Ich habe mir "Hummer zum Dinner" gekauft, weil ich dachte, dass ich in diesem Roman wieder eine Hauptdarstellerin wie Bridget treffen würde. Beim ersten Lesen war ich deswegen schwer enttäuscht darüber, dass das nicht der Fall war.
Nun habe ich "Hummer zum Dinner" zum zweiten Mal und mit anderen Erwartungen gelesen und fand es wirklich gut! Es geht um eine junge Frau namens Rosie, die in London bei einem Verlag arbeitet. Sie verliebt sich in einen tollen Typen, der sich dann als Psychopath herausstellt.
Gut, noch klingt es nach Bridget, aber Rosie verkriecht sich nicht essend und mit einer Flasche Chardonnay bei ihren Freundinnen, sondern sie geht nach Afrika als Entwicklungshelferin. Das Leben dort ist nicht einfach und Rosie muss lernen, Prioritäten zu setzen. Als ein Flüchtlingsstrom angekündigt wird und es in ihrem Lager an allem mangelt, beschließt Rosie, nach England zu fliegen und eine Charity-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Das Problem ist nur, dass sie dazu die Hilfe ihres Exfreundes braucht...
ein Roman, der stellenweise zum Schreien komisch und dann wieder sehr ernst ist, ein schönes Buch, das aber auch nachdenklich macht.