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Hundert Jahre Einsamkeit Gebundene Ausgabe – 1997


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462026291
  • ISBN-13: 978-3462026290
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 703.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Nach einem Mord, und nachdem der Geist des Ermordeten ihn und seine Frau nicht mehr in Ruhe gelassen hatte, machen sich José Arcadio Buendía, seine Frau Ursula und einige andere auf den Weg, um ein neues Dorf zu gründen. Macondo liegt irgendwo im Urwald, keine Straße führt dorthin, und nur die Zigeuner finden immer wieder ihren Weg zu ihnen, um ihnen die neuesten Erfindungen zu präsentieren -- die von José Arcadio jeweils mit Begeisterung gekauft und ausprobiert werden, ob es sich nun um Magneten oder um Chemikalien handelt. Melchíades, der Weise, der diese Erfindungen jeweils präsentiert, unterweist ihn im Gebrauch dieser Neuerungen.

Zwei Söhne werden ihnen geboren; José Arcadio und Aureliano. Das Haus füllt sich auch sonst mit Menschen; immer mehr werden es, die Kinder der Gespielinnen der Söhne werden ebenso im Haus deponiert wie entfernte Verwandte, von denen keiner weiß, wer sie eigentlich sind. Über Generationen hinweg wird nun von dieser Familie erzählt; vom General, der 32 Aufstände anzettelt und jedesmal scheitert, der unzählige Attentate überlebt, der siebzehn Söhne zeugt und alle in einer einzigen Nacht wieder verliert; von Eifersüchteleien, von unerfüllter Liebe und Leidenschaft, von Inzest, vom Leben und vom Sterben. Mit der Familie wächst auch das Dorf, wird immer weiter an die Errungenschaften der Technik angeschlossen, eine Eisenbahn verkehrt, eine Bananengesellschaft wird gegründet; bis das Rad sich wieder dreht und das Dorf wieder zu seinem Ursprung zurückkehrt. Naturkatastrophen verhindern das Bleiben der Bananengesellschaft, auch sonst passiert hier nicht mehr viel, und zum Schluss soll sich auch noch die alte Prophezeiung erfüllen, dass zu viel Inzucht zu Söhnen mit Schweineschwänzchen führt.

Zu diesem Buch eine Inhaltsangabe abzugeben, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Viel zu viel passiert auf diesen beinahe 500 Seiten; und vor allem: Es ist ausgesprochen schwierig, bei diesen vielen sich überschneidenden Generationen mit den ewig gleichen Namen den Überblick nicht zu verlieren. Wobei der Autor mit dieser Unsicherheit ja auch ganz bewusst arbeitet; es gibt ein Zwillingspärchen, das sich bis zum Tod immer wieder vertauscht und selber nicht mehr weiß, wer nun wer ist.

Vor zehn Jahren hatte ich dieses Buch ja schon einmal gelesen. Meine Erinnerung an den Inhalt war recht spärlich, aber woran ich mich noch genau erinnern konnte, war das Gefühl, ein höchst beeindruckendes Buch gelesen zu haben. Es lohnt sich sehr, sich für dieses Buch eine längere Zeitspanne zu reservieren, in der man ununterbrochen lesen kann; der in diesem Buch begründete magische Realismus kann so seine Wirkung am besten entfalten.

Woran ich mich auch nicht erinnern konnte, oder was mir damals vielleicht auch noch gar nicht aufgefallen war, ist der unglaubliche Humor, der hier versteckt ist. Allerdings ist es ein tiefgründiger Humor, der seine Wirkung daraus bezieht, dass man die Figuren im Buch kennt, und der sich schwerlich durch die Erzählung von Anekdoten wiedergeben lässt. Alles in allem bin ich wiederum schwer begeistert und freue mich schon auf den Genuss, den dieses Buch mir beim nächsten Lesen bieten wird. --Daniela Ecker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Hundert Jahre Einsamkeit
OT Cien años de soledad OA 1967 DE 1970Form Roman Epoche Moderne
In seinem Roman Hundert Jahre Einsamkeit, der oft auch als Nationalepos Lateinamerikas bezeichnet wird, schildert Gabriel García Márquez die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das schließlich durch einen apokalyptisch anmutenden Sturm vernichtet wird. Gleichzeitig zeichnet der Kolumbianer ein eigenwilliges Bild seiner von langjähriger Gewalt geprägten Heimat und des gesamten lateinamerikanischen Kontinents.
Inhalt: Das Dorf Macondo liegt unerreichbar mitten im Urwald, nur von Zigeunern regelmäßig besucht. Im Laufe weniger Jahrzehnte durchlebt der einst ruhige, scheinbar idyllische Ort alle Stufen der Menschheitsgeschichte: große Erfindungen, blutige, langjährige Bürgerkriege mit hohen Opferzahlen, wirtschaftlichen Aufschwung durch ausländische Firmen, die Ausbeutung der Einheimischen sowie gewaltige Naturkatastrophen, deren zerstörerischer Kraft die Menschen letztlich wehrlos ausgeliefert sind.
Das Haus von Ursula und José Arcadio Buendía, der Begründer der Sippe und des Orts, bildet den Mittelpunkt des Geschehens, von welchem aus das Leben der nachfolgenden Generationen erzählt wird: die Schicksale der drei Kinder des Ehepaars und der zahlreichen unehelichen Abkömmlinge. Der Erzähler beschreibt Eifersucht und Inzest, unerfüllte Fantasien sowie die fatale Sinnlichkeit und Vitalität der Männer und der Klugheit der Frauen. Immer wieder kehrt er jedoch auf die beiden Kernthemen des Romans zurück, die im Kolumbien des 19. und 20. Jahrhunderts allgegenwärtige Gewalt und die alle Mitglieder der Familie Buendía in der einen oder anderen Weise prägende, oftmals zermürbende Einsamkeit. Letztendlich erfüllt sich die von Melquíades, dem Zigeuner, vor langer Zeit in Pergamenten niedergeschriebene Prophezeiung. Der Letzte der Sippe – hervorgegangen aus einer inzestuösen Beziehung – kommt mit einem Schweineschwanz zur Welt, kurz bevor ein »biblischer Taifun« den Ort und alles Leben in ihm für immer auslöscht.
Aufbau: Ein chronologischer Aufbau der Geschichten fehlt in Hundert Jahre Einsamkeit. Vielmehr vermischen sich in den Überlegungen und bildreichen Beobachtungen Vergangenheit und Gegenwart. Biblische Elemente, Begebenheiten aus der kolumbianischen Geschichte und Anekdoten, in die zum Teil die vom kolumbianischen Volksglauben geprägten Erzählungen seiner Großmutter einfließen, stellt der Autor nebeneinander, fantastisch-magische und realistische Momente wechseln einander ab. So entsteht ein dichtes, vielschichtiges Porträt einer sippschaft, eines Ortes und eines Landes. Eines ist allen Protagonisten gemein – und spiegelt sich auch im Titel des Romans wider – ihre schier unüberwindbare Einsamkeit.
Wirkung: Der 1967 zunächst in Buenos Aires, Argentinien, veröffentlichte Roman von García Márquez, der sich bis zu diesem Zeitpunkt vor allem durch Erzählungen und Kurzgeschichten einen Namen gemacht hatte, löste einen weltweiten Boom lateinamerikanischer Literatur aus. Hundert Jahre Einsamkeit wurde hochgelobt und in über 20 Sprachen übersetzt, in nur zwei Jahren erschienen zwölf Auflagen und in den letzten 30 Jahren unzählige Interpretationen. Der Autor sprach indes in einem Interview von einem eher oberflächlichen Buch, das längst nicht sein Bestes sei. . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 8. März 2003
Format: Taschenbuch
Eigentlich wollte ich abends noch einmal schnell reinschauen, in "Hundert Jahre Einsamkeit" und fand mich 2 Stunden später auf Seite 80 wieder. Und so begann für mich eine Reise durch eine unfassbare Familiensaga, Geburten und Tod und alles was dazwischen liegt. Figuren kommen und gehen, man lernt sie hassen und lieben zugleich. Man lacht über unermessliches Glück, man weint, wenn durch 4 Jahre Regen alle Ernte und Vieh vernichtet werden.
Man wird förmlich hineingesogen in diesen Epos, mit Witz, Atmosphäre und unglaublicher Fantasie wird auf jeder Seite mit Spannung und unendlicher Liebe das Schicksal einer zu Hundert Jahren Einsamkeit verdammten Familie über fünf Generationen hin geschildert.
Menschen dieser Welt, kauft dieses Buch, lest es und werdet endlich glücklich!
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefanie Huber am 14. März 2007
Format: Taschenbuch
Man sollte sich schon Zeit nehmen für dieses Buch, denn 100 Jahre Einsamkeit ist kein schneller Roman für zwischendurch. Die Familienchronik der Buendias erstreckt sich über soviele Generationen, dass ich ehrlich gesagt ein bisschen den Überblick verloren habe. Der Hauptgrund hierfür ist, dass alle männlichen Vertreter der Familie (und es gibt verdammt viele davon), nur zwei verschiedene Vornamen erhalten. Wie oft bei Familienchroniken gibt es auch keine durchgängige Handlungen, sondern immer wieder neue Handlungsstränge, Anekdoten oder kleien Geschichten über die einzelnen Familienmitglieder. Zugegeben, zum Teil kann das etwas langatmig werden, und die Verwirrung lässt einen manchmal schon etwas genervt werden. Vielleicht wäre es klug, sich beim Lesen nebenher einen Stammbaum zu zeichnen! ;) Doch ich finde, Marquez' Schreibstil und einzigartige Sprache macht einiges wieder wett. Vor allem wenn man es schafft, eine größere Passage am Stück zu lesen, kommt dies voll zur Geltung, da zumindest ich immer erst ein bisschen gebraucht habe, um mich hineinzufinden. Ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Gabriel Garcia Marquez lesen!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Niclas Grabowski TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 13. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Das ist wirklich ein Klassiker. Nicht etwa, weil das Buch alt ist oder besonders berühmt. Der Autor hat danach noch viele erfolgreiche Bücher veröffentlicht, und so ist dieses Werk zu unrecht etwas in den Hintergrund geraten. Es ist ein Klassiker, weil es eine Unmenge an klassischen Geschichten enthält, einen Fundus, aus dem man sich immer wieder bedienen kann, und der als Vorlage für vielleicht ein Dutzend Romane problemlos reichen könnte.

Erzählt wird das Schicksal eines Dorfes, und damit auch einer großen Famillie, irgendwo im Nirgendwo Lateinamerikas. Man merkt eigentlich nicht, wie die Zeit vergeht - es sei denn in der Abfolge der verschiedenen Generationen. Aber auch wenn es tiefste Provinz ist, wo die Einwohner die Dramatik der Geschichte nur durch gelegentliche Botschaften, durch seltene Ausblicke in die Welt erfahren, hier passieren wirklich spannende Dinge: Menschen lieben, sterben, kämpfen um ihr Glück, bekommen Kinder, werden in Ehren alt oder verrückt, haben Erfolg oder scheitern. In den intensivsten Momenten des Buches haben sie Sehnsucht.

Das Buch wird auch sprachlich sehr gelobt, hier muss ich aber sagen, das der Rezensent der Muttersprache des Autors, also dem Spanisch, leider nicht mächtig ist, also darüber nur schwer eine Aussage treffen kann. Die deutsche Übersetzung liest sich schön, auch wenn es nicht immer einfach ist, die vielen Personen, Namen und Geschichten immer auseinander zu halten.

Wie schon gesagt, ein Klassiker.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. November 2003
Format: Taschenbuch
Dieses Buch erzaehlt die faszinierende Geschichte der Familie Buendia angefangen mit Jose Arcadio Buendia, dem Familienvater der mit anderen auszieht um das Dorf Macondo zu gruenden.
Die Handlung spielt die ganze Zeit in dem Dorf, trotzdem sind die Handlungsebenen sehr vielfaeltig, faszinierend und wunderbar miteinander verflochten. Am Anfang hat man villeicht etwas Muehe den roten Faden zu finden, das sollte kein Grunde zum Aufgeben sein. Denn alles hat seinen Sinn und Zweck in diesem fantastisch und mystisch geschriebenem Buch von Gabriel Garcia Marquez.
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Wald am 18. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Ich empfehle dieses Buch als Sommerlektüre: Nicht etwa, weil es einfach und locker zu lesen ist, aber weil es dem Leser aus dem eigenen Sommer entführt und irgendwo in Südamerika absetzt, in eine mystische, zauberhafte und doch so reale Welt. Vor Kraft strotzende Männer, künsterlische "Spinner", wahre Liebesberserker und Frauen, denen selbst die schlimmsten Eskapaden ihrer Männer nichts anhaben, Frauen, die die Familien durch schlimme Zeiten lenken.

Freilich ist das Buch verwirrend. Die Handlung ist nicht immer linear und zwischen Legende und Tatsache wird wenig, zumeist gar nicht unterschieden. Aber genau das ist der Reiz. Das Buch ist so geschrieben, wie Geschichten aus den Mündern alter Leute klingen: Erinnerung mischt sich mit selbst Gehörtem, Fantasie kommt hinzu und der Schleier der Nostalgie.

Wer Familienepen mag, Märchen mag, Südamerikanische Literatur mag, Tragikkomik mag und über alles ein weises Augenzwinker legen kann, der ist hier richtig aufgehoben. Und glauben Sie mir, sie werden die Welt von dem Tag an, an dem sie das Buch beendet haben mit anderen, träumenden, doch nicht verträumten Augen sehen...
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