Die Autorin hat verstanden, ihre wissenschaftliche Forschung so "aufzubereiten", daß dieses Buch sich phasenweise spannend wie ein Roman liest. Sie geht mit den allgemein ständig diskutierten "Kynologischen Problemzonen" immer vorsichtig und klug ins Angewandte, so etwa im Bereich der "Rangordnung". Damit macht sie Endlosdiskussionen überflüssig, da sie schlüssig argumentiert, ihre Ergebnisse nie verallgemeinert und auch nicht vom Wolf auf Hunde "stülpt". Aber sie greift das Prinzip auf und der Leser begreift es auch, mag ihr folgen, denn da ist nichts Dogmatisches, sie überzeugt.