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Hunger: Roman (Jiddisch) Taschenbuch – 10. September 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Nabu Press (10. September 2010)
  • Sprache: Jiddisch
  • ISBN-10: 1172283907
  • ISBN-13: 978-1172283903
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 1,2 x 24,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Der bekannteste autobiographische Roman Hamsuns

Damals, als noch niemand wußte, daß er ein Genie war und das Idol von Henry Miller, das Vorbild von Hemingway und der Lieblingsautor von Hermann Hesse werden sollte, damals, als noch niemand wußte, daß ihn Thomas Mann, Kafka, Brecht, Gorki oder Musil lesen würden und André Gide ihn sogar größer als Dostojewski findet, da wäre er fast in den Strassen von Kristiania (heute: Oslo, Norwegen) vor Krankheit und Armut gestorben.

Diese Zeit der äußersten Not greift Hamsun in seinem berühmten Roman auf und liefert mit seinem energiegeladenen, freizügigen Stil und seltsamen Galgenhumor eine erschütternde Geschichte, die dem Leser ans Herz geht, auch wenn man später von Robert Ferguson erfährt, daß Hamsun in Wirklichkeit nicht ganz so maßlos leiden mußte wie sein Held in Hunger. --Daphne Großmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein großes, Pionierdienst leistendes, aber keineswegs mysteriöses Buch. Es ist nur einfach sehr, sehr raffiiert.« (Bücher, Helmut Krausser, 04/2009) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 14. September 2010
Format: Taschenbuch
Hamsun gehört zu den ganz großen seiner Zunft. Denn diesen Literatur-Nobelpreisträger, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkte, zeichnete sich durch moderne Themen und Literaturformen aus, die ihn bei seinen Zeitgenossen zu einem ganz Modernen gemacht hatten. Doch hatte er erst spät richtigen Erfolg, und als alter Mann tendierte er mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus in eine falsche ideologische Richtung, auch dann noch, als das 3. Reich Europa mit einem Weltkrieg überzogen hatte, der seinesgleichen in der Weltgeschichte sucht. Daher suchen die Norweger bis heute die richtige Form, um ihrem großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in ausreichend differenzierender Weise doch noch gerecht zu werden.

Trotz dieser Schwierigkeiten mit der Causa Hamsun gehört Hamsun heute zu den ganz Großen der europäischen Literatur. Er hatte den Nobelpreis für Literatur zurecht erhalten. In seinem Buch Hunger schildert er die Geschichte eines Mannes, der von seinem Talent und der Idee seines Lebens getrieben, ein ganz Großer der schreibenden Zunft sein zu können, vor allen Halbheiten und falschen Kompromissen zurückschreckt und alles, was ihn von diesem Weg seiner Tugend abbringt, ausschlägt, auch wenn es ihm kurzfristig nützte: der statt dessen seinen direkten Weg und den unmittelbaren Erfolg sucht. Er will mit dem, was er von Hunger getrieben mit den letzten Resten der ihm verbliebenen Schreibutensilien auf Papier bannt, reüsieren: Er will anerkannt und bekannt werden, einen anderen Weg weiß er nicht. So schildert dieses Buch die Leidensgeschichte eines Menschen auf seinem Weg, von dem er sich um nichts in der Welt abbringen lässt.
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Februar 2001
Format: Taschenbuch
Der junge Autor und Ich-Erzähler des Romans durchstreift die Straßen des alten Oslo (Kristiania) auf der Suche nach Arbeit zum Geldverdienen, nach Inspiration für seine Artikel, die er an die lokalen Zeitungen verkaufen will und es scheint auch auf der Suche nach sich selbst, nach einem Platz an den er gehört, nach Menschen, die ihn verstehen. Der Protagonist durchlebt ein ständiges Auf- und Ab zwischen kurzfristigen Erfolgen mit seinen (wohl teilweise brillianten) Zeitungsartikeln und gnadenlosen Rückschlägen, wiederholter Ablehnung seiner (nach anfänglichem Lob zur Mittelmäßigkeit geschrumpften) Werke, Verwahrlosung, Ein samkeit und ... Hunger. Letztere Empfindung ist das Leitmotiv des Romans, das vom Erzähler uneingestandene, beschämende Gefühl des Hungrigseins, nach Nahrung, nach Anerkennung, nach Kreativität und Liebe. Dieser Hunger scheint den Erzähler regelrecht zu paralysieren, ihn für die täglichen Aufgaben des Lebens unfähig zu machen, der Hunger scheint seinen Realitätssinn langsam zu vernichten. Wiederholt bringen krasse Fehleinschätzungen seiner Situation den Protagonisten dem Abgrund ein Stück näher, wiederholt kann er sich aus der Klemme befreien , doch die Anstrengung wird jedesmal größer. Er trifft eine (wohl doch recht biedere) Frau, die er mit dem exotischen Namen Ylajali betitelt, mit welcher eine letztlich nur Minuten dauernde erotische Begegnung stattfindet, die bei den Partnern einen seltsamen Widerwillen hervorzurufen scheint.Lesen Sie weiter... ›
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von satsche am 17. Februar 2011
Format: Pappbilderbuch
"Hunger" ist eine autobiografische Novelle (1890 anonym erschienen), die aus der Ich-Perspektive einen hungernden Schriftsteller beschreibt, der auf den Straßen von Kristania (dem heutigen Oslo) umherwandert.

Der Erzähler erfährt zuerst Armut, dann Obdachlosigkeit, schließlich Hunger und Delirium. Er bewegt sich am Rand des Wahnsinns, bevor er durch gewisse Umstände genug Essen bekommt, um am leben zu bleiben und zumindest einige seiner Fähigkeiten wiederherstellen kann.

Obwohl einige der Erzählungen aus dieser Zeit geschrieben wurden, um auf soziale Missstände und menschliches Leiden hinzuweisen, ist "Hunger" nicht diese Art von Geschichte. Stattdessen ist es eine psychologische Studie eines menschlichen Abstiegs in die Erbärmlichkeit, die größtenteils durch eigene Handlung verursacht wurde. Der Ich-Erzähler, auf den Weg heraus aus diesem Elend allein aufs Schreiben fixiert, zieht keine Alternativen in Betracht. Er sieht sich nicht nach Arbeit um, oder nimmt Nächstenliebe in Anspruch. Sein verzerrter Stolz, der allmählich zum Wahn führt, tötet ihn fast.

Es ist bestimmt keine leichte Aufgabe, eine "erste Person" Geschichte über jemanden zu schreiben, der den Verstand verliert. Hamsun war dazu jedoch auf eine klare und überzeugende Art aus eigener Erfahrung in der Lage. Der Leser weiß irgendwie immer, was Realität ist, und was nicht - sogar wenn es offensichtlicht ist, dass die erzählende Person dieses nicht zu unterscheiden vermag.

Es ist nicht immer angenehm oder leicht dieses Buch zu lesen, aber es ist ein wichtiges und aufschlussreiches Werk.

Für mich das beste Buch von Hamsun, das ich bisher gelesen habe.
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