"Ein Weihnachtshund auf Probe", die erste Geschichte dieses Buches, ist noch ganz nett zu lesen. Das Vokablur ist einfach, der Verlauf absehbar, aber es gibt eine Handlung.
"Otter", ein zwar liebenswürdiger aber schwimmwütiger kleiner Hund aus dem Tierheim, wird über Weihnachten auf Probe in der Familie aufgenommen. Vater und Mutter sind genervt. Otter springt in jede Pfütze, jeden Bach und macht auch sonst jede Menge Unsinn. Ständig gibt es überall in der Wohnung Otters Pfotenabdrücke. Die genervten Eltern wollen ihn ins Tierheim zurückbringen. Aber Emma und Tommi, ihre beiden Kinder, lieben ihren Otter über alles und wollen ihn unbedingt behalten. Als Otter kurz vor Weihnachten bei Schnee und Eis plötzlich verschwindet, gerät die ganze Familie in hellen Aufruhr ...
Eine nette Auflockerung bekommt die Geschichte dadurch, dass Otter viele Situatioen aus Hundesicht selbst kommentiert.
Die zweite Geschichte, "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten", habe ich dann nicht mehr bis zum Ende geschafft. Allzu vordergründig ist die "Alleinerziehende Mutter sucht alleinerziehenden Vater"-Story. Die Zufälle sind deutlich überspannt und der Ablauf wirkt mühsam an den Haaren herbeigezogen, für meinen Geschmack auf Groschenroman-Niveau.
Aufrund der ersten Geschichte bewerte ich mit drei Sternen, eigentlich ist es nur zwei wert, und ich kann es leider nicht empfehlen.