Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Aufnahmen sind nicht ganz taufrisch, aber war die TV-Ausstrahlung seinerzeit so unscharf und diffus? Der Stereo-Ton ist brauchbar, die 5.1-Mischnugen nur teilweise. Das 8-Minuten-Interview befasst sich mit der amerikanischen Pop-Musik-Geschichte.Die Disc liefert fetzige Rock-Musik der gehobenen Klasse und ist trotz nicht makelloser Technikwerte für Lewis-Fans ein Muss, für andere auf jedenfall mitreißend.Sehenswert.
Bild: Das Bild ist dröge und in der Schärfe sehr weichlich und keinesfalls stechend. Das Mastering hat offenbar aus dem Material herausgeholt, was zu retten war, was sich daran zeigt, dass keine zusätzlichen - durch das Mastering verursachten - Artefakte auftreten. Helle Flächen bleiben weitgehend Nachzieher-frei (00.09.39, weißes Shirt), währen die Bühnen-Spots allerdings nachziehen (00.12.46). Das 1991er konzert sieht etwas besser aus als das von 1984, aber beide verharren in ähnlich trüben Bildwerten. Ansehbar, aber kein optischer Genuß.
Ton: Beim 1984er Konzert schmerzt die 5.1-Mischung etwas in den Ohren. Sie ist sehr hart in ihrer Charakteristik und wirkt in ihrer Räumlichkeit künstlich und recht volumenarm. Besser klingt da die Stereo-Variante, die allerdings nicht wirklich durchsichtig ist. Das 1991er Konzert wartet auch in seiner 5.1-Mischung mit recht solidem Volumen auf, entfaltet aber keine wirkliche akustische Transparenz. --movieman.de
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Die Bandbreite der dargebotenen Songs erstreckt sich über die Alben „Picture This", „Sports", „Fore!" und dem stark unterbewerteten „Hard at Play". Ein wahrer Genuss sind zudem die zahlreichen instrumentalen Solo - Einlagen, wenn etwa Chris Hayes in die Gitarrensaiten greift, Bill Gibson das Schlagzeug geradezu malträtiert, Johnny Colla das Saxophon bläst und Huey seine Talente auf der elektrischen Mundharmonika zum Besten gibt.
Als besonderes Bonbon empfinde ich den a - cappella Titel „Mama Said" der meines Wissens nach auf keiner CD der Band enthalten ist und nur auf ihren Konzerten gespielt wird. Zwei Interviews mit Huey runden den sehr guten Gesamteindruck dieser DVD noch zusätzlich ab. Zusammenfassend ergibt sich demnach ein Schmaus für Augen und Ohren, der für Fans der Band geradezu einen Pflichtkauf darstellt, aber auch all diejenigen, die auf den Sound von Rock `n Roll und Rhythm `n Blues stehen, sei diese DVD wärmstens empfohlen.
Zurück zu Huey: Klar, das Essen-Konzert ist deutsche Rockgeschichte! Aber eindeutig besser ist das Konzert aus dem E-Werk 1991, mit 19 Tracks fast 114 Minuten lang. Der Sound ist druckvoll, Huey's stimme mal wieder einzigartig, selbst meine Nachbarn könnten ihn sofort raushören! Die Band - okay, einfach ohne worte. Endlich mal den coolsten Bassisten aller Zeiten, Mario Cippolina, in Aktion sehen ist schon Kult! Bei all dem Charts-Gedudel, Synthie-Pop, Instant-Bands und sonstigen Blödsinn kommt man hier wieder auf den Boden der Tatsachen: Rock'n'Roll at its best! Wirklich einzigartig, diese Band aus San Francisco. Und Huey's "Näääää!" beim Scherzen mit dem Publikum ist echt einen Lacher wert! Leute, besorgt euch diese DVD, Anlage aufdrehen und losrocken!!!
Beide Konzerte, sowohl aus der Essener Grugahalle sowie auch aus dem Kölner E-Werk gute 7 Jahre später, bieten einen Ausflug in die Zeit, als man Musik noch mit Herz und von Hand gemacht hat. Absolut schnörkelloser Rock`n'Roll, der verdammt in die Beine geht. Sechs Männer im absoluten Gleichtakt des Rock und teilweise auch Blues und a capella sorgen für (inzwischen) KULT-Mucke - nicht nur für eingefleischte Huey-Lewis-Fans.
Gut...es waren beides Aufzeichnungen für's Fernsehen. Mit der Technik von 1984 bzw. 1991. Dementsprechend fällt auch der Ton aus, den man, zumindest beim 1984er-Konzert, auch von einer guten alten Ferro-Chrom-Cassette abspielen könnte. Für Liebhaber von Dolby Surround 5.1 ist das also sicher nix. Darum geht's aber gar nicht. Denn:
Wer beobachten möchte, wie man selbst mit dem Fuß schon zu wippen beginnt, bevor vom 1984er-Grugahalle-Konzert ("Es ist 28 nach 10 und das ist kein Video!") überhaupt die ersten Takte gespielt werden, der kaufe diese DVD.
Wer herausfinden will, wie Huey Lewis im E-Werk 1991 ("And once again - in Keuöhhllln - YOU - JUST - HAVE - THE NEWS!") das Wört "Köln" ausspricht, schaue und höre diese DVD an.
"The old boy may be barely breathin', but the Heart of Rock`n`Roll is still beatin'" singt Huey in einem seiner größten Hits... Leute - ich habe das Herz des Rock`n'Roll nie lebendiger und lauter schlagen gehört. Und es schlägt immernoch - lauter denn je... bestellt die "Live at 25" gleich mit - ihr werdet sehen...
Volle Punktzahl - keine Frage.
Man merkt allerdings an der Kameraführung, dass damals fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde. Lesen Sie weiter...
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