Kurzbeschreibung
Hundertwassers Lebenstraum ist es zu bauen. Dieser Traum ist fast ebenso alt wie der, Maler zu werden. Zu bauen, das ist für ihn primär eine existentielle Frage. Zu bauen heißt für ihn zuerst, das Bedürfnis nach Schutz, nach Zuflucht, nach einer bergenden Höhle zu erfüllen.
Hundertwassers Architekturen sind keine kühnen Konstruktionen. Technische Erfindungen sind seine Sache nicht. Er legt Wert darauf, dass alle Bauwerke, die er konzipiert, einfach zu realisieren sind, ohne großen Aufwand.
Seine Architekturträume sind von den Kinderbüchern inspiriert, die er in seiner Jugend gelesen hat, von Puh, dem Bären, von Hasen und anderen Tieren, die sich eine Höhle graben und verstecken.
Träume werden Wirklichkeit ...
Hundertwassers Architekturen sind keine kühnen Konstruktionen. Technische Erfindungen sind seine Sache nicht. Er legt Wert darauf, dass alle Bauwerke, die er konzipiert, einfach zu realisieren sind, ohne großen Aufwand.
Seine Architekturträume sind von den Kinderbüchern inspiriert, die er in seiner Jugend gelesen hat, von Puh, dem Bären, von Hasen und anderen Tieren, die sich eine Höhle graben und verstecken.
Träume werden Wirklichkeit ...
Synopsis
Hundertwasser's maxim is that "a world full of colour is synonymous with paradise". This catalogue raisonne of his architecture examines all his completed projects, tracing them from the first sketches through the models to completion.
Über den Autor
Friedensreich Hundertwasser wurde am 15. Dezember 1928 in Wien als Fritz Stowasser geboren. Den Künstlernamen ("Sto" bedeutet in einigen slawischen Sprachen "hundert") legte er sich 1949 zu. 1948 verbrachte er drei Monate an der Wiener Kunstakademie bei Prof. Robin Christian Andersen. Ausgedehnte Studienreisen führten Hundertwasser von 1949 bis 1951 nach Paris, Marrakesch, Tanger, Tunis, Italien und Spanien. Von 1983 bis 1986 entstand im Wiener 3. Bezirk das berühmte "Hundertwasser-Haus". Ab 1990 arbeitete er unter anderem an folgenden Architektur-Projekten: "KunstHausWien", "Raststätte Bad Fischau", "AGIP-Tankstelle Wien", "Fernwärmewerk Spittelau", "Einkaufszentrum Village, Wien", "Textilfabrik Muntlix", "Rogner-Bad Blumau" sowie an der Umgestaltung des "Martin-Luther-Gymnasiums" in Wittenberg. Friedensreich Hundertwasser starb am 19. Februar 2000. Für seine goldenen Zwiebeltürme, strahlenden Mosaiken und leuchtenden Spiralen von einem Millionenpublikum geliebt, von Kunstkritikern als "Behübscher" und "Zuckerbäckerarchitekt" belächelt, löste der Kunstmaler, Architekt und Zivilisationskritiker Kontroversen aus.