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Hundert Tage [Gebundene Ausgabe]

Lukas Bärfuss
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. März 2008
Die Geschichte eines moralischen Irrtums, der in Ruanda eines der größten Verbrechen des Jahrhunderts ermöglichte. Der Roman zweier Menschen, die im Chaos ihrer Zeit um ihre Unschuld kämpfen.Ruanda, April 1994, in Kigali wütet der Mob. David, Mitarbeiter der Schweizer Entwicklungshilfe, hat das Flugzeug, mit dem die letzten Ausländer evakuiert wurden, abfliegen lassen. Er versteckt sich hundert Tage in seinem Haus, vom Gärtner mit Nahrung versorgt und mit Informationen über Agathe, Tochter eines Ministerialbeamten, die der Grund für sein Bleiben ist. Die vergangenen vier Jahre ihrer Liebe ziehen ihm durch den Kopf, die Zeit, die er als Entwicklungshelfer in Kigali verbrachte. Millionen wurden in ein totalitäres Regime gepumpt, das schließlich, als es die Macht an eine Rebellenarmee zu verlieren drohte, einen Genozid organisierte. Auch David wurde zum Komplizen der Schlächter, und als die Aufständischen Kigali einnehmen, flieht er mit den Völkermördern über die Grenze. Dort findet er in einem Flüchtlingslager Agathe wieder, aber esist nicht die Frau, die er einmal liebte.Lukas Bärfuss` minutiös recherchierter Roman berichtet von Menschen, die das Gute beabsichtigten und das Böse bewirkten. »Hundert Tage« erzählt ein dunkles Kapitel aus Afrikas Geschichte, in das wir tiefer verstrickt sind, als wir glauben wollen. Nicht zuletzt ist es die bewegende Geschichte einer Liebe in Zeiten des Krieges und die Geschichte von den Verheerungen, die der Hass anrichtet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 198 Seiten
  • Verlag: Wallstein (6. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383530271X
  • ISBN-13: 978-3835302716
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 188.399 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch beweist: Der politische Roman kann tatsächlich aufwühlende Wirkungskraft entfalten.« ((Sigrid Löffler, Literaturen, Juni 2008))

Rezension

»Das Buch beweist: Der politische Roman kann tatsächlich aufwühlende Wirkungskraft entfalten.«

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heikles Thema meisterhaft umgesetzt 18. Januar 2009
Von Spinnosa
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein überaus gut recherchierter Roman über den Völkermord in Ruanda, der sich mit der Frage befaßt, inwiefern wir alle Schuld am Geschehen haben, entweder durch Wegkucken oder indem wir im bester Absicht das falsche tun, weil wir einen völlig verstellten Blick auf Afrika haben.
Zur Erinnerung: 1994 fand in Ruanda der schnellste Völkermord der Geschichte statt. Innerhalb von 100 Tagen wurden 800.000 bis 1 Mio Menschen umgebracht. In den Medien wurden die Ereignisse als "Massaker" etiketiert, als jahrhundertealte Fehde zwischen der Hutu-Mehrheit und der Tutsi-Minderheit, ausgelöst durch die Ermordung des Präsidenten. Da war viel von Chaos die Rede und achaischer Gewalt, was angesichts der gebrauchten Waffen (Macheten, Keulen, Hacken, Schraubenschlüssel) auf den ersten Blick plausibel erschien.
Das Gegenteil war richtig: Es handelte sich um einen jahrelang vorbereiteten und mit kalter Präzision durchgeführten Völkermord, das war alles andere als Chaos, sondern Ordnung in ihrer schrecklichsten Form.
Dabei waren die beiden "Ethnien" nur ein Produkt kolonialer Verwaltung, in den 20er Jahren wurde von den belgischen Kolonialherren willkürlich festgelegt, daß jeder Tutsi ist, der mehr als 10 Kühe hat und so stand das seitdem im Ausweis, die Kinder bekamen den Status des Vaters.
Der Autor ist SChweizer und prangert vor allem die Haltung schweizer Entwicklungshilfe an, aber das ist kein Anlaß, sich entspannt zurück zu lehnen. Auch Rheinland-Pfalz hatte vor dem Völkermord eine jahrelange Partnerschaft mit Ruanda unterhalten und offenbar auch nichts gemerkt oder nichts merken wollen.
Lesen!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historische Facts und menschliche Emotionen 15. Juli 2008
Format:Gebundene Ausgabe
'hundert tage' von lukas bärfuss handelt von den hintergründen und den konkreten ereignissen des ruandischen völkermordes. eine furchtbare und doch hoffnung machende lektüre über die fliessenden uebergänge zwischen täter und opfer, über andersartige kulturelle zusammenhänge und konventionen. über die verantwortung der westlichen welt aber auch über die grenzen und möglichkeiten von aussen zu urteilen und zu intervenieren. alles in allem ein versöhnliches buch, das nur mit der damaligen rolle der schweiz stellenweise mit klartext ins gericht fährt - entwicklungshilfe, staatliche und wirtschaftliche interessen etc..

nicht nur eine geschichtliche aufarbeitung sondern auch eine ergreifende geschichte mit emotionen und greifbaren menschlichen schicksalen! geschrieben in einer kunstvollen sprache.

stellenweise fällt es dem leser schwer sich zwischen historischer aufarbeitung und konkreter realität oder literarische fiktion zurecht zu finden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von o-o
Format:Gebundene Ausgabe
Ein über weite Strecken gut lesbarer, interessanter R O M A N (!). - Ja, auch wenn die historische Situation der politischen Wirren und furchtbaren Massaker in Ruanda anfangs der 90er Jahre solide recherchiert wurde, so ist doch die Geschichte von David Hohl und seiner Entwicklungshilfe-Organisation pure Fiktion.

Bärfuss verdeutlicht diese Subjektivität noch durch die (völlig unnötige) Konstruktion eines Ich-Erzählers, der als "gebrochener Mann" seine afrikanischen Abenteuer im winterlichen Schweizer Jura einem ehemaligen Schulkameraden schildert.

Um die titelgebenden 100 Tage (der Metzeleien im Ruandischen Kigali) geht es eigentlich nur auf ca. 15 der 190 Seiten.

Kurz gesagt, veranschaulicht Bärfuss an diesem Katastrophenszenario seine Sicht der jahrzehntelang vorhergegangenen nutzlosen Entwicklungshilfe-Zusammenarbeit mit den parasitären Oberschichten. Das Interaktionsschema besteht darin, dass die örtlichen Repräsentanten von Politik und Verwaltung den Entwicklungshelfern nach dem Munde reden, um ihnen die Sinnhaftigkeit des personellen und finanziellen Einsatzes zu bestätigen. In Wirklichkeit werden so Verhältinisse stabilisiert, die moralisch nicht zu legitimieren sind.

Der etwas naive junge Entwicklungshelfer David lernt bei seinem Aufenthalt charakteristische Verhaltensweisen der einheimischen Bevölkerung kennen, die einem Europäer völlig "spanisch" vorkommen. U.a. das kastenartige Stammeswesen mit seiner Unterscheidung der "Kurzen" und der "Langen", welches angeblich die bösen Belgier als Kolonialherren zementiert hatten.
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4.0 von 5 Sternen Packender Inhalt etwas holprig umgesetzt 23. April 2011
Von h.n.
Format:Gebundene Ausgabe
Eine explosive Mischung aus Völkermord, körperlicher Liebe, Entwicklungspolitik, Obsession, Afrika, Schuld, innerafrikanischem Rassismus, Gräueln, Blut, Verantwortung, Tierliebe, Gewissenskonflikten, Aids: Sex & Crime maximal, und den zweiten Buchteil sollten Sensible nicht beim Essen lesen. Gleich am Anfang wird erwähnt, dass dieser Roman in die Katastrophe schlittert, dass Hauptfiguren leiden werden, aber es entwickelt sich ganz langsam. Zur Überbrückung liefert Bärfuss reizvolle Einblicke ins Absurdistan der Entwicklungshilfe, in Ruanda gab es "nicht einen Hügel ohne Entwicklungsprojekt" und letztlich hilft die Hilfe auch beim Völkermord - wie Bärfuss immer wieder betont.

Man mag das Buch nicht weglegen, denn man will wissen, wann der Sturm losbricht, wie der Erzähler schließlich wieder herauskommt. Die entscheidenden titelgebenden 100 Tage nehmen nur einen kleinen Teil des kleinen Romans ein, der insgesamt mehr als vier Jahre umfasst, und die Beziehung zu Agathe wird zwar oft beschworen, auf der Mehrzahl der Seiten agiert Agathe aber nicht selbst.

Die Entwicklungshelfer meinen es gut und helfen doch unbewusst den Mördern. Die Konflikte scheinen unlösbar. Bärfuss manövriert den Ich-Erzähler mehrfach in schwierige, lebensgefährliche Situationen, in denen er sich zwischen Schuldgefühlen und leerem Magen entscheiden muss. Nur mit einem Höchstmaß an Zynismus übersteht die Hauptfigur die unauflöslichen Probleme.

Die Handlung gewinnt echte Dramatik allerdings nur, weil sich die Hauptfigur unrealistisch dumm verhält, auch die "Liebe" zu Agathe erscheint schwer nachvollziehbar.
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