Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Album aber kein neues "Eyes Open", 17. Januar 2009
"A hundred million suns" ist das fünfte Album der 1997 gegründeten britische Gruppe und das Nachfolgewerk zu dem Megaalbum "Eyes Open".
1. If There's a Rocket Tie Me To It
Klasse Rocksong der viel Spaß macht und ein genialer Einstieg ist. Hier paßt einfach alles und vor allem der Gesang von Gary Lightbody ist sehr stark.
2. Crack The Shutters
Wunderschöner Titel der ein wenig langsamer ist als der Opener, aber insgesamt sehr stark. Es ist die zweite Single aus diesem Album.
3. Take Back The City
Die erste Single und eine Ausnahmetitel, musikalisch und auch qualitativ. Die akkustische Gitarre zum Anfang und dieser klasse Refrain, einer der ganz großen Titel der CD.
4. Lifeboats
Irgendwie geht der Titel so gar nicht in mein Ohr, klingt für mich halbgar, zu langsam und es fehlt irgendwie das gewisse Etwas.
5. The Golden Floor
Ein wenig besser als "Lifeboats" aber leider geht dieser Titel auch an mit vorbei. Wobei der Refrain schon ein wenig Stimmung eingehen läßt.
6. Please Just Take These Photos From My Hands
Wieder ein rockiger Titel mit klasse Refrain und nach zwei schwächeren Titeln wieder ein Highlight der CD. Einfach klasse gemacht.
7. Set Down Your Glass
Starke Ballade, sehr emotional und gut gemacht, aber keine Chasing Cars.
8. The Planets Bend Between Us
Ein wenig schneller als "Set down your glass" und meine Lieblingstitel der CD. Wunderbarer Song der Gänsehaut erzeugt. Wäre für mich die dritte Single.
9. Engines
Nach zwei langsamen Titel nimmt die CD wieder etwas an fahrt zu, aber leider auch dieser Song nicht der ganze große Wurf.
10. Disaster Button
Wieder ein richtig starker Rocksong der zu den Highlight der CD gehört. Auf diesem Album sind die schnelleren Rocksongs wirklich sehr gelungen.
11. The Lightning Strike
ist ein über sechzehn Minuten langer Song. Alleine bei der Länge war die Vorfreude und die Erwartung sehr hoch. In meiner Vorstellung hätte es eine kleine Rockoper sein können. Tja aber was es ist, sind dann drei gute Songs mit Instrumentalteilen verknüpft. Wirklich ein klasse Titel der entstanden ist, aber leider doch nicht ganz das erwartete.
So wie der letzte Titel ist das ganze Album zu beschreiben, Es ist kein zweites "Eyes open", dafür fehlt es ein wenig an Qualität, aber dennoch ist es ein gutes Album das Snow Patrol den Rücken frei halten sollte für das nächste Album. Vielleicht erreichen sie dann wieder das Leistungsniveau von "Eyes open" oder "Final straw". Dennoch ist das Album abwechslungsreich und nicht zu verachten. Einige Gruppen wären mit einem solchem Putput mehr als zufrieden.
Anspieltipps: If There's a Rocket Tie Me To It, Crack The Shutters, Take Back The City und The Planets Bend Between Us
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bodennähe, 20. Oktober 2008
Die Anfänge von "Snow Patrol" reichen bis ins Jahr 1994 zurück. Damals noch von den beiden Studenten Gary Lightbody und Mark McClelland unter dem Namen "Shrug" gegründet und kurze Zeit später in "Polar Bear" umbenannt, bleiben die ersten Veröffentlichung vergleichsweise erfolglos. Doch es zeichnet sie gerade der Umstand aus den Erfolg nie erzwingen zu müssen und die Dinge auf sich zukommen zu lassen. Nach dem 2. Album "When it's all over we still have to clear up" lässt ihr Label Jeepster Records, auf dem zu diesem Zeitpunkt auch "Belle & Sebastian" unter Vertrag stehen, sie fallen. Die kleine, aber umso beharrlichere Fangemeinde in Irland und Schottland bestärkt die Musiker in ihrem Schaffen und trägt sie bis zu ihrem Durchbruch "Final straw". Das Vereinigte Königreich bedankt sich mit der ersten Pole Position und auch in Amerika werden zunehmend Musikfreunde auf sie aufmerksam. 2006 dann die Single, die alles verändert. "Chasing cars" dominiert die Radio- und Fernsehstationen und zieht zahlreiche Superlative nach sich. Mit 85 Wochen in den UK Charts muß sich der Track nur Frank Sinatras "My way" geschlagen geben. Der dazugehörige Langspieler "Eyes open" wird zum erfolgreichsten, britischen Album 2006 und der internationale Erfolg fällt ähnlich üppig aus. Langsam und doch plötzlich manövrieren sich "Snow Patrol" in die erste Liga der britischen Musikexporte.
Mit einem völlig neuen Druck und Fokus auf das eigene Schaffen hat sich die Band nicht zurückgezogen, um den Erfolg möglichst lange auszureizen, sondern schnell an die Arbeiten für den Nachfolger gesetzt. Erneut steht ihnen Produzent Garret "Jacknife" Lee (U2, Weezer, Bloc Party, R.E.m.) zur Seite, der ihre kreative Odyssey an Schauplätzen im Westen Irlands bis zu den legendären Hansa Studios in Berlin (David Bowie "Heroes", U2 "Achtung Baby") begleitet. Sie haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen - allen voran der charismatische, aber ebenso bodenständige Frontmann Gary Lightbody, der für den größten Teil des Songwritings verantwortlich ist. Der potentielle Druck wurde ausgeblendet und nach zahlreichen Geschichten über zerbrochene Beziehungen und das Ende einer Liebe hat man sich der sonnigen, "funktionierenden" Seite des Lebens und einer gewissen Inspiration durch die Wissenschaft zugewandt. Selbst bezeichnen sie "A hundred million suns" als ihr komplettestes Album bisher und verweisen auf eine Kombination ihrer musikalischen Indie Rock Wurzeln und den neuen Popelemente - Vergangenheit und Zukunft zugleich. Vom euphorischen Opener "If There's a Rocket Tie Me to It" oder der melancholischen Ballade "Crack the shutters" über "The golden floor", auf dem Echoes im Stile eines Peter Gabriel eingebunden werden, bis zum anspruchsvoll angelegten Finale in 3 Akten "Lightning strike" - mehr Ecken und Kanten als manch einer erwartet haben dürfte. Experimentell, aber ebenso geerdet verlassen sie sich nicht allein auf den Glanz von "Eyes open". Vielmehr schicken sie den Hörer auf Entdeckungsreise, fordern ein wenig mehr Aufmerksamkeit und belohnen mit haltbaren, tiefgründigen Rocksongs, die sich immer wieder neu entfalten.
Anspieltipps: "If there's a rocket tie me to it", "Take back the city" und " Please just take these photos from my hands"
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gutes und gelungenes Album von Snow Patrol, 4. Februar 2009
Ich habe mit der Eyes Open angefagen, Musik von Snow Patrol zu hören. Ansonsten kannte ich nur ein paar vereinzelte Stücke die irgendwann mal in den Charts waren.
Auf der "A Hundred Million Suns" ist es der jungen Band aus Irland! wieder bestens gelungen, einen guten Mix aus langsamen und schnellen Tracks zu finden. Tolle Stimme, tolle Piano und Gitarren Solos mit inbegriffen.
Die besten Tracks sind meiner Meinung nach, sicherlich die Single Auskopplung "Crack the Shutters" und Track 11, der über 16 Minuten Titel "The lightning Strike". Aber auch die restlichen Songs wie z.B. "Take back the City" und "Disaster Button" können sich sehr gut hören lassen. Man kann die Scheibe wirklich komplett rauf und runter hören, ohne Tracks überspringen zu müssen.
Gesamtfazit: 5 Sterne, absoluter Hörgenuß und Kaufempfehlung!
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