertrifft, gerät er ins Grübeln. Schließlich träumte auch er einst von einer Karriere im Musikbusiness. Also beginnt DJay, der schon immer gerne mit Worten spielte, Rap-Texte aufzuschreiben. Mit Hilfe von Key und Shelby, einem Kirchenmusiker, macht er sich daran, die ersten Songs aufzunehmen. Als der Rap-Superstar Skinny Black seinen Besuch ankündigt, sieht DJay die große Chance gekommen, sein Leben von Grund zu ändern.

Video.de

Nach Eminems "8 Mile" folgt nun ein weiteres Porträt eines Underdogs, der es zu einem erfolgreichen Rapper bringt. Das von John Singleton ("Vier Brüder") produzierte und von Newcomer Craig Brewer nicht ohne Humor inszenierte Krimi-Drama zeichnet sich durch glaubwürdige Charaktere und authentische Milieuschilderung aus. Prämiert mit dem Publikumspreis von Sundance 2005 und einem Oscar 2006 für den besten Song, dürfte dieser ambitioniert gemachte Indie-Film weit mehr als nur die Rap-Gemeinde in seinen Bann ziehen.

Blickpunkt: Film

Der diesjährige Sundance-Publikumspreis-Gewinner ist eine ambitionierte Low-Budget-Variante von Curtis Hansons '8 Mile': Terrence Howard brilliert als schwarzer Underdog-Eminem in Memphis, dessen Traum vom Hiphop-Startum über Umwege Realität wird.

Als Produzenten konnte Newcomer-Regisseur Craig Brewer niemand anderes als John Singleton ('2 Fast 2 Furious', 'Shaft') gewinnen, der neben MTV Films an Bord kam. Das größte Ass, das Brewer bei seinem auf 16mm gedrehtem Hip-Hop-Drama aus dem Ärmel schüttelt, ist allerdings Hauptdarsteller Terrence Howard, der hierzulande in Nebenrollen wie zuletzt dem brillanten 'L.A. Crash'positiv auffiel und hiermit in den USA bereits seinen Durchbruch feierte. Howard spielt den Zuhälter und Dealer Djay, mit Dauerwelle, gepimptem Wagen und Hang zum Philosophieren, der nach einer Zufallsbegegnung mit seinem ehemaligen Schulfreund Key (Anthony Anderson) an seinen früheren Traum von einer Musikerkarriere erinnert wird. Zusammen mit Key, mittlerweile Toningenieur, und dem schlaksigen weißen Kirchenmusiker Shelby (DJ Qualls) bastelt er sich in seiner Wohnung ein eigenes Studio, in dem die drei die Musik zu seinen selbst geschrieben Raptexten erfinden.
Die Story konzentriert sich vor allem darauf, mit welchen Mitteln jedermann sich selbst verwirklichen kann und bringt damit auch den Nicht-Rap-Fans unter den Zuschauern das Genre mit unerschütterlichem Enthusiasmus näher. Wer bei der potentiellen Hit-Textzeile 'It's hard out there for a pimp' nicht ins Schmunzeln gerät, muss spätestens angesichts der Begeisterung, die die Darsteller und insbesondere Darstellerinnen an den Tag legen, die Waffen strecken: Djays ärmliches häusliches Leben wird von drei Frauen bestimmt - der großmäuligen Stripperin Lexus (Paula Jai Parker), die er schließlich aus der Wohnung schmeißt, seiner Haupteinnamequelle, der naiven Nola (immer toll: Taryn Manning), die letztlich über sich selbst hinauswächst, ebenso wie seiner schwangeren Freundin Shug (rührend: Taraji P. Henson), die als zufällig engagierte Backgroundsängerin ihre Erfüllung findet. Dass Brewer im Mittelteil bisweilen haarscharf am Kitsch vorbeistreift, wird im letzten Akt durch eine angenehm realistische Note, die nicht ohne Gewalt auskommt, wieder ausgeglichen - allerdings nicht ohne den Optimismus aufzugeben, der 'Hustle & Flow' zu einem immer mitreißenden Aufsteiger-Märchen macht. Mit Musikern wie Ludacris und der Legende Isaac Hayes in Nebenrollen besetzt, setzt Brewers Film zugleich der Südstaatenmusikszene der USA ein Denkmal, das von schwüler Atmosphäre, dem Improvisationstalent in den Armenvierteln der Stadt Memphis und der stets authentischen Sprache und Umgebung geprägt ist. In dieser Hinsicht ist 'Hustle & Flow' tatsächlich noch eine Spur aufrichtiger und aufreibender als sein großer Bruder '8 Mile'. deg.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Ausgezeichnetes Drama um einen Zuhälter, der Karriere als Rapper macht.

Kurzbeschreibung

Was aus all seinen großen Träumen geworden ist, fragt sich Zuhälter DJay aus Memphis. Eine zufällige Begegnung mit Key, einem Tontechniker, motiviert DJay dazu, Nägel mit Köpfen zu machen, seine eigenen Raps zu schreiben und mit dem Kirchenmusiker Shelby eine Platte aufzunehmen. Dadurch ändert sich sein Leben von Grund auf.

Produktbeschreibungen

DJay ist ein kleiner Zuhälter. Aber beim täglichen Kampf, sein sexy Chick Nola (Taryn Manning) laufen zu lassen und gleichzeitig die schwangere Shug (Taraji Henson) zu unterstützen, stellt er sich die Frage: Kann das alles sein, was er vom Leben zu erwarten hat? Erst ein gegen Hehlerware getauschtes Keyboard und die zufällige Begegnung mit seinem alten Schulfreund Key (Anthony Anderson) zeigen ihm den Weg zu seinem Traum: Beats bauen und ein respektierter Rapper werden. Als er hört, dass Skinny Black (Ludacris), der es bereits zum Rapstar gebracht hat, am Unabhängigkeitstag in der Stadt auftreten wird, weiß DJay, dass dies seine Chance ist. Es ist der Gig, auf dem er burnen muss, um seinem Leben eine Stimme
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