.
Ich bin von Krotoschin's HUNA-Praxis begeistert. Denn er erklärt und veranschlaucht die HUNA-Praxis prägnant kurzweilig und doch intensiv genug, um soviel Interesse in einem selbst zu wecken, dass man sich näher damit beschäftigen möchte. Krotoschin gibt sowohl über die Entstehung in der heutigen Zeit als auch frühzeitliche Einblicke, die über die polynesische Kultur zurück bis zu den Essenern (Jesus) gehen. Und wer von HUNA bisher nichts gehört/gelesen hat, nur soviel:
HUNA ist eine Lebensweise und keine Doktrin oder Religion. Krotoschin zitiert hierzu naherzu treffend Hermann Hesse: "Du sollst dich nicht nach einer vollkommenen Lehre sehnen, sondern nach Vervollkommnung deiner selbst."
Neben den geschichtlichen Hintergründen geht es in dem Buch aber hauptsächlich um die HUNA-Praxis als solche (mit sehr vielen Übungen)! Krotoschin beschreibt und erklärt die grundlegenden HUNA-Techniken wie
- Mana (Intensiviertes Atmen, Mana-Aufladung),
- Huna-Werkzeuge (Licht in den Raum geben, Lichtpyraminde, Visualisierung),
- Kala (geistige Reinigung)
und befasst sich in einzelnen Kapiteln mit dem unteren, mittleren und hohen Selbst. Weitere Kapitel behandeln das Pendeln, das HUNA-Gebet, Geistheilung, HUNA-Krisen u. a.
Was mich bei Krotoschin besonders angesprochen hat, ist, dass er die Übungen zwar erklärt, einem aber auch Selbstverantwortung überträgt und einem nicht "vorbetet", wie genau was zu tun ist. Es erfordert also schon eine gewisse Selbstinitiative und natürlich kontinuierliches Üben.
Für diejenigen, die bereits Erfahrungen und Kenntnisse in HUNA haben, werden hier zwar nicht viel Neues erfahren. Dennoch kann ich die HUNA-Praxis uneingeschränkt empfehlen, primär aber für diejenigen, die damit Neuland betreten und einfach mal reinschnuppern wollen. Eben ein bißchen HUNA fürs Leben! :o)
.