Spiegel Special 5, 2007
»Dirk Maxeiner rechnet souverän und routiniert mit den Klimahysterikern ab.«
Deutschlandradio, 4. November 2007
»Dirk Maxeiner hält es mit der Skepsis. Sein Buch – er sagt es selbst im Vorwort – ist keine Abrechnung à la ›Die Klimalüge‹ oder ›Der Klimaschwindel‹. Denn auch das wäre eine falsche Gewissheit. Ein Skeptiker hingegen ist jemand, der den Mut hat, den Satz ›Ich weiß es nicht‹ auszusprechen. Es ist dieser Ton ruhiger Gelassenheit, der Maxeiners Buch so lesenswert und erfreulicht macht – gerade vor dem Hintergrund so vieler hysterischer Traktate.«
Märkische Allgemeine, 6./7. Oktober 2007
»Maxeiner stellt den Klimawandel nicht in Frage. Aber er argumentiert lesenswert für einen differenzierten Umgang.«
Literarische Welt, 1. März 2008
»Wobei allerdings manch aufgedeckter Fehlalarm nicht dem Klimarat anzulasten ist, sondern sehr häufig jenen übereifrigen Medien, die in vorauseilendem Katastrophismus sich stets die schlimmste aller Prognosen heraussuchen und diese anschließend noch überhöhen. Zu genau diesem Thema zu empfehlen ist das kurzweilige wie scharfzüngige Buch von Dirk Maxeiner "Hurra, wir retten die Welt!"«
Kurzbeschreibung
Immer schriller warnen die Schlagzeilen und Meldungen vor einer unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe. Schreckensmeldungen, vereinfachte Schuldzuweisungen und emotionale Aufladung prägen die Berichterstattung, und Politiker aller Parteien ergreifen die Chance, sich als Schutztruppe für das Weltklima in Szene zu setzen und dem Bürger Opfer abzuverlangen ? wobei die Erfolgskontrolle erst in ferner Zukunft erfolgen kann. Wie immer, wenn es um die Rettung der Menschheit geht, wird weder Verzug noch Widerspruch geduldet. Es gibt Wörter, die man nicht benutzen, Wahrheiten, die man nicht aussprechen, und Fragen, die man nicht stellen sollte. Die Debatte hat einen Punkt erreicht, an dem unter Wissenschaftlern und Journalisten eine Schweigespirale einsetzt. Niemand traut sich mehr zu widersprechen. Angst ist ein gutes Herrschaftsinstrument, doch ein schlechter Ratgeber. Dirk Maxeiner will seinen Lesern die Angst nehmen und sie in die Lage versetzen, sich ein unabhängiges Bild von den Vorgängen in unserer Umwelt und Gesellschaft zu machen: Welche Klimaveränderungen lassen sich tatsächlich messen und beobachten? Gibt es neue Erkenntnisse, die die dramatische Zuspitzung rechtfertigen? Was sagen die Modellrechnungen über die Zukunft und wie zuverlässig sind sie? Welche Interessen verbergen sich hinter der Beschwörung der Katastrophe? Der Autor folgt mit seinem Buch dem Grundsatz: Ein Journalist soll sich mit keiner Sache gemein machen. Er nimmt die Wissenschaft gegen ihren Missbrauch in Schutz und beschreibt auffällige Parallelen zu apokalyptischen Erweckungsbewegungen in der Geschichte. Sein Buch ist eine spannende und unterhaltsame Fallstudie über ein großes Thema des beginnenden 21. Jahrhunderts.
Über den Autor
Der Publizist Dirk Maxeiner war langjähriger Chefredakteur des Umweltmagazins »Natur« und gehört zu den streitbaren Geistern in der Umweltdebatte. Er verfasst eine wöchentliche Kolumne für die Tageszeitung »Die Welt« und schrieb zusammen mit Michael Miersch mehrere Bestseller: »Öko-Optimismus« (1996), »Lexikon der Öko-Irrtümer« (1998), »Life Counts ? eine globale Bilanz des Lebens« (2002) sowie »Die Zukunft und ihre Feinde. Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen« (2002). Maxeiner ist Mitglied des publizistischen Netzwerkes »Die Achse des Guten«