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Humussphäre: Humus - Ein Stoff oder ein System?
 
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Humussphäre: Humus - Ein Stoff oder ein System? [Gebundene Ausgabe]

Herwig Pommeresche
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Olv; Auflage: 1., Aufl. (4. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3922201504
  • ISBN-13: 978-3922201502
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.321 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Einsichten und Aussichten über das eigentliche Fundament der biologischen und ökologischen Agrikultur.
Das Erste, auf das man trifft, wenn man sich mit Landwirtschaft oder auch bloß mit dem Hobbygarten beschäftigt, ist das, was 'alle' wissen: "Pflanzen können nur wasserlösliche Salzionen als Nahrung aufnehmen". Das ist die Ausnahme, die die gesamte landwirtschaftliche Praxis regiert. Die wissenschaftliche Grundlage zu dieser Annahme findet man in allen Lehrbüchern und auf allen Universitäten der Welt. Es ist die so genannte Mineraltheorie von Justus von Liebig aus dem Jahre 1840. Doch neue Einsichten innerhalb der Molekularbiologie und der Pflanzenernährung ergeben Möglichkeiten zur Etablierung einer rein biologischen Agrikultur, denn Pflanzen ernähren sich natürlich von lebendem Protoplasma und nicht von toten Salzionen!

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Von was wohl ? Von Mineralsalzen natürlich ! Das haben wir ja schließlich in der Schule und auf der Universität gelernt!
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben und ein paar dort beschriebene Versuche mit Ihren eigenen Pflanzen durchführen, dann sind Sie sich da nicht mehr so sicher.
Für mich(Erwerbsgärtner im biologischen Gemüsebau)ist dieses Buch das beste was in den letzten Jahren in Deutschland zu den Themen Pflanzenernährung, Boden und Humus erschienen ist. Der Autor stellt in einem großen Bogen viele Wissenschaftler und Gärtner vor, die in den letzten 60 Jahren eine andere Richtung als die Liebigsche Mineralstofftheorie gegangen sind. Mit sehr gutem Quellenverzeichnis, so daß jeder selbst dort nachlesen kann, wo der Autor die Informationen gefunden hat. Außerdem stellt er seine eigenen langjährigen Versuche und Erfahrungen in seinem Garten vor, so das jeder die Möglichkeit hat, es selbst auszubrobieren. Auffällig ist, das er versucht viele neue und alte erkentnisse und erfahrungen gedanklich miteinander zu verknüpfen so das das Buch herausragt aus vielen Publikationen die meist nur eine spezielle Frage beleuchten. Dieses Buch regt an, selbst Fragen zu stellen.
Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Frage, was eigentlich Humus ist. Besonders hevorheben möchte ich noch seine sehr kritische Analyse des ökologischen Landbaus, wo er aufzeigt, das wir BioBauern und Gärtner inzwischen vielfach unsere Wurzeln vergessen haben und im Kopf und im Handeln auch sehr konventionell geworden sind. Es ist gut verständlich geschrieben für alle die sich mit den oben genannten Themen beschäftigen, egal ob Erwerbsgärtner/Landwirt oder Hausgärtner.
Die Welt ist immer noch unglaublich spannend und das umdenken beginnt im Kopf!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
muss was dran sein 9. Oktober 2009
Von M. Vonier
Wer sich mit Pflanzenernährung - am besten aus der Praxis im eigenen Garten - beschäftigt, für den ist das herkömmliche Erklärungsmodell (NPK-Mineralstofflehre) bald zu wenig.
Es findet sich nur sehr einseitige Literatur über dieses Thema; liegt wohl daran, dass die Mineralstofflehre für die konventionellen (und leider auch teilweise biologischen) Landwirte als das Ende der Fahnenstange und als endgültig einzige Wahrheit gilt.
Der Author dieses Buches hat sich seit 15 Jahren mit dem Thema befasst und wagt es über den Tellerrand der rein anorganischen Pflanzenernährung hinauszuschauen und dem Humus nach 160 Jahren seinen wahren Stellenwert zurückzugeben.

Mit etwas Recherche finden sich dann im Internet auch Lehrmeinungen, wie:
"Ein internationales Team von Pflanzenphysiologen aus Australien und der Universität Bern zeigt nun aber, dass Pflanzen durchaus in der Lage sind, ganze Proteine aufzunehmen und als Stickstoffquelle zu nutzen. <<Sehr interessante Erkenntnisse, die man so nicht direkt erwartet hat>>, kommentiert Ko-Autorin Doris Rentsch vom Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern."

oder etwa

"So zeigte sich, dass die elementaren exo- und endocytotischen Ereignisse (meine Anmerkung: Aufnahme von Makromolekülen, Protein, Bakterien, Aminosäuren durch Pflanzenwurzeln etc.) sehr viel Ähnlichkeit zu denen in tierischen Zellen aufweisen. Es wurde früher spekuliert, dass der Innendruck in Pflanzenzellen ... eine Endocytose nicht erlaubt. Neuere Ergebnisse zeigen nun, dass ... rege Endocytose ... zu beobachten ist. Bio TU Darmstadt"

Es muss also doch etwas mehr dran sein - am Humus ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist ein Klassiker was Humus und Pflanzenernährung angeht.
Es zeigt Abseits der von Justus von Liebig proklamierten Agrikulturchemie(von 1840, das ist über 170 Jahre her und veraltet!!!), dass
Pflanzen sich nicht nur von N, P, K, und den weiteren Spurenelementen ernähren sondern auch befähigt sind lebendige Substanz aufzuschließen.
Dies wird unter anderem durch den Erfolg von Kompost und Mulchmaterialien unterstrichen. Sehr interessant sind
seine weiterführenden Literaturangaben, Autoren wie: Müller & Rusch, Edwin Scheller, Schanderl werden zitiert und verknüpft.
Ich kann verstehen das sich Rezensent Uwe Witte aufregt, das die Mengenelemente N,P,K nicht weiter behandelt wurden, aber dazu
gibt es Literatur zu genüge. Auch sein Vergleich mit Eiswürfeln zu gießen hinkt, da vor allem älter, pflanzliche Komposte
kaum noch über Stickstoff, Phosphor oder Kalium verfügen und trotzdem Ertragssteigerungen bewirken.
Wir müssen unsere Perspektive zur Pflanzenernährung ändern, auch wenn das in der Wissenschaft (noch) nicht populär ist, dieses
Buch ist eine große Hilfe dabei.
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