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Human Action: Scholar's Edition (LvMI)
 
 

Human Action: Scholar's Edition (LvMI) [Kindle Edition]

Ludwig von Mises
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Human Action is the most important book on political economy you will ever own. It was (and remains) the most comprehensive, systematic, forthright, and powerful defense of the economics of liberty ever written. This is the Scholars Edition: accept no substitute. You will treasure this volume.

The Scholars Edition is the original, unaltered treatise (originally published in 1949) that shaped a generation of Austrians and made possible the intellectual movement that is leading the global charge for free markets.

Made available exclusively through the Ludwig von Mises Institute, this edition, Mises's original, is the one to own.

Includes the 1954 index prepared under Mises's supervision, the most complete ever published, united here with the book for the first time. The introduction, by Hans-Hermann Hoppe, Jeffrey Herbener, and Joseph Salerno — based on newly discovered archives — tells of the tragic and glorious history of this seminal work, and of its bright future as the manifesto of liberty.

This edition is keyed to the world's first and only Study Guide to Human Action, by Robert Murphy, which opens up this book as never before.

All told, The Scholars Edition looks exactly like the classic work it is, ready for a lifetime (or two) of use.

Mises himself wrote the following by way of explanation of why he wrote the book:
Economics does not allow any breaking up into special branches. It invariably deals with the interconnectedness of all phenomena of acting and economizing. All economic facts mutually condition one another. Each of the various economic problems must be dealt with in the frame of a comprehensive system assigning its due place and weight to every aspect of human wants and desires. All monographs remain fragmentary if not integrated into a systematic treatment of the whole body of social and economic relations.
To provide such a comprehensive analysis is the task of my book Human Action , a Treatise on Economics. It is the consummation of lifelong studies and investigations, the precipitate of half a century of experience. I saw the forces operating which could not but annihilate the high civilization and prosperity of Europe. In writing my book, I was hoping to contribute to the endeavors of our most eminent contemporaries to prevent this country from following the path which leads to the abyss.
The Scholars Edition of Human Action is the definitive edition of this great work and foundation of every library of freedom.

ISBN 9781933550312

To Search for Mises Institute titles, enter a keyword and LvMI (short for Ludwig von Mises Institute); e.g., Depression LvMI

Synopsis

This set includes 4 books in a slipcase. Mises attributes the tremendous technological progress and the consequent increase in wealth and general welfare in the last two centuries to the introduction of liberal government policies based on free-market economic teachings, creating an economic and political environment which permits individuals to pursue their respective goals in freedom and peace. Mises also explains the futility and counter-productiveness of government attempts to regulate, control, and equalise all people's circumstances: "Men are born unequal and...it is precisely their inequality that generates social cooperation and civilisation."

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5.0 von 5 Sternen Libertäres Standardwerk 7. Mai 2007
Von Frank Reibold TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mises stellt in "Human Action" dar, wie wirtschaftsphilosophische Schlussfolgerungen zur Überlegenheit der Marktwirtschaft führen und warum staatliche Eingriffe in die Wirtschaft schädlich sind.

Zunächst möchte ich einige negative Aspekte des Buches ansprechen. Das Buch enthält weder Zeichnungen noch mathematische Formeln. Am Anfang werden ausführlichst (und für einige Leser sicher ermüdend) die philosophischen und soziologischen Grundlagen der Volkswirtschaftslehre dargelegt: Demnach ist die Marktwirtschaft nichts anderes als das Handeln der Menschen in der arbeitsteiligen Gesellschaft (daher der Titel des Buches). Aus objektivistischer Sicht sind die philosophischen Grundlagen zwar problematisch (da auf Kant beruhend), aber sie lassen sich umformulieren. Mises' subjektives Wertsystem und sein Axiom des Handelns können dann in den Objektivismus integriert werden (siehe Younkins: "Can the Ideas of Mises and Rand Be Reconciled?").

Dieses Buch bietet trotz seines Alters immer noch die besten Argumente für die Marktwirtschaft und gegen staatliche Eingriffe. Zu den ausführlich begründeten Schlussfolgerungen zählen:

- staatliche Eingriffe verhindern, dass sich der Wille der Verbraucher ungehindert durchsetzen kann
- die "Kaufkrafttheorie der Löhne" ist Unsinn, denn sie verwechselt Ursache und Wirkung
- Sozialismus muss wegen fehlender Preise scheitern
- Keynes' Nachfragepolitik kann nicht funktionieren (da Inflation langfristig die Marktwirtschaft zerstört)
- Konjunkturzyklen werden in der Regel von der Zentralbank ausgelöst (sie sind also Staatsversagen); Lösung: Freibanken mit Goldstandard und 100 % Reservehaltung (siehe auch Griffin: "Die Kreatur von Jekyll Island")
- Mindestlöhne verursachen Arbeitslosigkeit
- Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich führt zu Arbeitslosigkeit
- die angeblichen Fehler des Kapitalismus liegen grundsätzlich an fehlenden Eigentumsrechten, d. h. dort kann sich die Marktwirtschaft gar nicht erst entfalten (das gilt auch für Umweltprobleme; siehe Flynn: "Wirtschaft für Dummies")
- "die Gesellschaft" kann nicht denken (das können nur einzelne Menschen); sie hat kein eigenes Wesen und entsteht durch die Zusammenarbeit der Menschen
- es ist grundsätzlich unmöglich, eine gesamtwirtschaftliche Preissteigerungsrate oder das objektive Bruttoinlandsprodukt zu errechnen
- wenn die Gewerkschaften ihre Hochlohnpolitik nur in einigen Branchen durchsetzen können, entsteht als Kompensation ein Niedriglohnsektor
- Arbeitslosenhilfe kann die Arbeitslosigkeit verlängern, Sozialhilfe kann Arbeitslosigkeit schaffen und verfestigen

Es geht im Kern darum, wie der so genannte "Marktprozess" funktioniert: Die Unternehmer wollen Waren verkaufen und die Verbraucher Waren kaufen. Durch Angebot und Nachfrage entsteht vorüber gehend ein Preis für die Ware. Dabei werden sowohl einige Unternehmer als auch einige Kunden leer ausgehen. Die Unternehmer, die Verlust machen, werden sich nach lukrativeren Märkten umsehen und etwas anderes herstellen. Somit gibt es praktisch nie einen Gleichgewichtspreis (obwohl er in allen Lehrbüchern angesprochen wird!). Preise, Mengen, Anbieter, Nachfrager usw. ändern sich ständig. Da lukrative Märkte weitere Unternehmer anziehen, wird sich ein Monopol in diesem Markt ohne staatliche Unterstützung nicht lange halten können. Weil die Unternehmen nur das verkaufen können, was die Verbraucher zu diesem Preis erwerben möchten, herrscht im Kapitalismus Verbrauchersouveränität. Im Gegensatz zu den gängigen Lehrbüchern nimmt Mises' "österreichische Schule" davon Abstand, dass die Marktteilnehmer vollständig informiert sind, ohne Zeitverzögerung handeln und stets vollständige Konkurrenz herrscht; damit wird alles viel realistischer als in der Schule oder im Studium und ein "homo oeconomicus" ist überflüssig.

Der Marktprozess bietet auch eine Erklärung für den Übergang von der kurzen zur langen Frist. Wer frisches Geld als Erster erhält, kann damit zu alten Preisen kaufen (mehr Geld im Umlauf = Nachfrage). Durch diese Nachfrage steigen einige Preise. Während das Geld von Mensch zu Mensch wandert, steigen die Preise weiterer Güter und die Preissteigerung breitet sich dadurch in Wellen aus. Wenn das Geld schließlich beim letzten Konsumenten ankommt, sind viele Preise gestiegen und das Geld kann bei ihm keine zusätzliche Nachfrage mehr bewirken (mehr Geld im Umlauf = Preissteigerung). Diese einleuchtende Erklärung für die mittlere Frist zeigt, warum zusätzliches Geld sowohl Nachfrage als auch Preissteigerung sein kann.

Die "österreichische Schule" ist viel realistischer als die gängige Volkswirtschaftslehre. Außer im oben angesprochenen Verzicht auf den "homo oeconomicus" wird dies auch in anderen Bereichen deutlich. So wird z. B. davon ausgegangen, dass die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital nicht homogen sind. Das muss auch so sein, denn die Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten und es ist eben einfacher, ein Auto zu verkaufen als eine Raffinerie. Bei der Produktion werden mehrere Stufen unterschieden, welche zeitlich über den Zins mit den Preisen für Konsumgüter verbunden sind. Wenn man dies berücksichtigt, wird klar, dass eine künstliche Änderung des Zinses durch die Zentralbank die Produktionsstufen durcheinander bringen muss und dies die eigentliche Ursache der Konjunkturzyklen ist.

Mises lehnt mathematische Formeln und Statistiken als Mittel zur Erkenntnisgewinnung ab (historische Daten können allenfalls zur Prüfung einer Hypothese dienen): Gleichungssysteme, welche einen imaginären Endzustand im Gleichgewicht beschreiben, können nicht zeigen, wie der Marktprozess abläuft. Die häufig als Gegenargument angeführte Spieltheorie kann zwar Alternativen aufzeigen, aber nicht sagen, welche Alternative schließlich gewählt wird. Die Wahl einer Alternative bedeutet eben menschliches Handeln und ist damit nicht vorhersagbar (weil Menschen einen freien Willen haben). Es ist deshalb grundsätzlich nicht möglich, beispielsweise Preissteigerung und Wirtschaftswachstum zu prognostizieren. (Mises hat übrigens als Einziger die Weltwirtschaftskrise vorausgesehen.) Man kann heute durch Experimente und Simulationen prüfen, ob die in dem Buch auf Grund von Gedankenexperimenten aufgestellten Behauptungen über das menschliche Handeln stimmen. Dabei wurden Mises' Konzept des rationalen Handelns und die Überlegenheit der Marktwirtschaft bestätigt.

Wegen der konsequent marktwirtschaftlichen Ausrichtung ist das Buch in libertären Kreisen ein Standardwerk. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Argumente gegen unsere sozialistische Marktwirtschaft sucht. Dass der von Mises vertretene Kurs nicht einseitig den Interessen der Konzerne dient, hat er in seinem Buch "Liberalism" (dt. "Liberalismus") aufgezeigt. Ganz im Gegenteil: Nur der libertäre Minimalstaat stellt sicher, dass Lobbyisten nichts zu sagen haben. Wer mehr über die Themen Gesellschaft und soziale Gerechtigkeit lesen möchte, dem empfehle ich "The Fatal Conceit" von Hayek als Einstieg.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es gibt m.E. keine Entschuldigung dieses Buch nicht zu lesen. Speziell auch als Kontrapunkt zu den gängigen VWL Lehrbüchern und auch im Gegensatz zu Büchern von Marx, Keynes etc.

Es ist beschämend zu erklären, daß an unseren Unis jemand VWL studieren kann, ohne dieses Buch gelesen zu haben. Das zeigt vielleicht wie "wertlos" unser derzeitiges VWL Studium ist.

Im Buch wird die Unmöglichkeit beschrieben einen Staat zentralplanerisch aufzubauen oder zu führen. Es wird auch überzeugend dargelegt warum z.B. die Bürokraen nicht "rechnen" können, jedenfalls nicht im wirtschaftlichen Sinn. Es wird Ihnen aufgezeigt, es kann keinen dritten Weg zwischen Sozialismus und Freiheit geben. Jede Einschränkung zieht weitere nach sich und landet unweigerlich in einer Planwirtschaft die dann früher oder später zusammenbrechen muss/wird.

Wenn man von Mises auf nur einen Paragraphen reduzieren möchte, wäre folgendes Zitat passend:
"Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem. "

Die Ökonomen der österreichischen Schule haben als einzige eine funktionierende Idee für den derzeitigen Schlamassel in der Eurozone. Sie waren eine er wenigen Gruppen, die die Unmöglichkeit des Wirtschaftens für Sozialisten aber auch Nationalsozialisten ausführten. Human action hat einen Vorgänger "Nationalökonomie" der vor dem "Siegeszug" der Sozialisten dies schon ausführte. In Human Action wird das ganze "nur" noch beeindruckender formuliert.

Sollten Sie das Ganze in kürzere Form lesen wollen, sollten Sie nach Büchern von Roland Baader Ausschau halten.

Dieses Buch ist eines der wichtigsten über Ökonomie. Oder noch extremer: Es könnte bis heute das wichtigste Buch aus diesem Bereich sein.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Masterpiece 18. November 1999
Format:Taschenbuch
It is unfortunately possible to get a Ph.d in Economics these days and never read Ludwig von Mises--and anyone of the free-market Austrian School. That's not only a shame; it's a disaster. His and other Austrian's books--such as Mark Skousen's much-easier, "Economics on Trial"--have destroyed socialism beyond all hope of intellectual resurrection. Yet in reality it still keeps rising from the near-dead. Santayana was right: "Those who do not learn from history are condemned to repeat it." Mises's magnum opus is a must-read for any serious student of economics.
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 (Was ist das?)
&quote;
But to make a man act, uneasiness and the image of a more satisfactory state alone are not sufficient. A third condition is required: the expectation that purposeful behavior has the power to remove or at least to alleviate the felt uneasiness. &quote;
Markiert von 72 Kindle-Nutzern
&quote;
Science never tells a man how he should act; it merely shows how a man must act if he wants to attain definite ends. &quote;
Markiert von 67 Kindle-Nutzern
&quote;
What is commonly called the industrial revolution was an offspring of the ideological revolution brought about by the doctrines of the economists. &quote;
Markiert von 54 Kindle-Nutzern

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