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Hundeleben [Broschiert]

Wolfgang Zander
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 278 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777514
  • ISBN-13: 978-3899777512
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 574.952 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Zander
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auch Privatdetektive haben eine Midlifecrisis. Siegfried Gass hat seinen vierzigsten Geburtstag schon eine Weile hinter sich, ist beruflich nicht ganz so erfolgreich, wie er sich das ursprünglich vorgestellt hatte, und muss sich damit abfinden, dass Cleo, seine Liebste, ihn verlassen hat. Und als ob das nicht genug wäre, hat sie auch noch den gemeinsamen Lebensabschnittshund Hannibal mitgenommen. Dumm gelaufen, doch für Depressionen bleibt keine Zeit. Nach einer geschäftlich eher beschaulichen Phase geben sich die Klienten plötzlich die Klinke in die Hand: Können zwei Millionen Euro eine Frau über einen abhanden gekommenen Liebhaber hinweg trösten? Belästigen Buchhändlerinnen fremde Männer? Und sind Kinoleinwände eigentlich feuerfest? Gass findet es heraus - wie immer "with a little help" von Ex-Hund Hannibal.

Über den Autor

Wolfgang Zander, 1956 in Aschersleben geboren, lebt in Potsdam. Er studierte u.a. Theaterwissenschaft und Literatur. Seit 1992 arbeitet er als freiberuflicher Autor, schreibt und veröffentlicht Hörspiele (insbesondere für DeutschlandRadio Kultur und den Rundfunk Berlin-Brandenburg - rbb), Theaterstücke und Gedichte.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Flotte Krimiwelt 20. Februar 2008
Format:Broschiert
Siegfried Grass ist Privatdetektiv, er ist ein paar Tage jenseits der Vierzig und unter beruflichem Erfolg stellt man sich eigentlich auch etwas anderes vor. Zudem hat sich seine Frau Cleo von ihm getrennt. Den Hund Hannibal hatte sie mitgenommen.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine Frau findet zwei Millionen Euro unter ihrem Bett, eine Buchhändlerin belästig anscheinend fremde Männer, ein Kino brennt - und mittendrin Siegfried Grass.

Ein flott zu lesender, locker geschriebener Krimi der leider manchmal etwas zu viel in die Klischeekiste greift. Der gute Privatermittler Siegfried Grass ist eine bunte Mischung aus den Privatdetektiven von Mike Hammer bis Sam Spade. Es fehlt hier leider ein wenig die eigene Note. Aufgesetzt schnoddrig kommt er zudem daher, der Privatermittler aus Potsdam. Wer aber diese Art des Private Eye mag, der wird sicher seine Freude an diesem Krimi haben. Die Geschichte selbst ist gewiss nicht alltäglich und so manche Wendung kommt dann doch überraschend. Da wird doch schon mal mit den Vorurteilen der Leser ein wenig Bandenbillard gespielt.

Die Geschichte ist in sich schlüssig und der Autor verzichtet dankenswerterweise auf irgendwelche unglaubwürdig konstruierten Handlungsstränge. Da greift wirklich glaubwürdig der eine Handlungsstrang in den anderen Handlungsstrang.

Ein lesenswerter Krimi mit kleinen Kinderkrankheiten, die man bei einem Krimidebüt aber sicher verzeihen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Suche nach dem großen Geld 22. September 2008
Von Nicole Franke VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Der potsdamer Privatdetektiv Siegfried Gass soll im Auftrag einer Mandantin nach zwei Millionen Euro suchen, die dieser abhanden gekommen sind. Kurze Zeit später stolpert er bereits über die erste Leiche.
Toll und witzig erzählter Detektivroman mit Schauplatz Potsdam. Sowohl der "Ich"-Erzähler Gass als auch die restlichen Charakteren sind gut eingefangen und glaubhaft in das Szenario eingebaut. Neben der Hauptgeschichte, die Suche nach Bargeld und einem Mörder, muß sich der Hauptakteur noch mit zwei kleineren Fällen herumschlagen, die wohl nur dazu dienen etwas mehr Dynamik und Action in die Gesamthandlung zu bringen. Hier wäre es gekonnter gewesen, die Handlungsstränge mehr und komplizierter miteinander zu verbinden, ansonsten ein klasse Buch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Potsdamer Hundstage ... 16. April 2008
Von Reinhard Busse TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
*Freitag. Die Zeiger der Funkuhr rückten auf 23.43 Uhr vor. Ich saß am Schreibtisch, hielt ein Glas Wein in der Hand und wartete auf das Ende der Woche.
Ich war in Feierstimmung. Aus gutem Grund. Ich hatte die Miete für den nächsten Monat zusammen, war in keinen Rechtsstreit verwickelt und kannte Psychoanalytiker bislang nur aus alten Büchern und noch älteren Woody-Allen-Filmen.
Dabei war ich über 40, wohnte in Potsdam und war so solo, wie man in dieser Welt nur sein kann. Cleo, meine Frau, hatte mich vor drei Monaten verlassen. Oder ich sie? Vergessen. Alles lief bestens. Wenn man nicht allzu genau hinsah.
Unten an der Tür befand sich ein von mir angebrachtes Schild, darauf stand: Siegfried Gass, Privatdetektiv ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zum Tatort: Keine Angst! Kommen Sie ruhig nach Potsdam. Schauen Sie sich Sanssouci an, besuchen Sie die Schlösser und Gärten der Stadt, wandeln Sie meinetwegen auch auf den Spuren von Kaisern und Königen, schlendern Sie durch das Holländerviertel, erkunden Sie die Havelauen, besteigen Sie die Türme des Belvedere auf dem Pfingstberg - die Aussicht ist berauschend -, kehren Sie in eine der vielen Kneipen ein oder in eins der zahlreichen Cafés, gehen Sie shoppen. Sie werden einen wunderbaren Tag erleben. Nur um eins bitte ich Sie, treten Sie beizeiten die Rückreise an.
Sobald es zu dunkeln beginnt und die Nacht hereinbricht, haben Sie den richtigen Zeitpunkt zur Abfahrt verpasst. Dann kann Ihnen nur noch das Glück helfen. Ich weiß, dass Sie mir nicht glauben. In den Zeitungen werden Sie nichts Negatives finden. Und auch die Fernsehsender schweigen sich aus. Aus gutem Grund. Niemand soll verschreckt werden.
Leider können Sie die nicht mehr befragen, die geblieben sind. Und die, die Sie fragen können, haben es richtig gemacht und die Stadt rechtzeitig verlassen. Letztere werden Ihnen nicht erzählen können, was nach Einbruch der Dunkelheit in den Straßen und Häusern Potsdams geschieht.
Und die Potsdamer? Vergessen Sie die Potsdamer!
Was? Na schön. Sie wollen es nicht anders. Dann kommen Sie her und überzeugen Sie sich selbst. Sie werden hautnah erleben, was hier gespielt wird. Sagen Sie aber bitte nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Es ist allein Ihre Entscheidung!
Immer zu Diensten (für 50 die Stunde, plus Spesen)!
Ihr Privatdetektiv Gass ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zum Inhalt: Privatdetektiv Siegfried Gass hat seinen vierzigsten Geburtstag schon eine gewisse Weile hinter sich, ist beruflich nicht ganz so erfolgreich, wie er sich das ursprünglich eigentlich vorgestellt hatte, und muss sich nunmehr auch noch damit abfinden, dass Cleo, seine Liebste, ihn verlassen hat. Und als ob das nicht schon genug wäre, hat sie auch noch den gemeinsamen Lebensabschnittshund Hannibal mitgenommen = Dies alles reicht für eine ausgeprägte Midlife-Crisis.
Doch auf einmal sind alle Depressionen vergessen. Plötzlich geben sich lukrative Klienten die Klinke geradezu in die Hand:
- Können zwei Millionen Euro eine Frau über einen abhanden gekommenen Liebhaber hinwegtrösten?
- Belästigen Buchhändlerinnen fremde Männer?
- Und sind Kinoleinwände eigentlich feuerfest?
Siegfried Gass ist gefordert ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit: Mit seinem Debüt-Roman "Hundeleben" hat sich der Autor Wolfgang Zander dem wohl schwierigsten Bereich des deutschen Krimis zugewandt: dem Privatdetektiv-Roman. Der Versuch, eine realistische deutsche Variante dieses typisch amerikanischen Genres des Krimis zu schaffen ist sehr gut gelungen.
Ironisch - spannend - skeptisch - illusionsfrei & humoristisch ...
Mit Siegfried Gass ist eine sympathische Figur eines Privatdetektives entstanden, auf dessen weitere Ermittlungs-Abenteuer man gespannt sein darf.
Meine differenzierte Wertung: 4,5 Sterne!
Es grüßt und empfiehlt --
Reinhard Busse
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