oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Hundezeiten
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Hundezeiten [Gebundene Ausgabe]

Patrice Nganang , Gudrun Honke , Otto Honke
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 3 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Donnerstag, 16. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 19,90  
Audio CD, Audiobook EUR 17,96  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Hundezeiten gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Welcome to Our Hillbrow: A Novel of Postapartheid South Africa EUR 12,90

Hundezeiten + Welcome to Our Hillbrow: A Novel of Postapartheid South Africa
Preis für beide: EUR 32,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Hammer; Auflage: 1., Aufl. (16. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3872949403
  • ISBN-13: 978-3872949400
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 97.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Alain Patrice Nganang
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Alain Patrice Nganang auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Stadtansicht von unten - Patrice Nganang beschreibt «Hundezeiten» in Yaoundé Angela Schader Er träume davon, schreibt der vor elf Jahren aus Kamerun emigrierte Patrice Nganang, in seinem literarischen Werk seine Geburtsstadt Yaoundé mit Worten nachzubauen – eine Stadt aus Geschwätz und Lärm, aus Kehrichtgestank und Bratfleischduft, aus den Lügen der Mächtigen und den Illusionen der Jungen; eine erinnerte Stadt, in der er «nach Herzenslust spazieren» und die Eindrücke der Kindheit aufleben lassen könnte. Warum er dann nicht lieber gleich nach Yaoundé zurückkehre, kontert er in trockenem Ton sich selbst. Im Essay «Schreiben als Selbstgespräch», den der 1970 geborene Schriftsteller ursprünglich als Referat für ein Kolloquium in Bayreuth aufsetzte, lautet die Antwort: dass gerade die räumliche Entfernung Bedingung sei für jene «bedrängende Gegenwart» der Heimatstadt, aus der sich sein Schreiben nähre. Wer Nganangs Roman «Hundezeiten» liest – die Originalfassung mit dem Titel «Temps de chien» wurde letztes Jahr mit dem höchsten afrikanischen Literaturpreis, dem Grand Prix littéraire de l'Afrique noire, ausgezeichnet –, wird freilich auch feststellen, dass Yaoundé vielleicht tatsächlich aus Distanz leichter zu lieben ist. Denn nostalgische Verklärung der Kindheitswelt wird man dem jungen Autor beileibe nicht vorwerfen können. Wie es der Titel andeutet, zwingt er in «Hundezeiten» die Perspektive auf die Augenhöhe eines vierbeinigen Protagonisten nieder, den er allerdings mit menschlichem Ausdrucks- und Denkvermögen ausstattet: «Ich habe», teilt uns die Promenadenmischung Mbudjak gleich auf der ersten Seite mit, «die Konstruktionen ihrer Sätze geschluckt und die Intonation ihrer Sprache. Ich habe ihre Ausdrucksweise erlernt, und ich kokettiere mit ihrer Art zu denken.» Zudem treibt das Tier – von seiner Herrschaft je nach Laune getätschelt oder misshandelt – bald einmal eine unersättliche Neugier zu erfahren, was denn an diesen Menschen «menschlich» sei. Die einem Vierbeiner in die Schnauze gelegte Rollenprosa ist literarisch nicht unproblematisch: In jüngerer Zeit hat Paul Auster das Kunststück in «Timbuktu» versucht, das zur gefühligen Hymne auf hündische Treue geriet; etwa zur gleichen Zeit schickte John Berger den Rüden «King» durch soziale Randzonen. Der Kameruner vermeidet bei der Gestaltung seines Protagonisten die naive Attitüde, mit der Auster eine eher künstlich wirkende Glaubwürdigkeit herbeizuschreiben versuchte, ebenso wie das Abheben in analytische Höhen, das bei Berger irritierte. Mbudjak präsentiert sich als ein unbefangener, aber keineswegs besonders «hündischer» Ich-Erzähler, seine Kritik an der Spezies Mensch und den von ihr geschaffenen (und erduldeten) Lebensumständen erwächst vorab aus der Rekapitulation von Beobachtetem und Erlauschtem. Mehr hätte sich allenfalls aus der Sichthöhe dieses aufmerksamen Betrachters machen lassen: eine chaotische Millionenstadt wie Yaoundé erlebt man wohl noch einmal anders, wenn die Perspektive von Schienbeinen und bunten Pagne-Röcken verstellt, die Nase auf gleicher Höhe wie Abfallhaufen und Auspuffgase und das Vorankommen ein steter ängstlicher Hakenschlag ist. Diese Art von Bedrängnis wird nur gelegentlich spürbar; und in der Regel hält Mbudjak auch eine Distanz zu den Objekten seines Sinnens und Betrachtens, die ihm – trotz seiner köterhaften Schäbigkeit, trotz der eingestandenen Abhängigkeit von seinem Meister Massa Yo – eine Art Überlegenheit über die Menschen verleiht. Dass Mbudjak überhaupt einen Herrn sein eigen nennt, ist ein Privileg; deshalb sei auch die etwas paradoxe Art erlaubt, diese Besitzverhältnisse auszudrücken. Der wohlgenährte, an der Leine ausgeführte Haushund – eine Verrücktheit, die sich eigentlich nur Weisse leisten – war Statussymbol in besseren Zeiten, als Massa Yo noch täglich ins Büro wallte; nach dem Verlust des Pöstchens ist es vorbei mit Dosenfutter und Lebensstil, dafür verschafft Massa Yos neue Existenzgrundlage – eine improvisierte Saufkneipe – dem Hund reichlich Lebendware zur Beobachtung. Er lauscht den feuchten Anzüglichkeiten alternder Don Juans, die jeden vorbeiziehenden Frauenhintern taxieren, so gut wie den spektakulären Lügengeschichten, mit denen der «Panther» genannte Stammkunde nicht so sehr die Gäste in Bann schlagen als ein Freibier schnorren will; er sieht zwei Frauen sich um einen dieser trinkfreudigen Taugenichtse dreschen, als gelte es das Leben; er sieht den feigen Rückzug der Anwesenden, als der beste Freund seines Herrn zusammen mit dem «Raben» – einem schweigsamen Schriftsteller, der sich unters Stammpublikum gemischt hat – grundlos verhaftet wird; er sieht die Schmach und Gier der Armen, als der «Rabe» Rache nimmt für den Verrat. Ein Entkommen aus dieser erbärmlichen Welt gibt es nicht: Wohin Mbudjak, mal entlaufen, mal verlaufen, auch kommt, ist die Stadt mit Unrat und fauligen Miasmen überzogen, sind die Menschen bis aufs Blut gereizte Sklaven ihrer hungrigen Bäuche, so dass der Hund am Schluss demütig wieder bei Massa Yo unterkriecht. Und allenthalben scheint über der Menge ein dumpfes Grollen zu schweben, dass am ganzen Elend «sie» die Schuld trügen – die politische Elite eines Landes nämlich, das zur Entstehungszeit des Romans auf den hintersten Plätzen des Korruptionsindexes von «Transparency International» rangierte. Erst im rebellischen Erwachen aus der lähmenden Starre von Armut und Angst werden – in Mbudjaks Augen – Yaoundés Bewohner «als Menschen wiedergeboren», hat der Hund die lang gesuchte Menschlichkeit gefunden. Wenn Patrice Nganang seinen Traum, die Heimatstadt in Worten nachzuschaffen, bis dahin auf bitterlich nüchterne Weise in die Tat umsetzte, so hat sich der Autor mit dieser revolutionären Vision im letzten Moment doch noch auf Schmetterlingsjagd begeben.

Kurzbeschreibung

In ganz neuem Ton, lebensvoll und deftig, intelligent und differenziert, entwirft Patrice Nganang ein vitales Bild des heutigen Kamerun. Aus der Perspektive eines denkenden Hundes entdeckt er gleichzeitig so manches zu der Frage: Was ist der Mensch?

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

5 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (5 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bia boya alors!, 24. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Hundezeiten (Gebundene Ausgabe)
Kein anderer kann besser als Nganang die Krisezeiten und Ihre sozialen Auswirkungen beschreiben. Genau wie der Autor, bin ich aus Yaounde in Kamerun und habe mit diesem Buch eine Rueckreise in die Zeiten der Anfaenge unserer (noch sehr jungen) Demokratie erlebt, Zeiten, wo wir die Krise hart zu spueren anfingen.

In den Zeiten der Krise verliert alles an Bedeutung: Diplome, Freundschaft, sogar die sozialen und moralischen Werte, die in Afrika so gut verankert waren. "Wo ist der Mensh?" Der Mensch hat sich aufgegeben, das sieht man daran, dass alles mit dem Satz "Kamerun ist eben Kamerun" erklaert und gerechtfertigt wird. Dieser sinnlose Satz, der mit der Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. "Bia boya alors?" (Was koennen wir denn tun?). Der Mensch kann nur noch einfach, schwarz/weiss, eindimensional denken denn alle anderen geistigen Taetigkeiten gelten nur, wie man die Zeit totschlaegt, zu Geld kommt und/oder Frauen erobert.

Nganang macht in seinem Buch von der Sprache der Leute aus den Grossstaedten gebrauch. Das ist ein Franzoesich, worauf die einheimischen Sprachen Kameruns, Pidgin-Englisch und auch ein bisschen Deutsch (Kamerun war ja auch eine deutsche Kolonie) abgefaerbt haben. Es ist sehr mutig von ihm gewesen, finde ich, aber anders haette das Buch nicht geschrieben werden koennen. Die deutsche Uebersetzung, trotz sehr guten Arbeit ist ein paar male schon ueberfordet gewesen.

Zu empfhelen.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sehr lesenswert, 29. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Hundezeiten (Gebundene Ausgabe)
Patrice Nganang hat einen wunderschönen intelligenten Roman geschrieben, er beschreibt aus der Sicht eines Hundes sehr gekonnt das Leben in den Armenvierteln Jaundes, die Alltagsprobleme, den wirtschaftlicher Niedergang Kameruns, die Korruption usw., der Hund kommt ganz nah an die wahren Bedürfnisse und Handlungen der Menschen heran und so hat dieser Hund die ideale Ausgangsposition für sein "Studienprojekt" und das ist die Frage "was ist der Mensch". Der Roman ist amüsant geschrieben, wer - um bei kameruner Autoren zu bleiben - Mongo Beti, Calixthe Beyala mag, wird auch dieses mögen.

Patrice Nganang ist einer der jüngeren afrikanischen Autoren, den man kennen sollte, wenn man sich ein wenig für afrikanische Literatur interessiert.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hund erforscht Mensch, 23. Dezember 2004
Von 
dr_rgne - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hundezeiten (Gebundene Ausgabe)
Verärgert über die Grausamkeit der Menschen beschliesst ein Hund sich fortan der Wissenschaft zu widmen. Das Objekt seiner Forschungen: der Mensch. Als Kneipenhund scheint er hiermit die idealen Voraussetzungen mitzunehmen. So beobachtet er tagein tagaus das illustre Treiben in einem der Armenviertel in Kamerun's Hauptstadt Jaunde. Unter den Gästen der Kneipe finden sich die vielfältigsten Charaktere. Häufig werden die Misstände des Landes erörtert, zu Konsequenzen kann man sich allerdings nicht durchringen. So verläuft der Spruch "Kamerun ist eben Kamerun" wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. "Oppositioneller" gilt als Schimpfwort, mit so jemandem will man lieber nichts zu tun haben. Und so prangert der Wissenschaftler vor allem die Ängste und Hemmungen der Menschen an, selbst an ihrem Schicksal etwas zu ändern und Rückgrat zu zeigen.
Insgesamt ein sehr interessantes Buch, speziell mit der ungewöhnlichen Perspektive des Hundes. Dennoch gibt es von mir einen Punkt Abzug , weil sich der Roman an manchen Stellen doch recht langweilig liest.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen



Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de