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Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt [Gebundene Ausgabe]

Jutta Ziegler
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (261 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

24. März 2011
Ca. 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde leben derzeit in deutschen Haushalten. Nahezu all diese Vierbeiner werden regelmäßig mit sinnlosen Impfungen, chemischen Medikamentenkeulen und abstrusen Diätfuttermitteln traktiert und so regelrecht krank therapiert. Dieses Enthüllungsbuch zeigt die Missstände in unseren Tierarztpraxen und deckt die Verflechtungen zwischen Tierarzt- Geschäft und der Futtermittelindustrie auf. Die Tierärztin Jutta Ziegler informiert anhand von praktischen Fallbeispielen, wie unsere Hunde und Katzen eben nicht behandelt und ernährt werden sollten. Der verantwortungsbewusste Tierbesitzer erhält in diesem Buch Tipps und Ratschläge, wie er sein Tier und sich selbst vor korrupten und gewissenlosen Tierärzten schützen kann, die die Gesundheit der ihnen anvertrauten Tiere zugunsten ihrer eigenen Brieftasche in verantwortungsloser Weise aufs Spiel setzen. Dieses Buch sollte für jeden Tierhalter, dem das Wohl seines Tieres am Herzen liegt, Pflichtlektüre sein!

Wird oft zusammen gekauft

Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt + Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter + Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden: Neue Wege in der Therapie
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
364 von 392 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutiges Buch für interessierte Tierhalter 30. März 2011
Von Viola
Format:Broschiert
Ich habe dieses Buch trotz der vielen negativen Bewertungen bestellt, da ich mir selber eine Meinung bilden wollte und es ein Buch in dieser Richtung bisher nicht gibt. Dr. med. vet. Jutta Ziegler ist die erste Tierärztin, die sich diesem Thema angenommen hat und öffentlich dazu Stellung bezieht. Daher halte ich eine solche Veröffentlichung für sehr mutig.

Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler richtet sich mit diesem Buch an Tierhalter (wie sie selber schreibt) und ist daher weniger an einer wissenschaftlichen Stellungnahme interessiert als vielmehr dem einfachen Tierhalter auf Missstände und Probleme, die bei der Ausübung in der Veterinärmedizin gegeben sind, hinzuweisen. Wer sich mit dem Kauf dieses Buches also eine wissenschaftliche Ausführung erhofft, ist falsch beraten. Frau Ziegler bemüht sich darum, die Problematiken auch dem einfachen Halter verständlich zu erklären und dies gelingt ihr indem sie viele Einzelschicksale als Paradebeispiele ausführt und anhand derer auf die unterschiedlichen Problemfelder hinweist. Das Buch enthält zahlreiche Quellenangaben ist aber nicht durchgängig in jeder Aussage mit Quellen versehen. Das würde wohl auch die Lesbarkeit für den normalen Halter erschweren.

Es wird nicht nur den Problemen auf den Grund gegangen sondern auch zahlreiche Lösungen präsentiert (z.B. eine genaue Beschreibung einer gesunden, nicht krankmachenden Fütterungsform oder Kriterien, die bei der Tierarztwahl behilflich sein können).

Ich persönlich konnte keinen "Kreuzzug gegen die Veterinärmedizin" in ihrer Veröffentlichung erkennen, vielmehr plädiert Frau Ziegler für einen bewussteren Umgang mit Medikamenten, für mehr "Ursachenbehebung" als "Symptombehandlungen", eine gesunde Lebensweise für das Tier als Vorbeugung von Krankheiten und kritisiert einen Teil der Tierärzte, die weniger am Tierwohl, sondern vielmehr an einer Gewinnsteigerung interessiert sind. Und jene, die (unwissend) die Parolen der Pharma-und Futtermittelindustrie an den Tierhalter weiter geben und ganz vergessen, dass dies eigentlich Werbeschreie und keine wissenschaftlichen Aussagen sind. Wie sollen sie auch anders? Bereits im Studium wird z.B. der Lehrinhalt zum Thema Tierfütterung von namhaften Tierfutter-Firmen finanziert. Sie kritisiert nicht den Tierarzt ansich oder gar die ganze Veterinärmedizin, sondern vielmehr den Umgang mit dieser Wissenschaft.

Auch wenn einigen aufstoßen möge, dass Frau Ziegler so für das Thema Frischfütterung plädiert: Ich halte diesen Aufruf für längst überfällig. Wer würde zu einem Kinderarzt gehen, der den Eltern Dosen und Trockenklumpen für die tägliche Ernährung ihrer geliebten Kinder mitgibt und behauptet "da wäre alles drinnen"? Egal ob Mensch oder Tier: Essen heißt auch immer genießen und täglichen den gleichen Futterbrei vorgesetzt zu bekommen ist allein schon aus dieser Perspektive heraus betrachtet Unsinn. Beim Menschen ist längst bekannt, dass Fastfood und Fertignahrung der selbstgemachten Nahrung um einiges nachhängt. Auch die menschliche Fertigkost enthält die zugesetzten Vitamine und Mineralien, so dass ein Mensch auch mit einer solchen Nahrung überleben kann. Von gesunder Kost würde hier aber keiner sprechen und resultierende Erkrankungen würden keinen wundern. Warum wird also beim Tier dieser Sachverhalt so unter den Tisch gekehrt?

Danke für dieses mutige Buch! Ich kann es all den Tierhaltern, die sich für ihre Tiere interessieren und an deren Wohlbefinden interessiert sind nur wärmstens empfehlen.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sein Tier liebt, muss dieses Buch lesen 2. Mai 2012
Von Cabriofan
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Zwei Tage nachdem wir unseren Welpen mit 12 Wochen von einer VDH-Züchterin geholt haben, wurde er krank. In den nächsten Wochen und Monaten hatten wir wenig Freude an unserem Hund.Natürlich hatten wir einen Sack "gutes" Trockenfutter mit gekauft von der Züchterin und gaben dieses auch. Unser Hund litt unter Durchfall und kratzte sich ständig. Wir wechselten das Trockenfutter. Es besserte sich nichts. Wir waren gern gesehene Patientenbesitzer. Der Kaufpreis unseres kleinen Lieblings wurde noch einmal an die Tierärzte bezahlt. Mittlerweile waren wir beim 4 Tierarzt. Unser Hund wurde alle paar Wochen mit Antiobiotika behandelt und es wurde uns in Aussicht gestellt, dass unser Hund wohl sein Leben lang spezielles Futter (käuflich beim Tierarzt) benötigt. Hinzu kam mal wieder ein Antibiotikum: Baytril. Wer Lust hat, kann es ja mal googeln. Wir suchten nach Alternativen, gaben das Baytril wieder zurück (Kaufpreis 30€) und stellten verzweifelt unseren mittlerweile 7 Monat alten Hund auf Frischfleisch und Gemüse mit fleischigen Knochen um. Bereits die erste Mahlzeit versschlang er mit großem Genuss und wälzte sich anschließend zufrieden auf dem Teppich. In den folgenden Wochen und Monaten hatte unser Jungspund keinen Durchfall mehr und das Kratzen verflüchtigte sich. Aus unserem traurigen Welpen wurde ein fröhlicher gesunder und sehr ausgeglichener Hund, der mittlerweile 1 Jahr alt ist. Alles das, was Frau Dr. Ziegler beschreibt, haben wir selbst erlebt. Das Buch hat uns die Augen geöffnet und Mut gemacht, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Unser Hund bekommt keine prophylaktischen Wurmkuren mehr sondern bestenfalls wenn ein Test Würmer bestätigt. Auch prophylaktische jährliche Impfungen wird es nicht geben. Danke an Frau Dr. Ziegler für Ihr mutiges Buch. Mir ist klar geworden, was für eine gigantische Industrie hinter unseren Haustieren steht und wie man sich und sein Tier davor schützen kann. Bei den Tierärzten gibt es m.E. solche, die es wirklich nicht besser wissen und solche, die einen ganz bewusst abzocken. Diese schreien hier am lautesten. Ersparen Sie Ihrem Tier unnötige Giftgaben und unangenehme oder auch schmerzhafte Untersuchungen - nur Sie können es! Unsere Tiere können sich nicht wehren. Werden Sie unbequem beim Tierarzt! Ihr Tier und Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken. Dafür ist diese Buch eine gute Investition.
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80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In gewisser Weise kann dieses etwas zu reißerisch aufgemachte Buch ein Augenöffner für all jene werden, die Ärzten, ob nun für Menschen oder Tiere, bisher mehr oder weniger blind vertraut haben. Ärzte müssen in Deutschland wie Unternehmer denken und geraten deshalb leicht immer wieder in ethische Konflikte, die sie dann für sich lösen müssen, gelegentlich entweder im Sinne der Patienten oder im Sinne ihres Geldbeutels.

Was die Autorin den meisten ihrer Berufskollegen in diesem Buch vorwirft, lässt sich leicht zusammenfassen: Erstens wird eine grundsätzlich falsche Ernährung für Hunde und Katzen toleriert oder aktiv unterstützt. Dass diese Fehlernährung Krankheiten auslöst, wird kaum erkannt oder gar in Kauf genommen. In der Folge kommen teure diagnostische Verfahren zum Einsatz, um danach die Symptome, aber nicht die Ursache von Krankheiten zu behandeln. Anschließend beginnt nach temporärer Scheingesundung der Kreislauf von vorne.

Zweitens zerstören unnötige Präventiv-Maßnahmen wie permanente Impfungen und Wurmkuren das Immunsystem der Tiere, was die vorher beschriebene Situation noch drastisch verschärfen kann. Die Autorin verleiht ihrer Botschaft dadurch Nachdruck, dass sie immer einen tragischen Krankheitsverlauf eines ihrer Patienten schildert und dabei die ganze Misere detailliert beschreibt.

Menschen wie Tiere sind von der Evolution nur dafür geschaffen, alles, was sie zum Leben brauchen aus natürlicher und artgerechter Nahrung aufzunehmen. Selbst der Zusatz sogenannter Nahrungsergänzungsmittel stellt einen möglicherweise folgenschweren Eingriff in die natürliche Biochemie des Körpers dar, die bei allen Fortschritten der Wissenschaft bisher nur in Ansätzen verstanden wird.

Wenn also beispielsweise das industriell hergestellte Trockenfutter für Katzen ein gepresstes Gemisch aus minderwertigem Restmüll toter Tiere und einem extrem hohen Getreideanteil ist, der dann noch mit synthetischen Vitaminen, anderen Chemikalien, Ölen und Geschmacksstoffen garniert wird, dann kann das einfach nicht gesund sein. Katzen sind reine Fleischfresser und würden folglich niemals nach Getreide verlangen, weil ihr Verdauungssystem damit nicht zurechtkommt. Man muss kein Mediziner sein, um zu begreifen, dass eine Dauerernährung mit diesem Zeug nicht besonders gesundheitsfördernd sein kann. Man stelle sich nur einmal eine analoge Ernährung für den Tierhalter vor.

Die Autorin wird nicht müde, ihre beiden Botschaften immer wieder an den geschilderten Fällen zu verdeutlichen. Am Ende bleibt der Leser mit der Erkenntnis zurück, dass er sein Tier bisher vielleicht bequem und relativ kostengünstig ernährt hat, es aber dadurch eventuell krank macht. Möglicherweise wird er dann auch nicht mehr jährlich mit Hund oder Katze zur "Auffrischung" von Impfungen rennen, weil ihm durch ein wenig Nachdenken klar wird, dass er das ja selbst auch nicht mit sich machen lassen würde.

Leider ist dann Schluss. Die Hinweise der Autorin auf eine bessere Ernährungswelt sind recht dürftig. So wird der eine oder andere ratlose Leser am Ende etwas verstört alleine gelassen.

Fazit.
Dieses Buch ist ein Augenöffner für all jene, die bisher gedankenlos der Futtermittelindustrie und manchen Tierärzten vertraut haben und nun vielleicht den einen oder anderen Hinweis auf mögliche Ursachen für die Krankheiten ihres Hundes oder ihrer Katze finden werden. Leider geht das Buch über die Beschreibung dieser beklagenswerten Zustände nicht wesentlich hinaus.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Hunde würden länger leben, wenn.... Schwarzbuch Tierarzt
Man wird vor Tierärzten gewarnt, die die Tiere mit zu viel Impfungen und Medikamenten traktieren. Es werden aber wenig Alternativen aufgezeigt.
Vor 1 Tag von KATRIN ROLOFF veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hunde würden länger leben wenn,...Schwarzbuch Tierarzt
Dieses Buch öffnet einem die Augen, ich kann nur sagen, sehr empfehlenswert und unbedingt weitererzählen!!!
Dieser Frau Dr. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Susanne Nassler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen bücher
sehr aufschlußreich, wurde schon sehr oft weiter empfohlen. ............................................................. .................................. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Ute Tischer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist Pflicht!
Bis ich dieses Buch gelesen hatte, habe ich gedacht ich bin bei meinem TA in besten Händen.
Jetzt im Nachhinein sträuben sich mir die Haare bei den Gedanken was ich... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Motte veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Hundebuch
Sehr langweilige Texte - habe mir mehr vom Buch erwartet. Wer kocht seinem Hund schon jeden Tag Bio und soweiter. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Pia Nilles veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
Bin eigentlich nur per Zufall daraufgestoßen... - ein Buch, das man als Tierhalter generell lesen sollte! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Susanne Sch. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hunde würden länger leben, wenn
Das Buch wäckt ein auf, nur leider weiß man hinterher nicht was man genau machen soll. Oder besser gesagt wie findet man einen Tierartzt seines Vertrauens. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von dhm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Bin nach wie vor kein kompletter Impfgegner, aber dieses Buch lege ich jedem Tierfreund wirklich ans Herz bevor er routinemäßig seine Katze, seinen Hund oder auch sein... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Hundemama veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll! Dass jemand darauf aufmerksam macht!
Ich denke, für jeden Tierbesitzer einfach wichtig, dieses Buch zu lesen. Einfach um sich zu veranschaulichen, wie das ganze Tierarzt-system doch (weitgehend) funktioniert. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von juhuu.23 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!!
Würde jedem Menschen, der ein Haustier besitzt, dieses Buch ans Herz legen.
Man sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen
Vor 24 Tagen von Andrea Dietl veröffentlicht
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