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Humanity's Fire 1: Die Saat der Erde
 
 
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Humanity's Fire 1: Die Saat der Erde [Taschenbuch]

Michael Cobley , Norbert Stöbe
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 640 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (12. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453525426
  • ISBN-13: 978-3453525429
  • Originaltitel: Seeds of Earth (Humanity's Fire 1)
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael Cobley
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Aufbruch ins All wird zur atemlosen Flucht

Der Aufbruch zu den Sternen verlangt der Menschheit das größte Opfer der Geschichte ab – die Erde wird von rücksichtslosen Außerirdischen vernichtet, und die Menschen fliehen ins All. Auf ihrem neuen Heimatplaneten müssen sie sich mit den einheimischen Uvovo arrangieren. Was zunächst nach einer friedlichen Koexistenz aussieht, entwickelt sich jedoch bald zu einem gefährlichen Konflikt ...

Über den Autor

Michael Cobley, geboren in Leicester, studierte Ingenieurswissenschaften an der Universität von Strathclyde. Als Herausgeber verschiedener Magazine und durch seine Kurzgeschichten machte er sich schnell einen Namen in der Fantasy-Literatur. »Schattenkönige«, sein erster Roman, war in Großbritannien auf Anhieb ein riesiger Erfolg. Cobley lebt und arbeitet in Glasgow.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Suchanek (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der erste Band einer Trilogie hat meist die undankbare Aufgabe, Charaktere, Orte, Mythologie und technische Begebenheiten einzuführen. Mit "Die Saat der Erde" ist Michael Cobley jedoch nur ein sehr holpriger Einstieg gelungen. Eine Vielzahl an Charakteren wird eingeführt und deren Erlebnisse werden geschildert. Anders aber als bei der "Das dunkle Universum"-Trilogie von Peter F. Hamilton oder dem "Commonwealth"-Zyklus bleiben die Protagonisten farblos und erhalten kaum charakterliche Tiefe.

Zudem wird die Geschichte zu Beginn mit äußerster Langsamkeit vorangetrieben und bietet auch kaum Überraschungen.
Erst mit dem letzten Drittel gewinnt die Story an Geschwindigkeit, die Mythologie wird weiter ausgebaut und der Autor präsentiert einen Twist, der den Leser überraschen kann. Bei einem Umfang von 638 Seiten ist dies jedoch zu wenig und so gelingt Michael Cobley lediglich ein mittelmäßiger Einstand. Trotzdem schafft der Autor ein facettenreiches Universum und baut eine Menge Potenzial auf, das mit der Fortführung des Zyklus hoffentlich noch zur Entfaltung gelangen kann.

Fazit:
Farblose Charaktere und eine langsame Entwicklung machen den Roman zu Beginn zäh und langatmig. Nach und nach gewinnt die Geschichte jedoch an Geschwindigkeit, die Spannung steigt und dem Leser werden Überraschungen geboten. SciFi-Fans kommen auf ihre Kosten, es wird aber eine Menge Potenzial verschenkt. Es bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung sich steigert.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
... nämlich daß dieses Buch von der ersten Seite an darunter leidet, der Auftakt einer Trilogie dickleibiger Romane sein zu müssen. Es gibt haufenweise Aliens, die sich alle wie Menschen benehmen, denen man Gummiwülste an die Stirn geklebt hat - das Star-Trek-Prinzip eben. Die Menschen benehmen sich alle seltsam uniform. Es gelingt dem Autor nicht, seinen Figuren Leben einzuhauchen. Sie bleiben Sprachrohre.

Und nicht einmal mit den Nationalitäten weiß der Autor etwas anzufangen. Seiner Geschichte nach hat man auf die Arche lediglich Russen, Schotten und Skandinavier geschickt, warum auch immer. Seltsamerweise verhalten sich alle drei Gruppen völlog gleich und unterscheiden sich nur den Namen nach. Die Finnen - ein Volk mit einer komplett anderen Sprachfamilie und einer Erbfeindschaft den Russen gegenüber (Winterkrieg) - kennt der US-amerikanische Autor offenbar gar nicht. Aber nicht mal mit den Schottenklischees oder den Dänenschrulligkeiten kann er was anfangen.

So bleiben lauter Pappkameraden übrig, denen Namen und Nationalität nur angeklebt sind. Tja - den Aliens ist es auch nicht besser ergangen. Der Mecha - ein Roboterwesen, das einem der Protagonisten dauernd aus der Patsche hilft - wird dementsprechend hochtrabend als fremdartig beschrieben, erfüllt aber ansonsten alle Funktionen eines Superhelden, der immer alles rettet, weil er ja Superkräfte hat. Fehlt nur das Cape.

Die erste wirklich interessante Idee wird kurz nach Seite 500 flüchtig erwähnt - die Wirklichkeit als schichtförmig aufgebautes Multiversum. Und Realitäten, die zusammenbrechen und in den Hyperraum stürzen... Das ist nun wirklich schräg. Und verschwindet wieder. Leider.

Hauptsächlich beschreibt der Autor immer neue Schauplätze (so wie in den neuen StarWars-Filmen immer nur Leute abfliegen und ankommen, damit der Zuachauer über die tollen Bilder staunen kann), und alles muß blaß und ungeliebt und ausgewalzt erscheinen. Weil nichts davon wirklich originell ist. Die Szenen sind sogar immer nach demsleben Strickmuster geschrieben (Ankommen, erste Beschreinung, Näherkommen, zweite Beschreibung, ein bißchen Staunen, mit anderen Leuten reden, Knalleffekt und aus, nächtses Kapitel). Die wenigen eigenen Ideen - das erwähnte Schichtuniversum oder die verschollene Technologie des Waldplaneten - können nicht darüber hiwegtrösten, daß dies hier ein sehr, sehr, sehr, sehr breit getretener Stoff ist.

Die Folgebände werde ich nicht mehr lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Solide Space Opera 20. Januar 2011
Von Maaadin
Format:Taschenbuch
Ich schließe mich in fast allen Punkten meinen Vorrezensenten an. Allerdings fällt mein Fazit weit weniger negativ aus.

Wer progressive Avantgarde-Science-Fiction lesen will, der greife zu Ian Banks o.ä., wer straighte Action sucht, der lese besser Timothy Zahn und Konsorten.

Wer aber ein einigermaßen funktionierendes Namesgedächnis sein Eigen nennt und einfach nur eine nette und unterhaltsame Space Opera sucht, der wird sich mit der Nase zwischen den Seiten von "Die Saat der Erde" wohl fühlen. Sicher wird hier das Rad nicht neu erfunden, und literarische Hochgenüsse sehen auch anders aus, aber wer erwartet denn bitte so etwas von einem Werk der Unterhaltungs-SciFi? ;-)

Ich hab mir den zweiten Teil jedenfalls gestern zugelegt und werde ihn sicher mit einer Tasse Tee und einem ordentlichen Vorrat an Keksen am Wochenende verschlingen.
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