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Hurra, wir retten die Welt!: Wie Politik und Medien mit der Klimaforschung umspringen
 
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Hurra, wir retten die Welt!: Wie Politik und Medien mit der Klimaforschung umspringen (Gebundene Ausgabe)

von Dirk Maxeiner (Autor)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 230 Seiten
  • Verlag: Wjs; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937989293
  • ISBN-13: 978-3937989297
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 158.332 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 24 in  Bücher > Politik & Geschichte > Politik nach Bereichen > Umweltpolitik
    Nr. 32 in  Bücher > Naturwissenschaften & Technik > Umwelt & Ökologie > Umwelt -- Allgemeines

Produktbeschreibungen

Spiegel Special 5, 2007

»Dirk Maxeiner rechnet souverän und routiniert mit den Klimahysterikern ab.«

Deutschlandradio, 4. November 2007

»Dirk Maxeiner hält es mit der Skepsis. Sein Buch – er sagt es selbst im Vorwort – ist keine Abrechnung à la ›Die Klimalüge‹ oder ›Der Klimaschwindel‹. Denn auch das wäre eine falsche Gewissheit. Ein Skeptiker hingegen ist jemand, der den Mut hat, den Satz ›Ich weiß es nicht‹ auszusprechen. Es ist dieser Ton ruhiger Gelassenheit, der Maxeiners Buch so lesenswert und erfreulicht macht – gerade vor dem Hintergrund so vieler hysterischer Traktate.«


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130 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Antidot gegen Hysterie und Katastrophismus, 3. Mai 2008
Von Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Gute Wissenschaftsjournalisten sind rar, nicht nur in Deutschland. Die meisten schreiben über Dinge, von denen sie kaum eine Ahnung haben. Doch es gibt rühmliche Ausnahmen. Spontan fallen mir Gero von Randow, Rolf Degen, Bas Kast, Dieter E. Zimmer, Udo Pollmer, Michael Miersch und ... Dirk Maxeiner ein.

Dirk Maxeiner tritt publizistisch fast nur im Tandem mit seinem Freund und Kollegen Michael Miersch auf. Dass Maxeiner auch solo schreiben kann, beweist er nachdrücklich mit diesem Buch. Und er beweist auch, dass er seine Neigung zur Polemik (die ich sehr schätze) durchaus zurücknehmen kann, auch wenn sie an einigen Stellen doch gegen die Mäßigung siegt, z. B. wenn er unter der Überschrift "Die zehn Gebote des Öko-Glaubens" schreibt: "Die Natur ist unser gütiger Gott! Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris. [...] Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich! Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin."

Für Lesefaule und Leute mit angespanntem Zeitbudget gibt es auf den Seiten 200 bis 223 ein "kleines Klimalexikon". Sofort erfahren wir dort, dass Klimawandel normal ist, weil sich das Klima schon immer geändert hat. (Halbwegs Kluge wissen dies auch, allerdings kann man es gar nicht oft genug wiederholen.) Und "Klimakatastrophe" ist ein Kampfbegriff, ähnlich wie "Internationales Finanzjudentum", "Kapitalismus", "Neoliberalismus" und "Patriarchat".

Der Haupttext besteht aus zwei Teilen: "I. Zwischen Himmel und Erde" und "II. Zwischen Politik und Religion". In Teil I wird Klimawissenschaft sehr gut verständlich dargestellt, in Teil II werden die aktuellen Untergangs- und Heilsgesänge vorgestellt und kritisiert.

"Klima ist die Statistik des Wetters" (S. 18). Wer auch nur ein klein wenig Ahnung von Statistik (einer der wichtigsten Wissenschaften überhaupt!) hat und überdies gelegentlich die Prognosen des Wetterberichts hört oder sieht und sie auch überprüft, weiß, dass es in Klima- und Wetterdingen nicht deterministisch, sondern probabilistisch zugeht. Meteorologie und Klimaforschung befassen sich mit hochkomplexen Gegenständen, die eben wegen ihrer Komplexität nur sehr unvollständig verstanden werden. Ein prominentes Beispiel für die damit einhergehenden Wissenslücken ist die "Klimaempfindlichkeit". Dieser Begriff bezeichnet die entscheidende Variable der aktuellen Treibhaus-Theorien. Um wie viel Grad erwärmt sich die Luft, wenn sich ihr Kohlendioxidgehalt erhöht? Dieser Wert resultiert nun keineswegs aus der Wirkung des CO2 allein, diese Wirkung ist anscheinend relativ gering. Vielmehr scheint es eine positive Rückkoppelung zwischen der Menge des Wasserdampfes und der Temperaturentwicklung zu geben, und Treibhausgase bestehen offenbar zu mindestens zwei Dritteln aus Wasserdampf. Es dürfte mithin eine beträchtliche Illusion sein, zu glauben, dass man zum Beispiel durch eine Reduktion des CO2-Austoßes von Autos um 5, 10 oder 20 % einen nennenswerten Einfluss auf klimatische Prozesse ausüben kann.

Der Autor arbeitet auch sehr klar heraus, dass sich die Erklärungen und Prognosen der gängigen Klima-Theorien beträchtlich voneinander unterscheiden. Und genau diesen wichtigen Aspekt unterschlagen die Medien und die Politiker. Die Medien sind an eindeutig schlimmen Nachrichten interessiert ("Only bad news are good news!"), die Politiker müssen drohendes Unheil an die Wand malen, um sich als Retter vor diesem Unheil präsentieren zu können.

Regine Shelley Westphal, ihres Zeichens approbierte Apothekerin, die in ihrer kargen Freizeit sehr viel Wissenschaftsliteratur liest, hat mir erst kürzlich berichtet, sie habe selten ein so informatives und wohlformuliertes Buch wie "Hurra, wir retten die Welt!" gelesen. Ich kenne Regine als eine Person mit vortrefflicher Urteilskraft.
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70 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Stimme gegen das Gebrüll der Klimakatastrophenfanatiker, 15. Oktober 2007
Dirk Maxeiner geht der Frage nach, wie gesichert die Erkenntnis ist, dass der Mensch für die stattfindende weltweite Erwärmung verantwortlich ist.
Dabei stellt er fest, dass die vermeintliche wissenschaftliche Sicherheit bei weitem nicht so sicher ist, wie in den Medien und von vielen Wissenschaftlern dargestellt.

Die Bedeutsamkeit dieses Buches kann nicht überschätzt werden. Wenn ein Prof. Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung und Klimaberater der Bundesregierung, letztlich dazu aufruft, dass eine Kaste von elitären Wissenschaftlern der Welt und damit uns sagen sollen, wie wir zu leben haben, "Ablasshändler" existieren, die den mobilen Menschen "klimaneutral machen" und die Politik die Katastrophenszenarien dazu nutzt, davon abzulenken, dass sie nicht in der Lage ist, die heutigen Probleme wie Altersarmut, Arbeitslosigkeit, fehlende Bildung, miserable Schulen, Gesundheitskosten oder Rentenversicherung zu lösen, dann ist es wichtig auch kritische Stimmen zu hören, die dem Geschrei der Klimakatastrophenfanatiker ein "Denk doch noch mal." entgegen halten.

Da das Buch von einem ehemaligen Chefredakteur des Umweltmagazines "Natur" geschrieben worden ist, kann der Leser erwarten, dass sich das Buch leicht und mit Vergnügen lesen lässt. Dieser Erwartung entspricht Dirk Maxeiner vollständig.

Es ist ein Buch, dass jeder lesen sollte, der für sich in Anspruch nimmt, zu dem denkenden Teil der des Deutschenmächtigen Teil dieser Republik zu sein
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg, 24. Oktober 2007
Von Frank Reibold (Rinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der Autor stellt in seinem Buch den aktuellen Stand der Klimadebatte dar. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich, dass die angeblich sicheren Erkenntnisse gar nicht so sicher sind (und zum Teil sogar falsch).

Nach einer Einführung in die Klimawissenschaften werden einige Probleme erläutert, u. a.:

- die meisten Klimamodelle können keine regionalen Vorhersagen machen
- Wolken können nicht modelliert werden
- Klimamodelle müssen von Hand nachgebessert werden, damit sie wenigstens die Vergangenheit richtig beschreiben
- die Voraussagen der verschiedenen Klimamodelle unterscheiden sich erheblich

Danach wird die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft, Weltklimarat IPCC, Politik und Medien besprochen. Man sieht, dass die Medien teilweise vorab aus Verlautbarungen des IPCC berichten und diese problematisch interpretieren: Während die Medien von einem immer schneller steigenden Meeresspiegel sprechen, hat der IPCC seine Prognose im Jahr 2007 tatsächlich verringert. Man hört auch, dass das schmelzende Eis in der Arktis die Eisbären bedrohe - warum steigt deren Population dann an?

Der Autor sieht vor allem in der Einmischung des Staates ein Problem (eine neue Aufgabe für den Staat ermöglicht diesem zusätzliche Einnahmen und mehr Einfluss, lenkt aber von den eigentlichen Problemen - z. B. der Arbeitslosigkeit - ab). Forscher haben demnach Probleme, dem angeblichen Konsens der Klimaforscher zu widersprechen; es könnte sie ihre Position oder Fördergelder kosten. Hier ist es wichtig zu wissen, dass der IPCC ein politisches Gremium ist und kein wissenschaftliches. Der verschlimmbesserten Temperaturkurve des IPCC, bei der die mittelalterliche Warmzeit fehlt, ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Das Buch lässt sich gut lesen, weil immer wieder Beispiele genannt werden. Wie es aussieht, wird der größere Teil der globalen Erwärmung von der Sonne verursacht (welche maßgeblich die Wolkenbildung beeinflusst). Zur Rolle der Sonne erfährt man mehr in "The Chilling Stars" von Svensmark; zu dem Thema Medienberichte, Politik, IPCC und Wissenschaft empfehle ich "Meltdown" von Michaels.
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5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für weiterführende Schulen
Danke Herr Maxeiner, dass Sie es in lesbarer Weise und humorvoll auf den Punkt gebracht haben: Die Beweislage für den drohenden Klimakollaps ist extrem dünn, dass er... Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Fällt der Weltuntergang jetzt doch aus ?
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