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Hundert Tage auf Stardawn oder Der Status des Menschen: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Hundert Tage auf Stardawn oder Der Status des Menschen: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Matthias Robold
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 278 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (28. Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518395165
  • ISBN-13: 978-3518395165
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 10,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 990.305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

200 Jahre nach der Entwicklung des Hyperraumsprungs sind viele fremde Planeten erkundet und besiedelt, andere intelligente Lebensformen wurden jedoch bisher nicht entdeckt. Gigantische Weltraumstationen sind entstanden, die nicht nur als Raumhäfen und Umschlagplätze für Waren und Informationen dienen, sondern langsam auch zu einer neuen Heimat werden. Die Menschheit scheint bereit, sich endgültig von der Erde zu lösen.

Hier setzt die Handlung des Romans ein, der mit der Ankunft des Seelentherapeuten Dr. Angelius Corros auf Stardawn beginnt. Die gerade erst von Overman Industries gebaute Raumstation ist bereits für fast eine halbe Million Menschen zum Lebensraum geworden. Angelius soll die Patienten der dortigen Abteilung für "Bewußtseinstransfer und Körperreplikation" betreuen. Diese neue Technik ermöglicht es, das Bewusstsein eines Menschen in einen neuen, gesunden Körper zu transferieren, was verständlicherweise auch zu psychologischen Problemen führen kann. Als es bei der Körperreplikation des wichtigen Wissenschaftlers Nantal zu unerwarteten technischen Problemen kommt, wird Angelius eingeschaltet, um zu testen, ob es zu einer Beeinträchtigung des Bewusstseins kam. Auf den ersten Blick scheint mit Nantal alles in Ordnung. Doch was haben die Entdeckung einer zerstörten Rettungskapsel, die verbotenen Forschungen von Overman Industries und die Morde in der Krankenabteilung damit zu tun?

Matthias Robolds Erstlingsroman ist ein wirklich überraschendes Debüt eines deutschen Science-Fiction-Autors. Er verzichtet fast vollständig auf Action und erzählt in ruhigem Stil eine immer spannender werdende Geschichte um politische und wirtschaftliche Verstrickungen, die an einen Thriller erinnert, aber dann doch immer wieder Pausen einlegt, um einen philosophischen Unterbau für die Handlung zu liefern. Langsam, Wort für Wort, entfaltet sich ein interstellares Drama, dass viele der Protagonisten mit in den Abgrund reißen wird.

Der Roman erinnert an die frühen Foundation-Romane von Isaac Asimov, wie z.B. Die Größe des Imperiums. Hundert Tage auf Stardawn wurde von den deutschen SF-Profis für den renommierten Kurd Lasswitz Preis nominiert. --Florian Breitsameter

Kurzbeschreibung

Seit zweihundert Jahren breitet sich die menschliche Zivilisation im Weltraum aus. Mächtige Konzerne erschließen ganze Sonnensysteme und treiben die Expansion immer schneller voran. Längst wähnt sich der Mensch als einzige intelligente Lebensform in der Galaxis, die aber erst in Teilen erforscht ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Es gibt tatsächlich einen deutschen Science-Fiction-Preis, den „Kurd-Laßwitz-Preis". Und im vorigen Jahr hat ihn Matthias Robold (geb. 1969 (!)) für seinen ersten(!) Roman erhalten. Es handelt sich endlich wieder einmal um ein Buch, daß sich technischen und philosophischen Dimensionen der Zukunft widmet und nicht den üblichen Sternen-Kriegern. Was passiert, wenn technische Fehlfunktionen, Geheimprojekte, Kunst, Abenteurertum und fremde Zivilisationen auf die alltägliche Gewohnheit der Hyperantriebe, Raumstationen, Bewusstseinstransfer und Erd-Kolonien treffen, wird in sprachlich gekonnt und durchgängig spannend beschrieben. Alles fängt mit einer uralten Rettungskapsel an. Bei den Ermittlungen fällt auf den Superkonzern „Overman Industries" (und mit ihm auf die ganze Erdregierung) ein schrecklicher Verdacht. Zur selben Zeit muß Professor Nantal, der Geheimwaffenspezialist schlechthin, seinen kranken Körper gegen einen gesunden tauschen. Es kommt jedoch zu Problemen, die nicht nur das Leben des Haupthelden völlig verändern. Ein unbedingt empfehlenswertes Buch mit überraschendem Ende.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gratulation! 25. Januar 2005
Von Ein Kunde
Normalerweise lese ich kein Science Fiction. Ich kaufte dieses Buch aus einem impulsiven Wunsch nach Abwechslung - mich langweilte das Warten auf einen Freund. Locker überflog ich anfangs die Seiten und freute mich über die klangvollen Namen: Angelius Corros ... Jerman Hale ... Professor Nantal. Jede Zeile zog mich mehr in den Bann dieses spannenden Kriminalromans, der in einer ästhetischen und doch kontroversen Zukunftsvision angesiedelt ist. Die Xenophobie, die Angst vor allem Fremden, deren Wurzeln im Verlust der Einzigartigkeit und somit der eigenen Identität liegen, und der Wunsch nach Gesellschaft mit der Suche nach dem Ähnlichen im Andersartigen - diese beiden Pole bilden das Spannungsfeld der Handlung. Möge der Autor aus Vorliebe gigantische Kulissen in der Grössenordnung von Planeten und Raumstationen gewählt haben - das Thema ist so stimmig herausgearbeitet, das es nicht minder spannend auf jede andere Bühne als die des Science Fiction transponiert werden kann. Auch der Schluss - die Feuerprobe eines jeden Kriminalromans - erfüllt den Anspruch an das "erwartete Unerwartete". Ein Buch, das ich mittlerweile an sämtliche Freunde ausgeliehen habe.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
spannend und unterhaltsam 28. November 2004
Von "form_23"
das buch ist spannend, interessant und unterhaltsam geschrieben. keine spur von langweiligen "pseudo-philosophischen dialogen". sicher, wenn man das buch mit all den veröffentlichungen/filmen vergleicht, die es auf diesem gebiet noch gibt, wirkt es vielleicht etwas retro, aber das hat großen charme. auch das überraschende ende überzeugt.
alles in allem ein sehr lesenswertes buch...
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Die neuesten Kundenrezensionen
ein guter Start
Der Roman ist gut und einfühlsam geschrieben. Einige Handlungsstränge wirken zwar ein wenig klischeehaft, trotzdem kommt die Story gut rüber. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2003 von sf-jens
Langatmige Retro-Fiction
Ist das Buch oder der Autor von 1969? Die Frage stellte ich mir ernsthaft nach den ersten paar Seiten - und schlug noch mal im Impressum nach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2001 von H. Kautz
Öde Story, mangelhaft umgesetzt
Ich kann die Begeisterung der anderen Lesermeinungen nicht teilen. So sehr es wünschenswert wäre, daß unsere jungen deutschsprachigen SF-Autoren der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2001 von Schaurich Volker
Angst, Moral und Machterhalt
Ein packender Si-Fi Thriller, welcher sich hintergründig mit der Angst vor dem Unbekannten und Fremden, vordergründig Machterhalt und wirtschaftlichen Interessen... Lesen Sie weiter...
Am 17. Februar 2001 veröffentlicht
Brilliant und äußerst spannend
Ich habe mir dieses Buch anhand der Online Rezensionen gekauft, und muß sagen ich habe es keine Seite lang bereut! Lesen Sie weiter...
Am 2. Januar 2001 veröffentlicht
Spannend, vor allem zum Ende hin
Nachdem ich heute morgen in der U-Bahn bis Seite 180 gekommen war wollte ich unbedingt auch den Rest lesen - da mussten die Vorlesungen eben dran glauben. Lesen Sie weiter...
Am 12. Dezember 2000 veröffentlicht
Buchkomentar
Der Roman "hundert Tage auf Stardawn" ist eine packende, überdimensionale Story mit Weltklasse-Niveau! Lesen Sie weiter...
Am 29. Juni 2000 veröffentlicht
Intelligente Unterhaltung
Matthias Robold ist ein interessanter und kurzweiliger Erstling gelungen. Wer imposante Space Operas mit mehr oder minder blutigen Weltraumschlachten erwartet, wird das Buch wohl... Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2000 veröffentlicht
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