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Hunde brauchen klare Grenzen: Gesetze einer Freundschaft
 
 
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Hunde brauchen klare Grenzen: Gesetze einer Freundschaft [Gebundene Ausgabe]

Michael Grewe , Inez Meyer , Miriam Warwas
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (6. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3440106349
  • ISBN-13: 978-3440106341
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.751 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch ist nicht nur sehr lehrreich, sondern mit witzigen und alltagstauglichen Beispielen gespickt." --derwesten.de, 26.10.10

Kurzbeschreibung

Erziehung hat mit Beziehung zu tun, mit Persönlichkeit, mit Herz und mit der Freude aneinander. Dazu gehören aber auch Konfliktbereitschaft und das Setzen klarer Grenzen. Dies wird in der heutigen Gesellschaft, in der Harmonie und Spaß im Vordergrund stehen, häufig übersehen. Michael Grewe lenkt den Blick wieder auf das Wesentliche und zeigt, wie wichtig es ist, sein Gegenüber ernst zu nehmen und klare Strukturen zu schaffen, in denen der Hund Sicherheit findet. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wenn man das Buch zum ersten Mal aufschlägt, wundert man sich! Ein Hundebuch ganz ohne Fotos; nur ein paar Illustrationen - das war es. Das ist extrem untypisch für moderne Bücher über des Menschen besten Freund. Ist dort etwa jemand, der etwas zu sagen hat, der ein Anliegen hat, ohne sich in den Einheitsbrei der Hundeerziehungsbücher einzureihen?

Michael Grewe, der Hundetrainer und Leiter des Ausbildungszentrum CANIS, will zusammen mit seine Co-Autorin Inez Meyer die Beziehung von Mensch und Hund beleuchten. Dabei geht er zwar bis auf die Anfänge der Haustierwerdung des Hundes zurück. Aber bleibt zum Glück doch im Hier und Jetzt, da er äußerst kritisch auf die aktuellen Entwicklungen im Hundewesen, sowie in deren Ausbildung, schaut.

Dies macht er überwiegend mit einer leisen Art des Humors! Hier haben wir nicht die Schenkelklopfer eines Martin Rütter. Hier geht es doch ein wenig subtiler zu. Man erkennt sich und seinen Hund wieder...schmunzelt...und bekommt dann doch ganz nett gesagt, dass das nicht richtig ist, wie man mit seinem Hund umgeht!

Sehr schnell wird klar, dass Grewe ein Problem hat, mit der inflationären Nutzung der positiven Verstärkung und der Tendenz zur völligen antiautoritären Erziehung von Hunden. Ich kann ihn da, in vielen Fällen nur beipflichten und erkenne ähnlich Gedankengänge, die bei mir auch vorhanden sind. Seine Argumentation hat Hand und Fuß! Sie ist nachvollziehbar und so ist seine Kritik durchaus berechtigt.

Hier werden natürlich einige heilige Kühe in der modernen Hundeerziehung geschlachtet und es werden nicht wenige Trainer mit den Thesen in diesem Buch nicht einverstanden sein. So sehr einige Gedankengänge durchaus berechtigt sind, musste auch ich die eine oder andere härte Nuss knacken, wo auch ich einen Spiegel vorgehalten bekam und wo Herr Grewe mir zeigte, dass ich vollkommen falsch liege!

Natürlich hinterfrage ich mich und meine Trainingsmethoden durchaus und bin bereit meine Ansichten zu ändern. Aber es wird sicherlich eine ganze Menge Trainer und Verhaltensberater geben, die nicht zur Selbstreflexion bereit sind! Diese werden natürlich gegen Michael Grewe wettern oder das Buch gar nicht erst lesen. Dabei unterhält es doch ungemein.

Doch leider hat es doch einen Knackpunkt. Die Autoren kritisieren sehr viele Erkenntnisse aus der modernen Lerntheorie oder besser gesagt, nicht die Erkenntnisse, sondern ihre Anwendung auf Hunde und ihre Menschen. Und ich gebe ihnen auch völlig Recht, dass man ein klares "Nein" nicht über positive Verstärkung dem Hund klar machen kann. Doch wie genau sie selbst dieses "Nein" umsetzen wollen, wird viel zu oft nur am Rande erklärt. Klar sehe ich die Parallelen zwischen Hunde - und Kindererziehung und vernünftige Grenzen muss man in beiden Fällen setzen. Aber wie setze ich sie nun beim Hund um?

Genau diese Antwort wird meiner Meinung nach nicht umfassend beantwortet und die Trainingshilfen werden nur am Rande erklärt. Gut, es ist keine wirkliches Erziehungsbuch! Aber wenn man als Autor und Hundetrainer Kritik übt an der aktuellen Situation in der Hundeerziehung, sollte man eine klare Linie fahren und wenigstens eine vernünftig erklärte Alternative anbieten. Die kommt meiner Ansicht nach zu kurz.

Grundsätzlich gebe ich den Autoren aber in vielen Fällen in ihrer Kritik recht. Da ich aber auch als Hundeprofi das nötige Fachwissen besitze, kenne ich alle angesprochenen und kritisierten Trainingsmethoden. Da ich gerne meinen eigenen Horizont erweitere, kann ich Alternativen für mein Training erarbeiten und mit meinen Kunden umsetze.

Doch eigentlich bin nicht ich als Trainer die Zielgruppe des Buches, sondern der Hundehalter! Genau diesem normalen Hundehalter wird nun erklärt, dass das, was er so in der Hundeschule erklärt bekommen hat, nicht immer ganz optimal für seinen Hund ist bzw. dass die Beziehung zu seinem Hund vielleicht im Argen liegt. Einen Weg aus der Misere wird aber nur rudimentär geboten. Diese fehlenden Lösungsansätze werden ihn aber noch stärker verunsichern!

Grundsätzlich ist so ein Vorgehen in meinen Augen nicht vertretbar. Wenn ich einen Ausbildungsweg kritisiere, muss ich eine Alternative präsentieren können. Es sei denn, ich will den Leser so stark mit meinem Buch verunsichern, dass er direkt den Erziehungskurs zum Buch bucht, der mir dann richtig Kohle bringt! Ich will den Autoren hier nichts unterstellen, aber einen lösungsorientierten Ansatz bringen sie in ihrem Buch nicht!

Ich kann dieses Buch aber trotzdem empfehlen! Und zwar an Menschen, die einen kritischen Blick hinter die moderne Hundeerziehung werfen wollen. Die gleichzeitig über genug Sachverstand und Selbstreflexion verfügen, um dieses Buch mit seinem hintergründigem Humor zu genießen und sich auch nicht scheuen, mal den Spiegel vorgesetzt zu bekommen und dementsprechend Kritik einstecken können. Denen wird dieses Buch eine ganze Menge bringen!

Allen anderen rate ich eher davon ab. Sie werden nicht glücklich mit dem Buch und werden die Autoren am Ende nur verdammen! Denn die Autoren haben eigentlich einen ganz guten Job mit ihrer Kritik gemacht. Nur die Alternativen werden eben nicht genug und umfassend aufgezeigt. So bleibt am Ende doch eher ein recht gemischter Eindruck.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lange darauf gewartet 10. Oktober 2010
Auf die Erscheinung dieses Buches habe ich lange gewartet. Ich mag Michael Grewes Schreib- und Vortragsstil sehr und mag die teilweise recht provokante und satirische Art, die Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Auch wenn es für manch einen den Anschein hat, es werden bestimmte Personenkreise lächerlich gemacht oder vorgeführt, schließt er sich selbst nicht mit aus und legt auch einiges an Selbstironie an den Tag, indem er kleine Anekdoten aus seinem Alltag zum Besten gibt. Ein durch und durch sympathisches Buch von einem, der weiß, wovon er spricht. Absolut authentisch zu seinen anderen Veröffentlichungen und seinen Vorträgen.
Man kann es zügig in eins durch lesen. Das Buch kommt fast eher wie ein Roman daher, es bringt einem zum Schmunzeln und zum Nachdenken, es verzichtet auf Schnickschnack und zu viele Bilder. Unterhaltung und Wissensvermittlung auf hohem Niveau. Erziehungsbücher von sogenannten Hundeexperten gibt es genug, da bin ich froh, dass jemand einfach mal das gesamte Konzept "Hund" beschreibt und nicht das tausendste Rezept für Probleme in der Hundeerziehung zum Besten gibt.
Ein Hundeerziehungsbuch darf man nicht erwarten und ich gehe davon aus, dass Michael Grewe so ein Buch auch nie schreiben wird. Er lässt einem damit Freiraum, seinen eigenen Stil der Hundeerziehung zu finden und wieder mehr zur eigenen Intuition zurück zu kehren, indem er einfach nur Tatsachen gespickt mit fachlichem Wissen beschreibt.
Was man dann daraus machen kann, sei jedem selbst überlassen. Genau das halte ich heute für besonders wichtig, da viele Hundehalter mehr und mehr Probleme haben bzw. fast jedes natürliche Verhalten des Hundes als Problem bezeichnet. Kaum einer ist mehr in der Lage, seinen Hund intuitiv zu erziehen, sondern jeder Rat eines sogenannten Hundeexperten wird sofort kritiklos angenommen, so blöd wie es auch erscheinen mag. Vielmehr muss man doch in der Lage sein, sich auch mal selbstständig Wissen an zu eignen und seinen eigenen Weg zu finden. Ratschläge in Büchern sind immer eine gefährliche Sache. Jemand, der wirklich schwer wiegende Probleme mit seinem Hund hat, wird diese auch mit Hilfe eines Buches nicht lösen können. Dazu gehört erst einmal das Aneignen einer gewissen Grundkenntnis und eventuell fachliche Unterstützung. Mitdenken und Kritik üben ist gefragt.
Leider wird es aber immer die Menschen geben, die nicht in der Lage sind, sich ein kleines Fundament an Wissen selbst anzueignen, und das sollte man vor der Anschaffung eines jeden Tieres tun, sondern sich nach und nach durch die vielen Probleme zu hangeln, ohne jemals die gesamte Struktur der Hunde-Mensch-Beziehung im Zusammenhang zu verstehen.
Wer Grewes Einstellung versteht und nachvollziehen kann, dürfte auch ohne ein weiteres Erziehungshandbuch mit seinem Hund zurecht kommen. Denn genau darum geht es ja. Nicht zum tausendsten Mal zu beschreiben wie man Sitz, Platz, Fuß übt, sondern die Einordnung der Erziehung in die Gesamtbeziehung. Und darum geht es vorwiegend in diesem Buch.
Für Laien und Ersthundbesitzer ist es vielleicht nicht zu empfehlen, ohne sich nicht vorher schon ein bisschen mit dem Thema "Hund" auseinander gesetzt zu haben.
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33 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabine S.
Nachdem dieses Buch derart gelobt wurde, dachte ich, 20 ¤ dafür seien gut investiert. Welch Irrtum! Ich habe dieses Buch nur sehr mühsam und lustlos zu Ende gelesen, da mir meine Zeit für so ein Geschwalle eigentlich zu schade ist! Aber ich hatte ja noch Hoffnung,das Buch würde besser werden. Und um wirklich mitreden zu können, muss man meiner Meinung nach ein Buch auch bis zum (bitteren) Ende gelesen haben, auch wenn es Überwindung kostet.
Zum Inhaltlichen: Der Autor hat keinerlei neue Ideen oder Ansätze für die Erziehung und Ausbildung von Hunden. Statt dessen zählt er einige Erziehungsmethoden nicht nur auf, sondern geradezu ins Lächerliche! Der gesamte Inhalt des Buches besteht lediglich darin, dem Leser (auf eine aus meiner Sicht sehr arrogante und überhebliche Art) mitzuteilen, warum diese und jene Methode ungeeignet sei, einen Hund zu erziehen. Was dabei völlig fehlt: WIE geht es denn statt dessen??? Wir alle wissen, dass es DIE Methode schlechthin nicht gibt, dass jeder Hund anders ist und dass nur eine individuell auf ihn abgestimmte Erziehung zum gewünschten Erfolg führen kann. Um zu erfahren, was alles NICHT funktioniert, muss ich aber weder knapp 20 ¤ ausgeben noch an die 200 Seiten lesen. Ich bin heilfroh, dass ich VOR diesem Buch bereits viele gute Bücher gelesen habe - unter anderem dienigen, deren Inhalt bzw. Erziehungsansätze in diesem Buch abgewertet wurden. Hätte ich mit Michael Grewes "Hunde brauchen klare Grenzen" begonnen, wäre ich wahrscheinlich einfach nur frustriert und total demotiviert an die Erziehung unseres Hundes herangegangen. So aber habe ich mit Unterstützung guter (!) Bücher, mit Geduld, Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe, Liebe, Vertrauen und - ja, ich gestehe ! - mit Leckerchen und Belohnungen meinem Hund geholfen, zu einem zuverlässigen Begleiter und tollen Partner zu werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Tolle Denkanstöße
Wer in diesem Buch nach Lösungen sucht, wird sie nicht finden. Das ist auch nicht Sinn des Buches und es wird zu Beginn darauf hingewiesen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jacqueline veröffentlicht
Buch von MIchael Grewe
Bin sehr zufrieden. Dieses Buch spricht mir aus der Seele. Kann ich alles gut nachvollziehen und zum Teil auch bestätigen. Grewe find ich gut.
Vor 4 Monaten von Sukadeva veröffentlicht
Das beste Hundebuch das es gibt!
Das fünfte Mal schon gekauft. Jedesmal wenn ich es ausgeliehen habe, bekam ich es nicht mehr zurück. Spricht für das Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Elisabeth Naumann veröffentlicht
Wenig hilfreich .
Ich bin eine ganz normale Hundebesitzerin , habe kaum ein Buch zur Erziehung gelesen und wollte ein klares , erläuterndes Buch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Alfred Und Sabine Krammer veröffentlicht
Durchwachsen
Der Buchtitel zog mich magisch an. "Hunde brauchen klare Grenzen" ... endlich traut sich mal jemand, Klartext zu reden. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von M. Wunsch veröffentlicht
Viel Pla Pla, wenig Substanz
Nachdem ich die Rezesionen zu diesem Buch gelesen hatte, war ich schon am zweifeln ob ich mir das Buch bestellen soll.
Leider hatte ich es mir bestellt !!!! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Bosco veröffentlicht
Buntbarsche züchten
Die Quintessenz der negativen Kommentare überrascht mich nicht, Grewe sicherlich auch nicht: Nörgelt rum, macht alles mies, bietet keine Lösungen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ralf Scheler veröffentlicht
Jeder Hundehalter sollte es kaufen
Dieses Buch ist Michael Grewe gelungen. Kurzweilig und interessant beschreibt er den Alltag mit dem Hund. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Eva Lipiec veröffentlicht
Für Kopf und Bauch, keine Anleitungen
...unterhaltsam geschrieben, wunderbare Vergleiche außerhalb des Hundelebens, zum sich wiederfinden, viel Bestätigung, zeigt nachvollziehbar menschliche Bedürfnisse... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von L. Schmidt veröffentlicht
Daumen hoch!
Der Autor Michael Grewe hat Recht wenn er beklagt, dass viele Hunde keine Grenzen mehr gesetzt bekommen und sich die Hundehalter wundern, dass nichts mehr funktioniert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Fee veröffentlicht
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