Unter dem Aspekt dass der Film auf wahren Begebenheiten beruht, kann es schon nachdenklich stimmen, wenn man das Leben des Profi-Boxers Rubin "Hurricane" Carter in diesem Film aufgezeigt bekommt. Unschuldig kriegt er den Rassenhass und die Ungerechtigkeit der amerikanischen Justiz in den 60ern zu spüren. Carter verarbeitet dies alles in seinem Buch "The 16th Round", dass dem jungen Underdog Lesra eher per Zufall in die Hände fällt. Lesra wird vom Buch derart fasziniert, dass er Kontakt mit Rubin aufnimmt und zusammen mit seinen Freunden beschliesst, den Fall "Hurricane" Carter neu aufzurollen. Obwohl Rubin alles genommen wurde findet er mit der selbstlosen Hilfe Lesra's und seiner kanadischen Freunde ins Leben zurück und schöpft neue Hoffnung. Vor allem Denzel Washington spielt seine Rolle als "Hurricane" brilliant, man spürt sehr gut, wie Carter die Phasen der Verzweiflung, der Hoffnung, des Alleinseins und der Ohnmacht gegenüber der Justiz empfunden haben muss. Alles in allem ein Film der leiseren Töne, der sehr nachdenklich stimmt und auch ohne Ballerei und grossartige Action und trotz Überlänge bis zum Ende spannend ist.