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Hundertwassers Paradiese. Das verborgene Leben des Friedrich Stowasser
 
 
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Hundertwassers Paradiese. Das verborgene Leben des Friedrich Stowasser [Gebundene Ausgabe]

Erika Schmied , Wieland Schmied
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 205 Seiten
  • Verlag: Knesebeck (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896601792
  • ISBN-13: 978-3896601797
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 24,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 839.535 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Friedensreich Hundertwasser (+2000) ist einer der populärsten und erfolgreichsten Künstler der Gegenwart. Als streitbarer Befürworter eines menschen- und umweltgerechten Wohnens war er einer der Vorreiter der Ökobewegung. Die Öffentlichkeit kennt jedoch nur diese eine Seite des Medienprofis Hundertwasser. Im privaten Leben suchte er immer wieder die Einsamkeit und Abgeschiedenheit idyllischer Refugien, um sich in bedächtiger Langsamkeit seiner Kunst und seinen Träumen hingeben zu können. Ein halb verfallenes Bauernhaus in der Normandie, ein aufgegebenes Sägewerk im österreichischen Waldviertel, ein Gärtnerhaus im Park einer venezianischen Villa, ein Dachgarten in Wien und schließlich ein Farmhaus in der neuseeländischen Bay of Islands waren die Orte, an denen Hundertwasser in Harmonie mit der Natur sein verborgenes Leben führte. Das Ehepaar Schmied war mit dem Künstler über vierzig Jahre befreundet und stellt in diesem Band erstmals diese unbekannte Seite Hundertwassers vor. Die stimmungsvollen Schwarzweiß-Fotografien von Erika Schmied zeigen die Häuser, Gärten und Landschaften, in denen Hundertwasser lebte, und lassen bei aller Romantik auch das karge Alltagsleben ihres berühmten Bewohners erahnen. Wieland Schmied beschreibt dazu in seinem klugen Essay den Werdegang und die Haltung eines Künstlers und Kosmopoliten, der seinen Traum vom Paradies auf Erden an Orten zu verwirklichen suchte, die ihm gleichermaßen Zuflucht wie Inspiration waren. Das bewegende Lebensdokument eines großen Künstlers und Menschenfreundes.

Über den Autor

Wieland Schmied war bis 1973 Direktor der Kestner-Gesellschaft Hannover und bis 1975 Hauptkustos der Nationalgalerie Berlin; 1978-86 Direktor des DAAD und 1986-94 Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 1995 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. 1992 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Friedrich Stowasser hieß der berühmte Künstler mit Geburtsnamen, bekannt wurde er mit seinen phantastisch-bunten und ungewöhnlichen Gestaltungsformen für Häuser, Skulpturen, Gemälden und gewissermaßen ganzen Landschaften. Wie so häufig steckt auch hinter diesem extrovertiert aktiven Künstler ein ganz gegensätzlicher Lebensmensch.

Das mit ihm viele Jahrzehnte befreundete Autorenpaar lässt den Gutdenker und globalen Weltüberarbeiter in einem ganz diffizilen schwarz-weiß-Licht ganz neu und privat wirken. Knapp und doch ausreichend tiefgehend beschreiben sie mit vielen schwarz-weiß-Bildern im Duoton-Verfahren bewiesen das so stille und zurückgezogene und vor allem asketisch-bescheidene Leben des großen Jahrhundertkünstlers.

Überall kennt man seine Werke und doch ist ihm selbst wohl niemand je richtig nahe gekommen. Das ist vielleicht künstlertypisch, vermutlich aber auch nötig gewesen, um diese manchmal ausgesprochen unkonventionelle und für die ein oder anderen auch abgedrehten, ver-rückten im Sinne von ganz anders gedachten Ideen einer Weltgestaltung.

Das Buch lässt einen teilhaben an einer Privatheit, die man nicht für möglich hielt, hineinsehen in die gelebte Dinglosigkeit und ein ursprüngliches, intensivst natürliches Dasein. Nicht einmal die Kunst selbst hat der Künstler gebraucht - auch nicht seine eigene. Die Natur selbst war sein Lebens- und Strebensinhalt. Das wird durch das sensibel-persönliche Buch deutlich. Es bringt das Verborgene an den Tag und sorgt posthum für Verständnis mancher Verständnislosigkeiten.

© Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bilder eines Einsiedlers 25. September 2003
Fragt man nach bekannten Werken von Friedensreich Hundertwasser (1928 - 2000), führen die meisten prall bunte und verspielte Bilder und Bauten mit verspielten Spiegeln und Zwiebeltürmen an. Nicht nur Kinder wünschen sich, in eine der individuellen Wohnungen im Hundertwasser Haus in Wien einzuziehen

Dass der Künstler und Architekt privat und zum Wirken ganz anderes suchte und brauchte, zeigt der Bildband „Hunderwassers Paradiese" von Erika und Wieland Schmied, erschienen im Knesebeck Verlag. Das Ehepaar, das über vier Jahrzehnte mit Friedrich Stowasser (sein eigentlicher Name) befreundet war, hat ihn über die Jahre in seinen einsamen Refugien besucht, in denen er wie ein Eremit lebte. Die Fotografin Erika Wieland hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die entlegenden Ecken zu fotografieren.

Hundertwassers steigende Popularität ermöglichte es dem Naturliebhaber, sich nach und nach in verschiedenen Ländern anzusiedeln. Die Natur vergaß er dabei nie. Allein in Neuseeland pflanzte er in rund 25 Jahren an die 150 000 Bäume. Seine Refugien wurden ein halb verfallender Bauernhof in der Normandie, ein ehemaliges Sägewerk im niederösterreichischen Waldviertel, ein Farmhaus auf einem 190 Hektar großen Areal in Neuseeland, eine venezianische Villa mit Park und Gärtnerhäuschen und schließlich eine Wohnung mit Dachgarten im KunstHausWien. Alle Orte waren und sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Bildband gibt bildlich (ausschließlich Schwarz-Weiß-Aufnahmen) und textlich interessanten Einblick in die abgeschiedene Welt des berühmten, produktiven und kreativen Exzentrikers.

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