Das Buch erklärt recht genau die Auslöser von Hufrehe und auch Behandlungsformen, sowie Heilungschancen und vorbeugende Maßnahmen.
Jedoch gefällt mir der ganze Stil überhaupt nicht. Teilweise sind die Formulierungen sehr flapsig und ich bezweifle, dass jemand, dessen Pferd gerade an Hufrehe erkrankt ist, gerne Sätze liest wie: "Aufmerksame Beobachtung von unserem Pferd und seiner Umgebung sollte so selbstverständlich sein, wie das regelmäßige Gebrauchen unseres Verstandes." Oder "Also als erstes zieht man mal den Kopf aus der Hafertonne."
Der Ton zwischen den Zeilen tendiert (meiner Meinung nach) sehr in die Richtung, dass Reiter eh ein wenig bescheuert sind.
Von einem Fachbuch erwarte ich doch eher eine sachliche, korrekte Ausdrucksweise.
Darüber hinaus werde ich auch kein weiteres Buch der Autorin mehr kaufen, denn mir gefällt ihr Schreibstil einfach nicht.
Desweiteren sind zwar viele Abbildungen im Buch, die einiges veranschaulichen, jedoch frage ich mich, was ich mit der Röntgenaufnahme eines Rehehufs anfangen soll, wo die Bildunterschrift schon lautet, dass das Hufbein nicht beurteilbar ist??? Eine Aufnahme ist sogar verkehrt herum eingefügt.
Enttäuschend, vor allem, da ich ansonsten von Büchern aus dem Cadmos-Verlag Besseres gewohnt bin.
Empfehlenswert zur Thematik Hufrehe ist meines Erachtens das Buch von Romo Schmidt.