Kurzbeschreibung
"Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem was er bedeutet, was er will und was er vermag. Wie er ... im einzelnen zerstörend und erhaltend wirkt und wirken wird bis an der Welt Ende."
Wilhelm Raabe erzählt die Geschichte des jungen Pfarrers Hans Jakob Unwirrsch. Aus einem armen Elternhaus kommend, lernt er den Hunger früh kennen - auch den Hunger nach Bildung, Wahrheit und Liebe. Mühsam bahnt er sich einen Weg, um schließlich den echten, wahren Hunger des Lebens stillen zu können ...
Über den Autor
Wilhelm Raabe, geboren am 8.9.1831 in Eschershausen bei Braunschweig, begann zunächst eine Buchhändlerlehre und studierte später in Berlin. Als Schriftsteller lebte er zuletzt in Braunschweig, wo er am 15.11.1910 starb. Raabe zählt zu den wichtigsten Vertretern des poetischen Realismus in Deutschland und galt als scharfer Kritiker seiner Zeit. Er schrieb über 86 Romane, Erzählungen und Novellen, darunter seinen Erfolgsroman "Die Chronik der Sperlingsgasse" (1856). Erst in seinen letzten Lebensjahren widmete er sich großen Reisen und stellte seine schriftstellerische Tätigkeit ein.