Ohje, wo soll ich anfangen, ganz nett ist das 3. Kapitel "Der Körperbau des Hundes" wo recht interessant die inneren Organe beschrieben sind, hier ein Lob. Auf den ersten Blick tolle Aufmachung. Leider war es das aber auch schon, mir ist schleierhaft wie man mit so wenig Ahnung eine Enzyklopädie über Hunde schreiben kann, die abgebildeten Rassevertreter sind nicht gerade vorteilhaft fotografiert bzw. gibt es bestimmt typvollere Vertreter ihrer Rasse, die sowieso zu wenig aufgeführten Rasseeigenschaften sind zum Teil falsch, einzelne Hunderassen findet man nur über das Inhaltsverzeichnis, da der Autor wohl nachdem er die Rassebeschreibungen fertig gestellt hat sie alle erst einmal gemischt und sie dann nach dem Zufallsprinzip aufgelistet hat, anderst kann ich mir nicht erklären warum der Papillon bei den spitzartigen Hunden steht und Deutsche Dogge, Rottweiler, Shar Pei, Neufundländer finden sich bei den Hirten- und Hütehunden, wobei sich dann der Dalmatiner mit Pudel und Miniatur Aussie bei den reinen Begleithunden findet. Und so ganz nebenbei der Japanspitz ist der einzige Spitz der nicht bellfreudig ist und nicht wie angegeben ein Kläffer. Oh bevor ich es vergesse, ich glaube jeder Zuchtverband wird sich über die angegebenen Farbvarianten wundern die dürften sich größtenteils nicht im Rassestandart wiederfinden, zumindest gibt es keine rehbraunen oder mahagoni-farbenen Eurasier, ich würde mich in Grund und Boden schämen müsste ich für dieses Buch meinen Namen hergeben. Es gibt mittlerweile viele gute Bücher die nicht so dick aber inhaltlich besser und aussagekräftiger sind. Auf dieses hätte man gut verzichten können. Für jemand der sich einen Hund anschaffen möchte, ist dieses Buch als Unterstützung nicht empfehlenswert, möchte man seine Sammlung komplettieren ist es ganz nett, muß aber wirklich nicht sein.