Die unbezwingbare StadtVon der kleinen Siedlung zur "unbezwingbaren Stadt.
Faszination Mittelalter: Großmeister eines Ritterordens kämpfen um Einfluss und Macht.
Es war eines der dramatischsten Kapitel in Europas Geschichte: Anfang des 11. Jahrhunderts erbebte der Kontinent unter den Kriegen und Invasionen der Wikinger, raffte die Pest ganze Landstriche dahin. Eine abenteuerliche, harte und entbehrungsreiche Zeit, in der sich die Mitspieler beim neuen historischen Strategiespiel "Die unbezwingbare Stadt. bewähren müssen. Als Großmeister eines Ritterordens erhalten sie die Chance, auf einem Spielbrett aus einer kleinen Siedlung eine blühende Metropole zu entwickeln. Das Aufbauspiel für Planer, Strategen und kluge, vorausschauende Köpfe mit Führungsqualitäten, entwickelt im Partnerverlag The Game Master, ist in den Niederlanden 2005 zum "Spiel des Jahres. gewählt worden und schickt sich nun an, in der von Huch & friends erstellten Bearbeitung den deutschsprachigen Markt zu erobern.
Die Basis für "Die unbezwingbare Stadt. legen die Mitspieler, die in die Rollen der Anführer des Ritterordens schlüpfen, nicht durch reine Eroberungszüge. König im neuen Reich, das den Bürgern Sicherheit vor fremden Angreifern und Wohlstand bescheren soll, wird derjenige, der den größten Einfluss gewinnt. Deshalb heißt es, prestigeträchtige Plätze zu besetzen, Gebäude mit hohem Nutzen für die Allgemeinheit zu erstellen, Erträge zu erwirtschaften, sich den Einfluss von Großmächten zu sichern, seine Ritter geschickt einzusetzen, Handel und Wandel voranzutreiben.
"Die unbezwingbare Stadt. ist ein Spiel für Taktiker, die trotz aller Abenteuerlust stets einen kühlen Kopf bewahren. Vorausschauendes Denken ist gefragt. Ungewöhnliche Wege sind manchmal zu beschreiten - wenn etwa der Bau einer Getreidemühle sich als zukunftsträchtigere Investition erweist als die Errichtung eines prächtigen Opernhauses, die Aufgabe eines Gebietes zugunsten eines anderen vonnöten ist.
Die Welt des Mittelalters wird in der "unbezwingbaren Stadt. durch Spielmaterialien lebendig, die sich eng an die historischen Gegebenheiten anlehnen. Als Tausch- und Zahlungsmittel gibt es Bausteine. Die Geschicke auf dem detailreich gestalteten runden Spielbrett bestimmen Gebäudekarten für Gewerbe, Handel und Bürgertum, Ereignis- und Einflusskarten, die Handel und Wandel in Bewegung setzen. Spannung garantieren tückische Fallen, die von den Mitkonkurrenten gestellt werden, plötzliche Steuererhebungen oder der Verlust von prestigeträchtigen Gebieten und Einflusssphären sowie - in der Version für erfahrene Spieler - Isolationen des eigenen Machtbereiches durch die Umzingelung mit feindlichen Rittern. Außerdem darf nicht einfach munter drauflos gebaut werden: Repräsentative Gebäude etwa dürfen nicht in Hochwassergebieten entstehen, die unterschiedlichen Quartiere der Stadt bestimmen die Art der Erschließung.
Autor: Hans van Tol
Illustration: Yvon-Cheryl Scholten
Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.