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Hundert Jahre Einsamkeit
 
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Hundert Jahre Einsamkeit [Taschenbuch]

Gabriel García Márquez
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462032003
  • ISBN-13: 978-3462032000
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.017 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Hundert Jahre Einsamkeit
OT Cien años de soledad OA 1967 DE 1970Form Roman Epoche Moderne
In seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit, der oft auch als Nationalepos Lateinamerikas bezeichnet wird, schildert Gabriel García Márquez die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das schließlich durch einen apokalyptisch anmutenden Sturm vernichtet wird. Gleichzeitig zeichnet der Kolumbianer ein eigenwilliges Bild seiner von langjähriger Gewalt geprägten Heimat und des gesamten lateinamerikanischen Kontinents.
Inhalt: Das Dorf Macondo liegt unerreichbar mitten im Urwald, nur von Zigeunern regelmäßig besucht. Im Laufe weniger Jahrzehnte durchlebt der einst ruhige, scheinbar idyllische Ort alle Stufen der Menschheitsgeschichte: große Erfindungen, blutige, langjährige Bürgerkriege mit hohen Opferzahlen, wirtschaftlichen Aufschwung durch ausländische Firmen, die Ausbeutung der Einheimischen sowie gewaltige Naturkatastrophen, deren zerstörerischer Kraft die Menschen letztlich wehrlos ausgeliefert sind.
Das Haus von Ursula und José Arcadio Buendía, der Begründer der Sippe und des Orts, bildet den Mittelpunkt des Geschehens, von welchem aus das Leben der nachfolgenden Generationen erzählt wird: die Schicksale der drei Kinder des Ehepaars und der zahlreichen unehelichen Abkömmlinge. Der Erzähler beschreibt Eifersucht und Inzest, unerfüllte Fantasien sowie die fatale Sinnlichkeit und Vitalität der Männer und der Klugheit der Frauen. Immer wieder kehrt er jedoch auf die beiden Kernthemen des Romans zurück, die im Kolumbien des 19. und 20. Jahrhunderts allgegenwärtige Gewalt und die alle Mitglieder der Familie Buendía in der einen oder anderen Weise prägende, oftmals zermürbende Einsamkeit. Letztendlich erfüllt sich die von Melquíades, dem Zigeuner, vor langer Zeit in Pergamenten niedergeschriebene Prophezeiung. Der Letzte der Sippe – hervorgegangen aus einer inzestuösen Beziehung – kommt mit einem Schweineschwanz zur Welt, kurz bevor ein »biblischer Taifun« den Ort und alles Leben in ihm für immer auslöscht.
Aufbau: Ein chronologischer Aufbau der Geschichten fehlt in Hundert Jahre Einsamkeit. Vielmehr vermischen sich in den Überlegungen und bildreichen Beobachtungen Vergangenheit und Gegenwart. Biblische Elemente, Begebenheiten aus der kolumbianischen Geschichte und Anekdoten, in die zum Teil die vom kolumbianischen Volksglauben geprägten Erzählungen seiner Großmutter einfließen, stellt der Autor nebeneinander, fantastisch-magische und realistische Momente wechseln einander ab. So entsteht ein dichtes, vielschichtiges Porträt einer sippschaft, eines Ortes und eines Landes. Eines ist allen Protagonisten gemein – und spiegelt sich auch im Titel des Romans wider – ihre schier unüberwindbare Einsamkeit.
Wirkung: Der 1967 zunächst in Buenos Aires, Argentinien, veröffentlichte Roman von García Márquez, der sich bis zu diesem Zeitpunkt vor allem durch Erzählungen und Kurzgeschichten einen Namen gemacht hatte, löste einen weltweiten Boom lateinamerikanischer Literatur aus. Hundert Jahre Einsamkeit wurde hochgelobt und in über 20 Sprachen übersetzt, in nur zwei Jahren erschienen zwölf Auflagen und in den letzten 30 Jahren unzählige Interpretationen. Der Autor sprach indes in einem Interview von einem eher oberflächlichen Buch, das längst nicht sein Bestes sei. .

Kurzbeschreibung

Das Dorf Macondo liegt unerreichbar mitten im Urwald, nur von Zigeunern regelmässig besucht. Im Laufe weniger Jahrzehnte durchlebt der einst ruhige, scheinbar idyllische Ort alle Stufen der Menschheitsgeschichte: grosse Erfindungen, blutige, langjährige Bürgerkriege mit hohen Opferzahlen, wirtschaftlichen Aufschwung durch ausländische Firmen, die Ausbeutung der Einheimischen sowie gewaltige Naturkatastrophen, deren zerstörerischer Kraft die Menschen letztlich wehrlos ausgeliefert sind. Das Haus von Ursula und José Arcadio Buendía, der Begründer der Sippe und des Orts, bildet den Mittelpunkt des Geschehens, von welchem aus das Leben der nachfolgenden Generationen erzählt wird: die Schicksale der drei Kinder des Ehepaars und der zahlreichen unehelichen Abkömmlinge. Der Erzähler beschreibt Eifersucht und Inzest, unerfüllte Fantasien sowie die fatale Sinnlichkeit und Vitalität der Männer und der Klugheit der Frauen. Immer wieder kehrt er jedoch auf die beiden Kernthemen des Romans zurück, die im Kolumbien des 19. und 20. Jahrhunderts allgegenwärtige Gewalt und die alle Mitglieder der Familie Buendía in der einen oder anderen Weise prägende, oftmals zermürbende Einsamkeit. Letztendlich erfüllt sich die von Melquíades, dem Zigeuner, vor langer Zeit in Pergamenten niedergeschriebene Prophezeiung. Der Letzte der Sippe - hervorgegangen aus einer inzestuösen Beziehung - kommt mit einem Schweineschwanz zur Welt, kurz bevor ein >>biblischer Taifun<< den Ort und alles Leben in ihm für immer auslöscht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "poelk"
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte ich abends noch einmal schnell reinschauen, in "Hundert Jahre Einsamkeit" und fand mich 2 Stunden später auf Seite 80 wieder. Und so begann für mich eine Reise durch eine unfassbare Familiensaga, Geburten und Tod und alles was dazwischen liegt. Figuren kommen und gehen, man lernt sie hassen und lieben zugleich. Man lacht über unermessliches Glück, man weint, wenn durch 4 Jahre Regen alle Ernte und Vieh vernichtet werden.
Man wird förmlich hineingesogen in diesen Epos, mit Witz, Atmosphäre und unglaublicher Fantasie wird auf jeder Seite mit Spannung und unendlicher Liebe das Schicksal einer zu Hundert Jahren Einsamkeit verdammten Familie über fünf Generationen hin geschildert.
Menschen dieser Welt, kauft dieses Buch, lest es und werdet endlich glücklich!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch erzaehlt die faszinierende Geschichte der Familie Buendia angefangen mit Jose Arcadio Buendia, dem Familienvater der mit anderen auszieht um das Dorf Macondo zu gruenden.
Die Handlung spielt die ganze Zeit in dem Dorf, trotzdem sind die Handlungsebenen sehr vielfaeltig, faszinierend und wunderbar miteinander verflochten. Am Anfang hat man villeicht etwas Muehe den roten Faden zu finden, das sollte kein Grunde zum Aufgeben sein. Denn alles hat seinen Sinn und Zweck in diesem fantastisch und mystisch geschriebenem Buch von Gabriel Garcia Marquez.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Aufstieg und Fall der Familie Buendia in einem kleinen Ort in
Südamerika wird von Marquez meisterlich erzählt.Durch die Leich-
tigkeit seiner geschriebenen Erzählung vom Schicksal mehrerer Ge-
nerationen ,durch das Kommen und Gehen der handelnden Personen,
wird die Zeit im Schnelldurchlauf überbrückt.Im letzten Drittel
des Buches glaubt der Leser kaum,dass bereits mehrere Generatio-
nen abgehandelt worden sind,ohne jeglichen Verlust der Intensi-
tät des Geschriebenen.
Das dokumentiert sich beispielsweise sehr beeindruckend als Mar-
quez die weibliche Person Fernanda über drei Seiten Ihre Vergan-
genheit Revue passieren lässt,ohne dass Marquez einen einzigen
Punkt setzt.Verständlich,nachvollziehbar und menschlich erschre-
ckend.Die Ohnmacht dieser handelnden Person wird in seiner gan-
zen Tragweite sichtbar.Nicht nur dieser Person,sondern der gan-
zen Familie.Die Virtuosität des Geschriebenen wird an diesem Bei-
spiel besonders deutlich.
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