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Hunger nach weniger: Geschichte einer Magersucht
 
 
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Hunger nach weniger: Geschichte einer Magersucht [Taschenbuch]

Jessica Antonis , Verena Kiefer
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380002795X
  • ISBN-13: 978-3800027958
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Stille strijd
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 313.518 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es beginnt ganz harmlos: Die 14-jährige Anne weiß mal wieder nicht, was sie anziehen soll. In jedem Rock sieht sie dick aus. Ganz anders ihre Freundin Amaryllis -- der steht einfach alles blendend. Anne sei eben etwas mollig, meint Amaryllis. Und genau das will Anne jetzt ändern: mit einer kleinen Diät. Wenn sie erst einmal die 53 Kilo erreicht hat, wird sich ihr Leben ändern, wird sie endlich wunderschön und beliebt sein. Doch kaum hat sie ihr Gewichtsziel erreicht, peilt sie die 47 Kilo an, dann 40 Kilo. Und noch immer fühlt Anne sich fett und hässlich. Tag und Nacht kreisen ihre Gedanken nur um Sahnetorten, Pizzastücke und die grausamen Zahlen auf der Waage. Essen ist ihr Feind geworden, und der Hunger nach weniger wird mit jedem Tag größer.

Anorexia nervosa, Magersucht: Etwa ein Prozent der Frauen zwischen 12 und 35 Jahren leiden unter dieser Ess-Störung. Einer der Erkrankungsgipfel liegt bei Mädchen um die 14 Jahre. Dennoch richtet sich ein Großteil der Literatur zum Thema an Ältere, an Eltern oder Experten. Der Roman Hunger nach weniger kann diese Lücke zumindest etwas füllen. Die Belgierin Jessica Antonis verarbeitet darin ihre eigenen Erfahrungen mit Magersucht.

Stilistisch ist das Debütwerk der hauptberuflichen Stewardess zwar kein Meisterwerk, authentisch und berührend ist der Roman jedoch allemal: Der aussichtslose Kampf gegen Essen und damit gegen jede Art von Lebensgenuss, die rührende Hilflosigkeit und der zerstörerische Selbsthass, der schleichende Selbstmord eines zutiefst unsicheren Mädchens lassen keinen Leser kalt. Eine Muss-Lektüre gerade für Jugendliche, die das fatale Barbie-Ideal nicht aus dem Kopf bekommen. --Beate Strobel

Kurzbeschreibung

Geschichte einer Heilung Anne ist plump und mollig - kein Wunder, dass sie keiner mag. Also muss sie abnehmen, erst dann kann auch sie glücklich sein, erst dann wird sie von allen geliebt. Anne kämpft für ihr Glück - und das heißt schlank sein. Essen wird zum wichtigsten Gedanken in ihrem Leben und schließlich zu ihrem Feind ... intensiv erzählte Geschichte Einblick in die Ursachen dieser Krankheit

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchnittliches Buch 15. August 2004
Von Ein Kunde
Ich bin selbst essgestört, möchte aus diesem Grund ebenfalls anonym bleiben.

Zum Buch kann ich folgendes sagen: Auf der einen Seite finde ich es sehr gut, wie die Gefühle von Anne beschrieben wurden, ihre Angst vor zunehmen und dem Essen. Denn das trifft genau das, was sich beim Anblick und Gedanken an essen in meinem Kopf abspielt.

Negativ finde ich, dass die Autorin AFM als hilfreich beim Abnehmen darstellt. Dies ist aber nicht der FAll, denn bis die mittel wirken, bzw den Darm erreichen, sind die Nährstoffe längst aufgenommen worden. In dem Buch aber wird dargestellt, als könnte Anne mit diesen Mitteln essen, aber nicht zunehmen. Schade.
Außerdem finde ich, dass bei Anne alles zu glatt läuft. Sie will abnehmen, von rückschlägen etc wird fast gar nciht geschrieben und auch Heißhungerattaken werden nur nebenbei erwähnt. Aber fast kein essgestörter hält so rigoros durch. Zudem fand ich ebenfalls die HEilung als zu schnell, und wie es ihr im weiteren geht bleibt offen.

Für alle, die gerne über solche Themen lesen, ist es durchaus lesenswert, allerdings meine Meinung als ERfahrene, dass man nicht alles für "real" sehen kann.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
verharmlost und vereinfacht 4. Dezember 2004
"Majas Macht" und "Hunger nach weniger", zwei Bücher, die ich absolut nicht weiterempfehlen kann, weder für Außenstehende noch für Erkrankte. Ob nun jung oder alt, die Krankheit wird viel zu vereinfacht und verharmlost dargestellt und man könnte den Eindruck bekommen, so eine Essstörung ist eine Phase oder gar eine Kinderkrankheit, die nach drei Wochen wieder vorbei ist. Doch es ist viel mehr, wobei mir sicher jeder Betroffene zustimmen kann, egal ob jung oder alt! Ich war selbst an MS erkrankt und weiß, was eine Esstörung ist. Die Autorinnen dieses Buches scheinen es nicht wirklich zu wissen oder aber mit Absicht nicht richtig darauf einzugehen, vielleicht weil es Kinderbücher sein sollen. Kinderbücher über ein Thema, über das man eigentlich keine Kinderbücher schreiben kann. Ich weiß nicht, ob man auf diese Weise Kindern das Thema näher bringen kann, das kann ich schlecht beurteilen, da ich nicht viel Erfahrung mit Kindern habe. Sicherlich ist dieses Thema wichtig und bedarf mehr Auseinandersetung seitens unserer Gesellschaft, ob es auf diese Weise etwas bringt, finde ich fragwürdig, will es aber nicht ausschließen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu diesem Buch habe ich ehrlich gesagt zwei Meinungen:

Fuer Betroffene kann ich dieses Buch eigentlich nicht empfehlen.
Es wird langatmig der Alltag eines magersuechtigen Maedchens beschrieben, den wir selbst zu genuege kennen, und das einzige was wir durch dieses Buch fuer den Umgang mit der Krankheit lernen koennen, sind ein paar weitere Abnehmtipps - was sicher nicht im Sinne der Verfasserin ist.

Auf jeden Fall kann ich dieses Buch jedoch den Angehoerigen und Freunden der Betroffenen ans Herz legen die sich mit der Krankheit befassen und lernen moechten was in der Patientin vorgeht und was sie antreibt.
Ihre Tipps und Tricks sowohl zum Niedrighalten des Gewichts als auch zum Verbergen ihrer "Diaeterei" werden aufgedeckt, ihre Gefuehlswelt und Probleme sehr anschaulich beschrieben.

Zur Geschichte selbst - Annes Heilung geschah etwas sehr ploetzlich, was genau sie nun ueberhaupt krank gemacht hat wurde auch nicht genau heraus gestellt, aber ich bin sicher der Autorin ging es nicht darum einen spannenden Roman zu liefern sondern einen Einblick in die Psyche der Betroffenen.

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Sehr gutes Buch
Dieses Buch beschreibt den Leidesweg einer Magersüchtigen.
Es ist insbesondere für Angehörige von Magersüchtigen geeignet, damit man versteht, wie es in... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Michael Kopf veröffentlicht
Spannend und gutgeschrieben
Anne fühlt sich zu dick. In der Familie scheint sie das fünfte Rad am Wagen und Amaryllis, ihre beste Freundin hat alles, was man sich nur wünschen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2007 von Sonnenlicht
Lesenswert
Tanja Hegnauer, 6. Klasse

Das Buch handelt von der Magersucht. Es erzählt von einem Mädchen, dass irhe beste Freundin um ihre Figur bewundert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2007 von J. Weier
Enttäuschend, ohne Tiefgang
Ich (Betroffene) war von diesem Buch sehr enttäuscht, so ohne Tiefgang und immer das selbe Gefassel, einfach nur eine Geschichte, ohne wirklichen Hintergrund. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2007 von KrimiMimi
sehr gutes buch
echt ein super buch!!!bin eigentlich ehr lesefaul, doch dieses buch hab ich innerhalb von 2 tagen gelesen.ich konnte einfach nicht mehr aufhören!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2006 von ich
Nicht nur ein Jugendbuch!
Sehr erschreckend! Ich habe dieses Buch gerne gelesen und lese auch heute noch mit Vorliebe Bücher, die über Probleme handeln die Jugendlich in der Pupertät haben! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von Anna Kernmaier
bitte nicht nachmachen!! (aber lesen *g*)
gekauft, da ich mich für Magersucht interessiert hatte; ist einfach enorm schwer vorstellbar für mich, dass jemand einfach kaum noch was isst
das Buch bietet einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2006 von Malika Lila
Oberflächlich und viel zu primitiv!
Erst einmal sollte man zu diesem Buch sagen, dass es sich wirklich nur für "Kinder" eignet. Ich bin 15 Jahre alt und kann sagen, dass das Buch für dieses Alter wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2006 von N. Schüssler
Erschreckend realistisch
Annes Geschichte ist stark autobiographisch, auch wenn die Personen frei erfunden sind.
Daher ist die Autorin auch keine professionelle Schriftstellerin, was sich in dem etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2005 von Angelika Kroll
Man kann sich in Anne hineinversetzen
Also mir geht es meistens genauso wie Anne im Roman und ich bin richtig erschrocken als ich die Gemeinsamkeiten mit ihr entdeckt habe! Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 2004 veröffentlicht
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