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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Abschluss der Trilogie,
Von Bibliophile (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mockingjay (Hunger Games) (Gebundene Ausgabe)
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr Menschen den Rebellen an und das Capitol schlägt ohne Erbarmen zurück. Wie wird der ungleiche Kampf ausgehen und wer wird überleben... Schnell war ich wieder in der Welt von Panem gefangen, die manchen Teilen unserer eigenen gar nicht so unähnlich ist. In den ersten Kapiteln geht es noch etwas ruhiger zu, die veränderten Lebensumstände in Panem und die Gedanken von Katniss werden vorgestellt, danach wird es wieder rasant spannend. Suzanne Collins fesselt die Leser durch überraschende Wendungen und man fiebert wieder mit den Figuren. Während es in den ersten beiden Bänden vorwiegend um das Überleben von Katniss, Peeta und einigen anderen geht, steht jetzt viel mehr auf dem Spiel. Das Capitol ist bestrebt, die eigene Macht zu erhalten und schreckt scheinbar vor nichts zurück. Fast hat man den Eindruck, das Capitol würde ganz Panem in eine riesige Arena verwandeln wollen. Katniss fühlt sich schuldig für den Tod der meisten Bewohner ihres Heimatdistrikts, ist sich sicher, dass alle noch leben würden, wenn sie in der Arena anders gehandelt hätte und Präsident Snow nicht so provoziert hätte. Außerdem hat sie das Gefühl, ganz alleine zu sein, denn Peeta ist in den Händen von Präsident Snow, mit Gale scheint sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten zu haben und die meisten anderen können kaum nachvollziehen, wie der zweifache Aufenthalt in einer Arena und der Druck durch Präsident Snow ihr Wesen verändert haben. Gleichzeitig werden von den Aufständischen natürlich hohe Erwartungen an Katniss gestellt, die sie nicht erfüllen kann ohne Peeta zu gefährden und gleichzeitig zum Spielball der anderen Machthaber zu werden. ACHTUNG SPOILER-GEFAHR Statt der extremen Form des Reality-TV gibt es diesmal Propaganda auf allen Seiten und die noch nicht 18-jährige Katniss muss sich in der veränderten Welt so schnell wie möglich zurecht finden, um ihr Überleben und das vieler anderer zu sichern. Als frühere Einzelgängerin und durch die psychischen Folgen der letzten Jahre fällt ihr das nicht gerade leicht. Der dritte Band ist ein Buch über einen ungleichen Krieg. Die Beziehung von Katniss zu Gale und Peeta tritt weitgehend in den Hintergrund und das macht diesen Band noch düsterer als die beiden Vorgänger. ENDE SPOILER Suzanne Collins gelingt es wieder, die Figuren sehr lebendig und realistisch zu zeichnen, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren mit Stärken und Schwächen und überzeugendem Verhalten auszustatten. Die Entwicklung von Katniss, Peeta und Gale gefiel mir besonders gut, sowie, dass Suzanne Collins die perfiden Methoden des Capitols und die Folgen des Kriegs realistisch darstellt. Fazit: Ein gelungener und stimmiger Abschluss der Trilogie, mit einem für mich überraschenden Ende, das kaum Fragen offen lässt, allerdings auch deutlich brutaler ist als die beiden vorangegangenen Teile. Deshalb kann ich auch der Altersempfehlung "ab 12 Jahre" nicht zustimmen, sondern würde diesen Band frühestens ab 14 Jahren empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fingernägel abkauender, Augenringe fördernder 3. Teil,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Im dritten und letzen Teil der Panem-Trilogie geht es um den Krieg der dreizehn Distrikte gegen die Hauptstadt. Dreizehn? Jawohl! Die totgeglaubte Provinz wird zum Zufluchtsort heimatlos gewordener Flüchtlinge, zu denen auch Katniss gehört, denn den zwölften Bezirk gibt es nicht mehr.Es dauert jedoch nicht lange, bis sie feststellt, dass sich die Dinge nicht unbedingt zum Besseren gewendet haben. Coin, die Präsidentin des 13. Distrikts, scheint Präsident Snow in Sachen Skrupellosigkeit in nichts nachzustehen. Sie setzt Katniss unter Druck, öffentlich als Galionsfigur der Rebellion aufzutreten, als Mockingjay, und ist dabei nicht zimperlich. Dass Gale sich in Coins System anscheinend pudelwohl fühlt, macht die Sache für sie nicht gerade leichter. Und dann ist da noch Peeta, den Snow als Repressalie gegen Katniss benutzt, damit diese sich den Rebellen nicht anschließt. Katniss muss einige schwerwiegende Entscheidungen treffen, die sie immer tiefer in einen Krieg ziehen, den sie nicht gewollt hat, und der mittlerweile ganz Panem überrollt. Schon bald befindet sie sich wieder in einer Art Arena, in der sie nicht nur um ihr eigenes Überleben kämpfen muss, sondern um das Leben ihrer Familie und Freunde. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin immer noch völlig paralysiert von diesem Roman, dessen Handlungsverlauf mich erbarmungslos durch die Seiten gehetzt hat, denn nicht weiterzulesen war mir praktisch unmöglich - wer braucht schon Schlaf? War ich mit dem 2. Panem Teil nicht so glücklich, weil er meiner Ansicht nach nur schwer in die Gänge kam, und am Ende mitten in der spannendsten Szene einfach aufhört, habe ich diesen Teil wie einen Fluss empfunden, der mich von Anfang an erfasst und nicht mehr losgelassen hat. Dabei arbeiten Inhalt, Aussagekraft und Schreibstil Hand in Hand, denn die intensive Erzählweise steht der Geschichte in nichts nach. Mit Staunen habe ich hier in manchen Kommentaren gelesen, dass Rezensenten enttäuscht über das sachte auslaufende Ende waren - sie hätten lieber einen Knaller gewollt. Das habe ich so überhaupt nicht empfunden. Gerade das Ende war für mich derart eindringlich - ich konnte Katniss' Schmerz so sehr nachempfinden, dass mir dann doch ein paar Tränchen gekommen sind. Schmerz, der weder durch plumpe Effekthascherei erzeugt wurde, sondern vielmehr durch die Intensität der Gefühle einer traumatisierten Heldin, die viel zu früh erwachsen werden musste. Die das Schlimmste erlebt, die Kriegsgräuel überlebt hat, und nicht daran zerbrochen ist. Dass diese Heldin am Ende Zeit braucht, konnte ich als Leserin bis ins kleinste Detail nachempfinden. Insgesamt finde ich, dass die Autorin das ganze Setting super-glaubwürdig und authentisch rübergebracht hat, ohne kitschigen Pathos, ohne Zuckerguss und ohne Schokoglasur. Mensch pur. Sehr bewegend. Für diese Reihe würde ich am liebsten 10 Sterne vergeben, allein schon der intensiven Auseinandersetzung mit Gewalt und Krieg wegen, mit Verlust und Wiederaufbau. Ein beeindruckender Roman, an dem ich noch eine Weile zu knabbern haben werde. Zur Übersicht: Teil 1: The Hunger Games (Hunger Games Trilogy 1) Teil 2: Catching Fire: The Hunger Games Trilogy 2 Teil 3: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) Deutsche Übersetzung: Teil 1: Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele Teil 2: Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe Teil 3: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn (Erscheint im Frühjahr 2011) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Abschluss der Trilogie,
Von Bibliophile (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Lange wurde der abschließende Band der Trilogie mit Spannung erwartet, ließ das Ende des zweiten Bandes doch eine Menge Fragen offen.Katniss und die anderen, wenigen Überlebenden aus Distrikt 12 leben mittlerweile unter der Erde im offiziell nicht mehr existierenden Distrikt 13. In den anderen Distrikten schließen sich immer mehr Menschen den Rebellen an und das Capitol schlägt ohne Erbarmen zurück. Wie wird der ungleiche Kampf ausgehen und wer wird überleben... Schnell war ich wieder in der Welt von Panem gefangen, die manchen Teilen unserer eigenen gar nicht so unähnlich ist. In den ersten Kapiteln geht es noch etwas ruhiger zu, die veränderten Lebensumstände in Panem und die Gedanken von Katniss werden vorgestellt, danach wird es wieder rasant spannend. Suzanne Collins fesselt die Leser durch überraschende Wendungen und man fiebert wieder mit den Figuren. Während es in den ersten beiden Bänden vorwiegend um das Überleben von Katniss, Peeta und einigen anderen geht, steht jetzt viel mehr auf dem Spiel. Das Capitol ist bestrebt, die eigene Macht zu erhalten und schreckt scheinbar vor nichts zurück. Fast hat man den Eindruck, das Capitol würde ganz Panem in eine riesige Arena verwandeln wollen. Katniss fühlt sich schuldig für den Tod der meisten Bewohner ihres Heimatdistrikts, ist sich sicher, dass alle noch leben würden, wenn sie in der Arena anders gehandelt hätte und Präsident Snow nicht so provoziert hätte. Außerdem hat sie das Gefühl, ganz alleine zu sein, denn Peeta ist in den Händen von Präsident Snow, mit Gale scheint sie mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten zu haben und die meisten anderen können kaum nachvollziehen, wie der zweifache Aufenthalt in einer Arena und der Druck durch Präsident Snow ihr Wesen verändert haben. Gleichzeitig werden von den Aufständischen natürlich hohe Erwartungen an Katniss gestellt, die sie nicht erfüllen kann ohne Peeta zu gefährden und gleichzeitig zum Spielball der anderen Machthaber zu werden. ACHTUNG SPOILER-GEFAHR Statt der extremen Form des Reality-TV gibt es diesmal Propaganda auf allen Seiten und die noch nicht 18-jährige Katniss muss sich in der veränderten Welt so schnell wie möglich zurecht finden, um ihr Überleben und das vieler anderer zu sichern. Als frühere Einzelgängerin und durch die psychischen Folgen der letzten Jahre fällt ihr das nicht gerade leicht. Der dritte Band ist ein Buch über einen ungleichen Krieg. Die Beziehung von Katniss zu Gale und Peeta tritt weitgehend in den Hintergrund und das macht diesen Band noch düsterer als die beiden Vorgänger. ENDE SPOILER Suzanne Collins gelingt es wieder, die Figuren sehr lebendig und realistisch zu zeichnen, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren mit Stärken und Schwächen und überzeugendem Verhalten auszustatten. Die Entwicklung von Katniss, Peeta und Gale gefiel mir besonders gut, sowie, dass Suzanne Collins die perfiden Methoden des Capitols und die Folgen des Kriegs realistisch darstellt. Fazit: Ein gelungener und stimmiger Abschluss der Trilogie, mit einem für mich überraschenden Ende, das kaum Fragen offen lässt, allerdings auch deutlich brutaler ist als die beiden vorangegangenen Teile. Deshalb kann ich auch der Altersempfehlung "ab 12 Jahre" nicht zustimmen, sondern würde diesen Band frühestens ab 14 Jahren empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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