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20 Jahre saß Carter im Gefängnis, bis seine Unschuld bewiesen werden konnte. Jewison komprimiert diese Zeit nun auf die wichtigsten Ereignisse, ohne dabei Carters Integrität zu verletzen oder sein Leiden zu verharmlosen. In den Momenten, in denen der Film Gefahr laufen könnte, genau diese Fehler zu begehen, springt schließlich Denzel Washington ein, der einmal mehr mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung aufwartet und einen mutigen Mann verkörpert, der zwar oft Mitleid erregt, seine Würde dabei jedoch niemals verliert.
Jewison versagt de facto nur in einem Punkt: Der Darstellung der Umstände, die zur Verhaftung Carters geführt haben. Denn er hat aus dem seinerzeit ermittelnden Detective, hier dargestellt von Dan Hedaya, einen absurd-bösartigen Menschen gemacht. Dies aber entspricht nicht unbedingt der Realität und simplifiziert die Geschichte in diesem Aspekt doch zu sehr. Diesen Fehler aber bügelt er mit der Figur von Lesra (Vicellous Reon Shannon) wieder aus, einem Teenager aus Brooklyn, der in den frühen 80er Jahren vom Schicksal Carters erfährt und ihn dazu ermuntert, nach Jahren der Agonie wieder für sein Recht -- und den Beweis seiner Unschuld -- zu kämpfen. Die aus der Freundschaft der beiden entstehende Vater-Sohn-Beziehung gibt dem Film denn auch Hoffnung. Hoffnung, die für Carter so viele Jahre zu einem Wort verkommen war, das letztendlich keine Bedeutung mehr zu haben schien.
In der Realität hatte der junge Lesra übrigens neun Helfer, allesamt Kanadier, die ihm im Kampf um Carters Freiheit zur Seite standen. Im Film sind sie in drei Charakteren zusammengefasst. Mit kleinen Kunstgriffen wie diesem gelingt es Jewison, aus einem guten Drehbuch einen noch besseren Film zu machen. Was am Ende daraus geworden ist, das ist ein Film, der sowohl den Geist wie die Seele gleichermaßen anspricht. --Jeff Shannon
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Die Geschichte des "Hurricane" wurde in diesem Film sehr gut umgesetzt. In über zwei Stunden wird die Leidensgeschichte des Boxers von seiner Verhaftung, bis über die Zeit im Gefängnis, wo er seine Autobiographie schreibt, und weswegen er auch den jungen Lesra trifft, der ihm dann auch schließlich zur Freiheit verhilft. Nach 20 Jahren Gefängnis kommt Rubin "Hurricane" Carter als 50 jähriger auf freien Fuß. 20 Jahre war er im Gefängnis aufgrund eines rassistischen Polizeichefs namens de la Pesca, der ihn damals mehrfachen Mord unterschob. Bei seiner Verhaftung im Film sagt ein Polizeibeamter zu Carter(sitzend mit einem schwarzen Freund im Auto), dass zwei Schwarze gesucht werden, Carter: "Egal welche Schwarze?"
DVD-Bewertung: Ich hab die Leihversion zu Hause gesehen und wenn die Kaufscheibe nicht anders ist, dann sind Bild und Ton gut. Extras dürfte nur ein Trailer sein (?) ....
Nachdem ich den Film sah, habe ich mir umgehend die originalen englischen Bücher sowie eine Biographie über Rubin Carter bestellt und den Fall für mich privat nochmals aufgearbeitet.
Freunde aus den USA haben mir sogar die passenden Bücher zukommen lassen, die leider nirgends in Deutschland oder im Internet unter Versandkosten von 30 ¤ zu bekommen waren.
Der Film hat mich auch durch seine Posie so extrem berührt, dass ich wahrhaftig von ihm bessesen bin und ihn sogar schon drei mal auf englisch gesehen habe.
DANKE RUBIN, DANKE DENZEL!
DER BESTE FILM AUF DIESER WELT!!
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