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Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken
 
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Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken (Gebundene Ausgabe)

von Henryk M. Broder (Autor)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mann, sind die alle blöd! Henryk M. Broder, bekannt für seine scharfzüngigen Glossen im Spiegel, hat diesmal 180 Seiten gebraucht, um diese Erkenntnis zu formulieren. Ein Buch, in dem deutsche Tageszeitungen, französische Politiker, sächsische Entführungsopfer, Peter Zadek und noch viele mehr den immergleichen Vorwurf einstecken müssen: Ihr habt vor dem Islam kapituliert!

Wer würde bestreiten, dass eine Auseinandersetzung Not tut? Wer könnte leichthin sagen, die Bedrohungen durch Anschläge und Kofferbomben nähmen nicht zu? Doch sind die Mittel, die Broder wählt, wirklich die passenden? Er erklärt Ehre, Respekt und Unterwerfung zu den Primärtugenden der Moslems -- in Gegenüberstellung zu den vietnamesischen Tugenden des Fleißes und der Lernbegierde. Das sei dann der Grund dafür, dass Vietnamesen besser in die deutsche Gesellschaft integriert sind als Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern. Broder meint an anderer Stelle aber auch, der Islam habe Tempo, Stil und Autorität -- im Gegensatz zur Langsamkeit, zur Schwerfälligkeit des westlichen Systems, das noch nicht einmal "sexy" sei. Damit wird dann die Bedrohung durch den Islam erklärt.

Und so geht es einem öfter bei diesem Buch: dass man nicht mehr weiß, was der Dichter mir damit sagen will? Und noch drängender stellt sich die Frage: Warum sagt er es mir auf so vielen Seiten? Meyers Lexikon definiert eine publizistische Glosse als "kurzen, polemischen Kommentar zu aktuellen Ereignissen". Polemisch ist das Buch, aktuell und wichtig sind die Ereignisse, die besprochen werden, auch. Aber kurz? -- Mathias Voigt, Literaturtest

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. Oktober 2006

»Das Buch ist eine scharfsinnige Gesellschaftsanalyse, deren Argumentation so einleuchtend, so klar, konzise und gnadenlos zwingend ist, dass selbst ärgste „Verfechter der Political Correctness“ Probleme haben dürften, dagegen anzukommen.«

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65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wo er Recht hat, hat er Recht, 26. Juli 2008
Broder ist jemand, an dem sich die Geister scheiden. Viele nehmen ihm seinen bedingungslosen Proamerikanismus übel, dass er in Talkshows mit Stars-and-Stripes-Krawatte auftritt und, seit dem 11. September, dass er "Stimmung gegen die Moslems" macht; besonders in Zusammenhang mit seinem Buch "Hurra, wir kapitulieren!", das vor 2 Jahren erschienen ist, wurde ihm das vorgeworfen.

Broder stellt sich geschickter an als Oriana Fallaci ("Ich will unsere Kultur verteidigen, verdammt!"), da er den Akzent nicht auf die Taten oder Untaten der Islamisten legt, sondern auf die Reaktionen darauf vor allem von europäischer Seite, und diese Reaktionen den islamistischen Taten und Umtrieben gegenüberstellt. Dabei zeigt sich eines: Dass der "Dialog auf gleicher Augenhöhe" nicht stattfinden kann, solange die andere Seite nicht zum Dialog bereit ist. Zu einem kritischen Dialog gehört die Bereitschaft zur Selbstkritik, doch darin zeichnen sich vor allem wir Europäer und weniger die Moslems aus. Man bedenke die Reaktionen offizieller Islamvertreter zu Gewalt und Terror, vonwegen "Das ist ganz untypisch für den Islam", "Die Attentäter waren gar keine richtigen Moslems" usw. Wenn wie vor Kurzem in der Uno die Scharia zur Diskussion gestellt wird und die Vertreter islamischer Staaten es ablehnen, darüber zu diskutieren, dann merkt man schnell, wie es um dem kritischen Dialog bestellt ist. Wer außerdem mehr über die Lust am Beleidigtsein und vom Appeasement im Kleinen erfahren will, dem empfehle ich die Seiten des Muslim Markts, wo einem nichtmuslimischen User grob über den Mund gefahren wurde, weil er die Frechheit hatte, sich "PigRace" zu nennen. Symptomatisch war auch eine Sendung auf Phönix, eine Diskussionsrunde zum thema "Das Kreuz mit dem Halbmond", wo es um den Kölner Moscheebau und um Muslime unter Generalverdacht ging. Da wollte Neda Kelek die ganze Zeit was erklären, und Aiman Mazyek, ein Vertreter des Zentralrats der Muslime, dachte überhaupt nicht daran, ihr das Wort zu überlassen, er hatte sie ständig abgewürgt. Das Publikum empörte sich über Mazyek, und Guido Knopp, der die Sendung moderierte, ermahnte - das Publikum wegen seines "unzivilisierten" Verhaltens! Er hatte es vorher jedoch nicht für nötig gehalten, Mazyek wegen dessen rüpelhaftem, in hohem Grade unzivilisiertem Verhalten zu ermahnen. Darum, um eine solche Haltung, geht es in Broders Buch.

Fazit: Man muss Broder nicht bejubeln, aber man muss zugeben, dass er mit diesem Buch gar nicht so falsch liegt. Er bringt es auf den Punkt: "Wer als Reaktion auf Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Massaker an Andersgläubigen, auf Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem »Dialog der Kulturen« reagiert, der hat es nicht besser verdient." Wo er Recht hat, hat er Recht.

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139 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lesenswertes, wenn auch erschreckendes Buch!, 23. Mai 2007
Wer heutzutage auch nur ansatzweise kritisch eine Augenbraue wölbt über das Verhalten bestimmter in Deutschland lebender Ausländer, wird sehr schnell als "ausländerfeindlich" und "rechtsextrem" in eine Schublade gesteckt, aus der er nur schwer wieder herauskommt. Broder scheut dieses Risiko nicht, sondern befasst sich schonungslos mit der Frage, weshalb eigentlich "der Westen" grundsätzlich vor tobenden, randalierenden und religiös fanatisierten Massen einknickt und kapituliert und damit die Werte verrät, für die er doch sonst in aller Welt einzutreten vorgibt.
Broders Verdienst dabei ist es, die allseits beliebten - und letztlich beschönigenden, dabei jedoch pauschalisierenden - Termini wie "Ausländer" oder "Migrationshintergrund" zu vermeiden und zum Punkt zu kommen. Schließlich, so Broder, gibt es viele Menschen gerade in Deutschland, die aus verschiedenen Kulturen stammen, Migrationshintergrund haben und sich dennoch integrieren. Es sind fast ausnahmslos türkische oder arabische Moslems, die durch Integrationsunwilligkeit, Bildungsfeindlichkeit sowie permanente Gewaltbereitschaft von sich reden machen und dadurch bei schlichten Gemütern eine pauschale Ausländerfeindlichkeit schüren.
Nun ist diese Feststellung grundsätzlich nicht neu, wie jeder Achtjährige heute feststellen kann. Doch Broders Ansatz zur Ergründung dieses Phänomens weicht elementar von der heute allgemein vorherrschenden - oder vorzuherrschenden - Meinung ab, denn er sucht die Fehler nicht per se bei uns, sondern in der Kultur und Religion derer, die für sich die höchste Toleranz einfordern, selbst aber in einem Maße intolerant und menschenverachtend sind, dass man in der Tat von einer neuen Form von Faschismus reden kann. Umso erschreckender ist es, dass diesen Religionsfaschismus keiner wahrhaben möchte. Man wähnt sich tolerant, wenn man über islamische Gewaltakte zum Beispiel auch gegen islamische Frauen hinwegsieht oder diese, egal, wie brutal sie sind, mit der Mentalität der Täter zu rechtfertigen sucht. Dabei sind es genau diese Gutmenschen, die über die Appeasementpolitik 1936 bis 1939 gegenüber Hitler heute den Kopf schütteln.
Zweifelsohne ist Broders Buch polemisch, überspitzt, provozierend - ja, an manchen Stellen neigt es zu Plattheiten. Und, ja, Broder arbeitet ohne Fußnoten oder Quellennachweise. Da es aber keine wissenschaftliche Abhandlung sein soll, sondern die Meinung eines Einzelnen, der vor bestimmten Gefahren warnt, fällt dies zumindest bei mir nicht negativ ins Gewicht. Im Gegenteil: "Hurra, wir kapitulieren" sei hier jedem empfohlen, der die "Lust am Einknicken" verloren hat.
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120 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mut zur Wahrheit, 19. Februar 2007
Mit Amusement und Erschrecken habe ich das Buch von Herrn Broder gelesen.
Ich kann allen Zweiflern und "Gutmenschen" die dieses Buch als platte Polemik ansehen empfehlen mal vier Wochen öffentliche Verkehrsmittel in Berlin zu nutzen, um die alltägliche Gewalt von türkisch- und arabischstämmigen jungen Männern in Berlin zu begegnen. Dieses Auftreten als "Herrenmenschen" gepaart mit Sprüchen wie z.B. "Du kannst mir ja die Füße küssen ich bin Türke" und/oder "Was willst Du eigentlich? Ihr habt doch in Eurem Land nichts mehr zu sagen, was gemacht wird bestimmen wir" schockiert mich immer wieder.
Ich möchte nicht alle musliminschen Männer über einen Kamm scheren, aber wo ist die die türkische Community zum Beispiel, um sich über das Benehmen dieser von mir angesprochenen Gruppe zu entrüsten?
Wo sind die, die sich darüber entrüsten das türkische Anwältinnen die sich für die Rechte von Frauen einsetzen und einsetzten jahrelang Morddrohungen aus den eigenen Reihen erhalten?
Wo waren die türkischen Verbände bei der Gedenkfeier für die junge Frau die im letzten Jahr durch die Hand ihres Bruders zu Tode kam, da sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollte?
Auf diese Frage äußerten die durch die Presse angefragten Verbände "Es wäre keine Absicht gewesen nicht zu Erscheinen, sondern ihnen sei der Termin nicht mitgeteilt worden.

Ein Projekt der Aids-Hilfe in Berlin das umziehen mußte, da die Nachbarschafft nicht mehr genügend Sicherheit für die Gäste sichern konnte.

Wir sollen Respekt haben und werden auf der anderen Seite angepöbelt, weil wir angeblich die Gefühle unserer "Gäste" verletzen. Ich wähle diesen Begriff mit Bedacht, da ich jeden Menschen egal welcher Hautfarbe, des Geschlechtes, der kulturellen oder sexuellen Identität hier willkommen heiße, wenn er oder sie bereit ist sich auf unser demokratisches Staatsgefüge und den damit verbundenen Rechten UND Pflichten einzulassen. Den Rest bezeichne ich als "Gäste".

Ich als schwuler Deutscher mit italienischem Migrationshintergrund schäme mich für die Gleichgültigkeit unserer Regierung. Sie verschließen die Augen und sehen bzw. nehmen nicht mehr wahr in welche Richtung dieses Land steuert.

Integration ist keine Einbahnstrasse! Dies sagen türkische Arbeitskolleginnen und Kollegen ebenfalls mit denen ich arbeite.

Es wird immer auf die Bildungsmisere eingegangen. Wer hält den gerade die jungen Männer mit Migrationshintergrund davon ab deutsch zu lernen, sich nach der Schule hinzusetzen, um ihre Schulaufgaben zu machen, einen guten Schulabschluß zu erreichen und damit einen Einstieg ins Berufsleben zu gestalten?

Ich höre von den genannten Gruppen immer nur Begriffe wie Respekt und Ehre.

Lieber wären mir die Begriffe Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Menschenwürde und Toleranz.
Begriffe mit denen ich in meinem Elternhaus und meinem Umfeld aufgewachsen bin.
Nur wer dafür steht, hat meinen Respekt. Unabhängig von Glauben oder Herkunft.

Deshalb ist das Buch von Herrn Broder für mich als Denkanstoß anzusehen und ich empfehle es nochmals es mit offenen Augen zu lesen.



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