Amazon.de-Hörbuchrezension
Zwei Tote im Schlauchboot an Südschwedens Küste gefunden! Die Reise nach Riga, wohin die Spur führt, gestaltet sich für Kommissar Wallander unter Blitzen und Krachen (der Soundtrack der Kassette ist tatsächlich martialisch laut und gut!). In diesem Fall aus dem Jahr 1991 verschlägt es den sympathischen schwedischen Opernfreund und Fachmann in Sachen Weltschmerz ins politisch unruhige Lettland, wo zudem ein Kollege Wallanders ermordet aufgefunden wurde.
In dem immer noch unter sowjetischem Einfluss stehenden Land gerät Kurt Wallander zwischen die Fronten korrupter Politiker und der lettischen Freiheitsbewegung. Ein teuflisches Komplott von internationalen Ausmaßen beginnt sich abzuzeichnen, in dessen Verlauf der Schwede in den Fängen der Hunde von Riga fast sein Leben lässt.
Die Geräuscheabteilung geizt nicht mit Horroreffekten. Die Musik von Christian Hagitte und Simon Bertling (die auch für die Regie zeichneten), hat -- inklusive Streichquartett -- beinahe symphonischen Charakter. Heinz Kloss als Wallander ist in Hochform -- und unterm Kopfhörer macht das Ganze doppelt so viel Spaß. --Ravi Unger
Hörspiel; 2 Audiokassetten; Gesamtlaufzeit ca. 120 min.
Perlentaucher.de
Pressenotiz zu : Frankfurter Rundschau, 18.03.2000
Martina I. Kischke scheint ein großer Fan von Henning Mankells Krimis zu sein, und dieser "subtile Thriller" gefällt ihr ganz besonders. Ihre kurze Nacherzählung der Handlung lässt ahnen, was sie wohl mit ihrer Anmerkung meint, Kommissar Kurt Wallander erlebe in Riga den "puren Horror". Dennoch ist dieses Buch für sie weit mehr als nur ein äußerst spannender Krimi. Mankell erzähle hier nicht zuletzt vom "Sieg der Hoffnung in einer schrecklichen Zeit". Dass Mankell diesen Thriller bereits 1992 verfasst hat, tut der "Aktualität und Spannung" ihrer Meinung nach nicht den geringsten Abbruch.
© Perlentaucher Medien GmbH
Martina I. Kischke scheint ein großer Fan von Henning Mankells Krimis zu sein, und dieser "subtile Thriller" gefällt ihr ganz besonders. Ihre kurze Nacherzählung der Handlung lässt ahnen, was sie wohl mit ihrer Anmerkung meint, Kommissar Kurt Wallander erlebe in Riga den "puren Horror". Dennoch ist dieses Buch für sie weit mehr als nur ein äußerst spannender Krimi. Mankell erzähle hier nicht zuletzt vom "Sieg der Hoffnung in einer schrecklichen Zeit". Dass Mankell diesen Thriller bereits 1992 verfasst hat, tut der "Aktualität und Spannung" ihrer Meinung nach nicht den geringsten Abbruch.
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