Ein junges Mädchen schließt sich notgedrungen zwei Pilgern an, um von der chinesischen Grenze Tibets nach Lhasa zu gelangen. Die Pilger, ein Lama und eine Frau, entpuppen sich als die interessantesten Reisegefährten. Die Abenteuer der drei ungleichen Weggefährten sind mitreißend und lebendig geschildert; eine Reise im Winter durch karges Gebirge und unter unbekannten Menschen zieht den Leser in ihren Bann.
Die Autorin beschreibt sehr glaubwürdige Charaktere, die Sprache des Buches ist klar, einfach und einfühlsam.
Ein Jugendbuch, das auch erwachsene Leser (nämlich mich) begeistert und das den Stoff der "Verbotenen Reise" oder auch der "7 Jahre in Tibet" für ein jüngeres Publikum interessant macht.