Wenn man mit seiner ganzen Familie vor Weihnachten ins Kino geht, dann sind solche Filme der Hammer. Sie sorgen für gute Laune, Sinn für Familienwerte und sprechen ein breites Publikum an. Für Familienabende daheim vorm Bildschirm also bestens geeignet.
Andererseits muss kritisiert werden, dass die Filme wenig Spielraum für eigene Gedanken oder Gefühle lassen. Alles ist irgendwie "vorprogrammiert". Jede Szene ist so kalkuliert, dass sie nur eine Empfindung zulässt, z.B. Boar, wie gemein der Bösewicht ist!, oder: Och wie süüüß die Hundebabys sind!
Außerdem ist die Formel "Kinder & Hunde" eine abgegriffene Kommerz-Nummer, bei der sich kein Regisseur denkt: Die Welt verlangt nach diesem Film; er wird sie bereichern.
Nein, bei solchen dem Regelbuch streng abgeschauten 08/15-Produktionen ohne Kunst geht es immer nur ums Geldverdienen - und wenn man diese Filme ohne Kinder anschaut, merkt man prompt, wie mittelmäßig sie eigentlich gemacht sind.
Je nach Sichtweise sind die Beethoven-Komödien also entweder Brüller oder Einheitsbrei.