Produktbeschreibung
Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verwischen bei diesem ebenso intelligenten wie spannenden Genremix, in dem Richard Gere einen serbischen Kriegsverbrecher jagt.
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann Duck (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: im Kugelhagel in Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador
Doch eines Tages dreht Hunt durch damit ist die Karriere des TV-Journalisten abrupt beendet. Duck seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Jahre später kehrt Duck nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten
Regisseur und Drehbuchautor Richard Shepard (
Mord und Margaritas) bestand darauf, HUNTING PARTY an Originalschauplätzen in Bosnien und Kroatien zu drehen. Richard Gere (
Red Corner) und Terrence Howard (
L.A. Crash,
Hustle & Flow) beweisen nicht nur starke Nerven, sie überzeugen mit schauspielerischer Brillanz. In einer Nebenrolle überrascht Diane Kruger (
Goodbye Bafana) als Bosnierin Marjana.
Pressestimmen
- Ein optimaler Genre-Mix. Man fiebert mit bei dieser packenden Jagd, die den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen katapultiert. Treffpunkt Kino
- Auf zahlreichen Ebenen funktioniert dieses packende Drama, als Actionfilm, als Buddy Movie, als Polit-Thriller, der scharf in Richtung UN- und US-Engagement schießt. Blickpunkt:Film
- Gleich mehrfach wechselt dieses unausgegorene Werk seine Tonart, ist mal lässig und boshaft, dann wieder grausam und melodramatisch. Stuttgarter Zeitung
- Wer Shepards Film dabei so unterhaltsam macht, sind die drei Figuren, die in diese Geschichte hineinschlendern wie in einen Sonntagsspaziergang, nur um plötzlich im Ernstfall zu landen. Süddeutsche Zeitung
Movieman.de
Im wahren Leben jagten die Journalisten den Kriegsverbrecher Karadzic, im Film ist es der erfundene Fuchs. Autor und Regisseur Richard Shepard nutzt diese Fiktionalisierung sehr effektiv, da es ihm erlaubt, dem Film ein Ende zu geben, das im wahren Leben leider fehlte. So vermengt Shepard Realität und Fiktion und verunsichert den Zuschauer mit einer anfänglichen Einblendung, die aussagt, dass nur die unglaublichsten Ereignisse dieses Films wahr sind. Aber das sind sie nicht. Nur die glaubwürdigen Dinge des Films sind real. Die Figuren erlebten Permutationen, wurden dramatischer und sind nicht unbedingt mit jenen Journalisten vergleichbar, die im Jahr 2000 nach Karadzic suchten. Doch das ist irrelevant. Die Suche ist real, die Stationen der Suche sind real, die Menschen, die sie trafen, sind real. Und die Taten des Kriegsverbrechers sind real, auch wenn sein Name nun ein gänzlich anderer ist. Die Essenz ist real, nur das Ende inklusive dem befriedigenden Gefühl der Vergeltung, das ist Fiktion. "Hunting Party" ist ein enorm cleverer Film, Hollywoods erwachendes Gewissen, das nicht vor der Hässlichkeit der Welt den Kopf einzieht. Dabei ist er auch ein Film, der so manchem unangenehm aufstoßen wird, auch und gerade wegen der Darstellung von Kriegsberichterstattern als Adrenalinjunkies, die längst von der Droge Krieg abhängig sind. Neben den dramatischen Sequenzen - und davon gibt es einige - ist es auch ein verdrehter Sinn für Humor, der diesen Film so grimmig gestaltet. Und Richard Gere war schon seit Jahren nicht mehr so gut wie hier! Fazit: Ansehen! Nachdenken! Staunen!
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein knackiges Bild mit tollen Farben, feiner Schärfe und gutem Kontrast. Dazu nicht minder gelungener Ton und eine Interview-Runde, die das Prädikat "Sehenswert" erhält. Eine Top-DVD!
Bild: Die Bildqualität ist sehr hochwertig. Die Farbkomposition bringt den Film zum Leben. Grünflächen wirken stark und kräftig, aber bei den Rückblicken hat man eine kältere Atmosphäre. Rauschen ist nur marginal vorhanden und nicht störend. Die Kompression fällt nur gelegentlich durch leichte Artefaktbildung und Aliasing auf (00:06:04). Die Schärfe ist hochwertig, nicht nur bei Nahaufnahmen (Poren bei 00:43:34), sondern auch bei Totalen und Weitwinkelaufnahmen. Der Kontrast ist fein tariert und gibt keinen Anlaß zur Klage.
Ton: Deutscher und englischer Ton sind in etwa gleichwertig. Der Dialog klingt im Englischen noch einen Tick natürlicher, aber dies sind allenfalls marginale Unterschiede. Bei den Actionszenen, Explosionen und Schüssen, aber auch dem Rammen eines LKWs, werden die Effekte durchdringend eingesetzt und entwickeln direktionale Atmosphäre. Dazu kommt, dass die Musik und die Geräuschkulisse einen schönen Klangteppich bilden. Die Dynamik ist gut geworden.
Extras: Es gibt ein paar nicht allzu ergiebige entfallene Szenen, ein paar dem EPK entstammende Interviews mit den Stars, den Trailer und eine nichtssagende B-Roll. Klingt mager, ist es auch. Aber was das Bonusmaterial doch noch sehenswert macht, ist die Interview-Runde, bei der der Regisseur mit zwei der Journalisten spricht, deren Geschichte er hier fiktionalisiert hat. Dabei wird plastisch erzählt, wie es um die wahren Ereignisse der Jagd nach Karadzic bestellt war. --movieman.de
VideoMarkt
Kriegsberichterstatter Simon Hunt hat nach einer Ewigkeit an den Krisenherden der Welt genug von seinem zynischen Job. Doch Jahre später schließt er sich noch einmal mit seinem Kameramann Duck und einem Nachwuchsjournalisten zusammen, um sich in Ex-Jugoslawien auf die Jagd nach einem "Der Fuchs" genannten Kriegsverbrecher zu machen, der sich trotz eines auf seinen Kopf ausgesetzten Lösegelds ein schönes Leben macht. Alsbald müssen Hunt und seine Mannen erkennen, dass sie längst die Gejagten sind.
Video.de
Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verwischen bei diesem ebenso intelligenten wie spannenden Genremix von Richard Shepard ("Mord und Margaritas"), der ebenso als packender Thriller funktioniert wie auch als bittere Politsatire und eindringliche Psychostudie einer gejagten Seele. In der von ihm zum Teil an Originalschauplätzen inszenierten Jagdgesellschaft geben Richard Gere und Terrence Howard eine klasse Performance und lassen das Publikum aus erster Hand Teil an der raffinierten Hatz haben.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verwischen bei diesem ebenso intelligenten wie spannenden Genremix, in dem Richard Gere einen serbischen Kriegsverbrecher jagt.
Kurzbeschreibung
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt und Kameramann "Duck" arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: im Kugelhagel in Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador... Doch eines Tages dreht Hunt durch - damit ist die Karriere des TV-Journalisten abrupt beendet. "Duck" seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Jahre später kehrt "Duck" nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschenderweise auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte die Story ihres Lebens sein - wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten...
Produktbeschreibungen
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann ′Duck′ (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: im Kugelhagel in Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador... Doch eines Tages dreht Hunt durch - damit ist die Karriere des TV-Journalisten abrupt beendet. ′Duck′ seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Jahre später kehrt ′Duck′ nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber