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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Guter Überblick für Einsteiger aber kein Lehrbuch,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Hund im Rettungsdienst. Ein Handbuch für Ausbildung und Einsatz. (Gebundene Ausgabe)
Das Buch läßt sich sehr gut lesen und ist besonders für Interessierte und Einsteiger in die Rettungshundearbeit gut geeignet. Es vermittelt einen allgemeinen Überblick über die fordernde Arbeit, wenngleich einige Aussagen beim lesen kritisch hinterfragt werden müssen. Besonders deutlich und sehr gut werden die hohen Anforderungen an Rettungshundeteams sowie organisatorische Grundlagen und Zusammenhänge gepaart mit medizinischem Fachverstand erläutert. Bereiche, die der Autorin auch aus ihrem Berufsleben als Notärztin geläufig sind.Leider kommt der Bereich der Hund- und Führerausbildung zu kurz. Beschrieben werden vielmehr die jeweiligen Sucharten und was ein einsatzfähiges Team beherrschen muss; es fehlt mir jedoch eine detailliertere "Wegbeschreibung" zur Erreichung des Ziels. Dieser Teil - der erhoffte Schwerpunkt des Buches - wird zu oberflächlich behandelt. So finden sich im Buch z.B. überhaupt keine Aussagen zu Such- und Einsatztaktiken. Andere Aussagen wie die, dass Trümmerkunde für einen Hundeführer nicht erforderlich sei, halte ich vor dem Hintergrund der letzten Großschadenslagen in ausländischen Erdbebengebieten zumindest für sehr fragwürdig. Die authentischen Erfahrungsberichte zu Ausbildung und Einsatz stammen allesamt von Angehörigen aus der Staffel der Autorin. Insgesamt ein Buch, das sich im wesentlichen, mitunter zu sehr, auf die seit 1999 bestehende Staffel der Autorin, die dort gesammelten Erfahrungen und die berufliche Tätigkeit der Autorin als Ärztin bezieht. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen der Organisation und Administration. Gleichwohl gibt das Buch einen informativen Überblick über die gesamte Rettungshundearbeit. Besonders an der Rettungshundearbeit Interessierten und Einsteigern wird eindrucksvoll verdeutlicht, welche Anforderungen die Rettungshundearbeit an Hund und Führer stellt. Als Lehrbuch für die Ausbildung soll und darf es nicht verstanden werden. Es beschreibt aber Möglichkeiten, wirft Fragen auf und regt sicherlich zum Nachdenken und zu Diskussionen an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erfahrungswerte einer Staffelleiterin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Hund im Rettungsdienst. Ein Handbuch für Ausbildung und Einsatz. (Gebundene Ausgabe)
Zuallererst sollte klargestellt werden, dass dieses Buch ein Erfahrungsbericht einer Staffelleiterin ist und keine Schritt für Schritt Anleitung über die Ausbildung von Rettungshunden. Somit ist es sehr gut für Leute geeignet die daran denken ihre eigene Staffel zu gründen und Informationen über rechtliche und organisatorische Fragen haben, oder auch Hinweise zu Versicherung und Ausrüstung einer Staffel wuenschen.Auch für totale Anfänger, die einen Einblick in den Zeitaufwand oder die Ausbildungsdauer wollen, ist dieses Buch durchaus geeignet. Die Ausbildung an sich wird hingegen nur in groben Schritten erklärt und welche Sucharten möglich sind. Hierbei wird nicht groß auf die Voraussetzungen an die Hunde für eine spezifische Ausbildung eingegangen, sondern vielmehr immer wieder allgemeine Voraussetzungen für Rettungshunde und deren Führer angesprochen. Schade fand ich die voreingenommene Meinung der Autorin zum Thema Schutzhunde und Hütehunde. So basiert sie ihr abfälliges Urteil über Hütehunde (Border Collies und Deutsche Schäferhunde im besonderen) auf Einzelfälle, dabei gibt es innerhalb einer Rasse vollkommen unterschiedliche Individuen. Auch ausgebildete Schutzhunde pauschal auszuschließen halte ich für albern; zum einen besteht der Schutzdienst nicht nur aus Mannarbeit und zum anderen sind Hunde die ständig Kinder oder andere Personen verbellen auch für den Schutzdienst vollkommen ungeeignet! Diese Argumentation basiert schlicht auf Unwissenheit (wenn auch eine Kritik der Ausbildungsmethoden im Schutzdienst häufig durchaus berechtigt ist). Zudem werden in diesem Buch leider zu wenig Informationen zu den Sinnesleistungen von Hunden angegeben, oder wie diese zu fördern sind. Auch ein Kapitel über Motivation des Hundes fehlt, dabei schreibt die Autorin häufig wie frustrierend Leersuchen für den Hund sein können. Den Preis fand ich auch ziemlich überteuert, vor allem weil es sich um Erfahrungswerte der Autorin handelt und nicht um Forschungsergebnisse oder durch Argumentation bekräftigte Aussagen. Man bekommt ein „ich mache es so weil es sich bewährt hat", ob dies genug ist, muss der Leser dann selbst entscheiden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur für Rettungshundeführer,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Hund im Rettungsdienst. Ein Handbuch für Ausbildung und Einsatz. (Gebundene Ausgabe)
Andrea von Buddenbrock beleuchtet in diesem Buch alle Aspekte der Ausbildung eines Rettungshundes in einer Form, die auch gestandenen Jagdhundeführern noch ein " Aha" Erlebnis und Lerneffekt verschafft oder zumindest neue Blickwinkel eröffnet, was die Ausbildung des eigenen Hundes ohne das Ziel Rettungshund betrifft!Mit ebenso viel Sachverstand wie Liebe und Einfühlungsvermögen geht sie auf die Charaktere der verschiedenen Hunderassen und deren Eignung zum Rettungshund ein, ohne von vornherein bestimmte Rassen generell auszuschließen.. Das Ergebnis dieser Analyse mag manchem der " Kommissar Rex"- Fraktion nicht passen, ist aber ebenso schlüssig wie gelegentliche Seitenhiebe auf die vordergründigen Erziehungsziele wie Kadavergehorsam und perfektes Bei- Fuß- Gehen. Nebenbei machtdie Autorin immer wieder darauf aufmerksam, dass der Mensch bei sich anfangen muss, wenn er erfolgreich in der Hundeausbildung sein will- Selbstkontrolle und Teamgeist sind gefordert. Der zweite, wesentliche Aspekt ist die Art, wie die Notärztin über die Grausamkeit manchen Einsatzes schreibt und jedem, der die Ausbildung seines Hundes als Retungshund anvisiert, wie viel Zeit, Mut und psychische Belastbarkeit erforderlich sind, will man in den Rettungsdienst. Klare Aussage und Mahnung: das ist keine Unterabteilung des Hundesports! In jedem Fall ein lesenswertes Buch für alle, die aus einer anderen Pespektive etwas über das Team Hund- Mensch erfahren und lernen möchten! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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