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Humbug
 
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Produktinformation

  • Audio CD (21. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino (Indigo)
  • ASIN: B002E3BQLS
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Anhören10. The Jeweller's Hands 5:42EUR 0,90


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Arctic Monkeys gönnten sich nach zwei Alben und vielen Konzerten ein Sabbatjahr und ließen die Karriere ein wenig schleifen. Die hatte ja einen derart steilen Verlauf genommen, dass es angebracht war, das Tempo heraus zu nehmen und Atem zu holen. Die vier hörbar erwachsener gewordenen Jungs aus Sheffield hätten es sich leicht machen können, indem sie einfach dort ansetzen, wo sie aufhörten: mit frenetischen, euphorischen Pop-Punk-Hymnen. Humbug folgt diesem erfolgreichen Konzept nicht, die Platte bricht in puncto Arrangements und Geschwindigkeit deutlich mit den beiden Vorgängern, tendiert in Richtung Last Shadow Puppets. Ein Grund dafür liegt auch am Produzenten Joshua Homme, bekannt als wichtiger Teil von Kyuss und den Queens Of The Stone Age. Weitaus weniger fiel der Gitarrist und Songwriter außerhalb seiner eigenen Bands als Produzent auf, und so liegt die Vermutung nahe, dass er den Artic Monkeys nicht seinen Willensstempel aufdrückte, ihnen aber neue Wege frei machte. Einige Songs spielten die Nordengländer schon live, ausformuliert aber waren sie genauso wenig, wie sich das Quartett im Vorfelde von Humbug auf eine musikalische Ausrichtung festlegte. Songwriter Alex Turner, der sich mehr und mehr zu einem brillanter Texter entwickelte, hörte beim Schreiben Jimi Hendrix und Cream. Nebenbei ist die gesamte Band Fans der Queens, was lag also näher, Kontakt zu Homme aufzunehmen. Eine Session in L.A. verlief derart erfolgreich, dass man sich gemeinsam in der Wüstenlandschaft des Joshua Tree Nationalparks in Kalifornien im Studio Rancho De La Luna einquartierte. Dort entstanden Teile von Humbug, der Rest mit James Ford in Brooklyn. Die Distanz von der Ost- zur Westküste, die unterschiedlichen Produzenten lässt sich die Platte nicht anmerken, die auf knapp 40 Minuten verteilten zehn Songs verschmelzen harmonisch. Auffällig ist die Schwere der Tracks, die dunklen Klangfarben, die desperaten Wüsten-Rock-Elemente, bizarre wie strange Sounds und das grandiose psychedelische Orgelspiel. Ein paar Tracks wie „Potion Approaching“ flirten mit der eigenen Vergangenheit, ansonsten stellen die Artic Monkeys die Weichen in die Zukunft neu. Hoffentlich veröffentlichen sie sämtliche Lieder, denn in Kalifornien und New York wurden jeweils ein Dutzend Songs aufgenommen, und die Klasse von Humbug deutet darauf hin, dass die bestimmt kein Mumpitz geworden sind. --Sven Niechziol


motor.de

Wüste vs. New York: Für ihr neues Album "Humbug" gingen die Arctic Monkeys auf Reisen und haben so einen neuen Sound gefunden.

Was sollte man von den Arctic Monkeys nach "Favourite Worst Nightmare" erwarten? Ein Pop-Album, wie es Sänger Alex Turner schon mit seinem Nebenprojekt The Last Shadow Puppets gemacht hat? Oder ein Elektro-Album für die Tanzfläche? Sie wussten es selbst vielleicht nicht so richtig und so kam der Vorschlag ihres Labelchefs, es mal mit Josh Homme zu versuchen zwar überraschend, aber nicht ungelegen.

Die Spuren, die der Queens Of The Stone Age-Sänger auf "Humbug" hinterlassen hat, muss man nicht suchen. Schon der Opener "My Propeller" klingt düster, wuchtig, raumergreifend und knüpft an, wo "If You Were There Beware" vom Vorgänger "Favourite Worst Nightmare" aufhörte. Was folgt ist "Crying Lightning", die ungewöhnlichste Single, die Alex Turner und seine drei Kollegen ihren Fans bis dato beschert haben. Auf keinen Refrain musste ihre Gefolgschaft so lange warten, doch wer durchhält, wird belohnt.

Trotz drückender Bassläufe und Gitarrensoli ist auch der poppige Einfluss der Last Shaow Puppets nicht zu leugnen. Songs wie "Secret Door", "Fire And The Thud" sowie "Cornerstone" schlagen jeweils sanftere und versöhnlichere Töne an. Letzterer, der durchaus an "The Bakery", die B-Seite von "Fluorscent Adolescent", erinnert, gehört zu den Songs, die nicht mit Josh Homme entstanden sind. Nach seiner Wüste-Session zogen die Arctic Monkeys weiter nach New York zu ihrem Vertrauten James Ford, der dazu beigetragen hat, dass "Humbug" kein frickeliges Jungsalbum geworden ist, sondern auch seine seichten und poppigen Momente hat.

Mit "Humbug" schlagen die Arctic Monkeys also gleich zwei Richtungen ein: Zum einen folgen sie Josh Homme und seinen schweren Queens Of The Stone Age-inspirierten Klängen, wandeln gleichzeitig aber mit James Ford durch seichtere Popgefilde. Wie sich ihre Zukunft anhört, wird man erst mit dem vierten Album hören können.

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen unkommerzieller, 23. September 2009
Von S. Parge (Nortorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Arctic Monkeys gehören seit ihrem Debüt Album 2005 zu den besten und beeindruckendsten britischen Bands. Ihre Musik war im Beginn geprägt von der Liebe zum Detail und der Liebe zu unkonventionell-klingender Musik. Diesen Stil haben sich die Monkeys auch auf diesem Album bewahrt-vielleicht sogar mehr als beim Vorgänger-Album.

Schon der Opener "My Propellar" zeigt die Richtung des Albums an, das durchdachter und ruhiger klingt als die Vorgänger, ohne aber an Qualität zu verlieren. Für mich persönlich am Herausragendsten ist das schon fast funky gehaltene und sehr eigen-produzierte "The Jewellar's Hands"! Das Album wirkt gereifter und hält einige Soundexplosionen bereit.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nach 2 Wochen einfach genial, 21. September 2009
Hier gehen die Meinungen ja wirklich auseinander. Für die einen haben die Monkeys ihr pulver bereits verschossen, die anderen sagen dass sie gerade erst nachladen. ich kann hie rnur für mich sprechen. ich mag bands, wo jedes album etwas völlig neues ist, wo bandy sich selber neu erfinden. arctic monkeys haben das in allen 3 alben jetzt getan, und für mich absolut überzeugend. alex turner ist einer der besten songwriter wie ich finde, das kommt bei dem album besonders zum vorschein. instrumental sind alle perfekt an ihrem instrument aufgehoben, das wusste man auch schon vorher. wie immer tolle drums und bass-lines, dazu gitarren die einiges ausprobieren. im folgenden bewerte ich einfach mal die einzelnen lieder:

1. My Propeller: toller openrer. fängt sehr schön an, geht direkt ins ohr für mich, und zeigt ganz kalr wie es auf dem album zugehen wird. ein wenig melancolisch, geordneter als manche alten songs, und trotzdem wahnsinnig aufregend. 4/5 arctics

2. crying lightning: eingäniges lied, verständlicherweise die auskopplung. aber auf den 2. blick gibt es klar stärkere songs. 3/5 arctics

3. Dangerous Animals: viel experimentiert, keine wirklicher refrain rauszuhören. das ist aber garnicht schlimm, kennt man von den jungs ja auch schon. 3/5 arctics

4. Secret Door: der erster Kracher. ich liebe den Anfang mit de rtypischen Turnerstimme auf ein instrument, und dann die drums die einen wunderschönen leadguitarriff einleiten, dann beginnt die geschichte. gefällt mir sehr gut, lyrics ganz großartig. und der refrain mit gefühlvollen gesang und seichtem instrument, wahnsinn und typisch für das album. klar 5/5 arctics

5. potion approaching: sagt mir nicht so zu. wie viel experimentiert, ein übergangslied. 2/5 arctics

6. Fire and the thud: man hört es sich an, weil einfach wieder diese typische melancolie von alex turner durchkommt, die seine langsamen liueder so toll machen. nicht anspruchsvoll im sound, aber sehr interessant im paket. 4/5 arctics

7. Cornerstone: meiner meinugn nach der nächste kracher. gefällt mir wahnsinnig ugt, ganz tolles liebeslied. "please, can i call you her name?", ein tolles indirektes kompliment an die hauptdarstellerin. ein lied mit toll durchdachtem text, nicht plump sondern um die ecke rum und authentisch. 5/5 Arctics

8. Dance Little Liar: Ich liebe es. diese Lied verkörpert das Album für mich. Der Anfang ist so schön zum zurücklehnnen, einfach dem leichtverzerrten gesang lauschen, jeden einzelnen ton aufsaugen -und es kommen ne menge- und am ende wird nochmal richtig toll gepowert, nochmal spannung erzeugt und in die instrumente geschlagen wie selten auf dem album. 5/5 arctics

9. Pretty Visitors: Für die skeptiker sicherlich das leichteste lied für den übergang von favourit worst nightmare zu humbug. hier sind noch alte sitten zu erkennen. ist zweifellos ein tolles lied, aber man sollte sich auch auf das neue einlassen. 4/5 arctics

10. the jewellers hand: ein absoluter leckerbissen um ende. in diesem lied passiert so viel, dass man es erst beim 5. ode 6. mal hören alles wahrnimmt. viele wechseln, perfekt überbrückt, und es passt auch sehr gut ans albumende. 5/5 arctics

alles in allem ein ganz tolles album dass mich nach 2 wochen hören restlos überzeugt. aleben die längere eingewöhnungszeit brauchen hitnerlassen dafür umso tiefere eindrücke. von mir gibt es keine abschlussnote, nur die kaufempfehlung.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ja, dafür kann es nur 5 Sterne geben!!, 23. September 2009
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Das erste Album der Band aus dem Jahr 2006 habe ich in die Kategorie Hype gesteckt und es ohne geringste Beachtung links liegen gelassen.
Auch das zweite Album ging an mir vorbei.
Und selbst nach dem Projekt des Monkey-Frontmanns Turner "The Last Shadow Puppets" ging mir immer noch kein Licht auf. Ich fand es überragend, habe aber einfach keine Verbindungen zu den Arctic Monkey gesehen.
Ich war anscheinend blind & taub.
Doch das ist jetzt vorbei!
Durch eine lose Empfehlung bin ich vor einiger Zeit auf "Humbug" gestoßen (worden) und schon beim ersten Anhören war mir klar, was ich da höre und bisher verpasst habe: Fantastischen Brit-Rock, der in seiner Genialität nicht zu übertreffen ist. Rock von der Insel, der sofort ins Ohr geht, der mal punkig und laut ist, mal sehr lässig und cool und ständig an die 60er und 70er erinnert. Rock, der von Song 1 bis 10 immer wieder Spass macht. Rock, an dem ich mich nicht satt hören kann!
Ich bekomme ein gewaltiges Grinsen im Gesicht, wenn ich nur daran denke, dass ich nun noch die beiden Vorgänger-Alben nachholen darf. Das wird ein Fest! ;-)

Anspeltipps: Pretty Visitors, My Propeller
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