Das Gerät war mit einem britischen Stecker versehen, also ohne Adapter oder gar Manipulation am elektrischen Anschluss nicht verwendbar. Die Bedienungsanleitung ist nur in englischer Sprache verfasst. In der praktischen Anwendung erfüllt der Schlammsauger den vorgesehenen Zweck auch nicht ansatzweise. Am Gerät selbst (z. B. am Handgriff) befindet sich kein Ein-/Aus-Schalter. Zum Ein- bzw. Ausschalten muss der Netzstecker eingesteckt bzw. gezogen werden, der sich - je nach örtlichen Gegebenheiten - meist in einigen Metern Entfernung befinden wird. Die Pumpenleistung ist viel zu schwach. Sobald die Pumpe mit Wasser vollgesaugt ist, wird sie zudem schwer und damit besonders unhandlich beim Herausnehmen aus dem Wasser, wenn man mit allen vorhandenen Verlängerungsrohren arbeiten will, weil sich der Schwerpunkt (vom Anwender aus betrachtet) genau am gegenüberliegenden Ende befindet. Das Ansaugrohr verstopft sofort. Die zierlichen rotierenden Messer (zur Verstärkung auf einer Kunststoffunterlage aufgebracht!) sind nicht in der Lage, z. B. Pflanzenreste zu zerkleinern, sondern blockieren beim geringsten Widerstand. Das bedeutet dann Netzstecker ziehen, Gehäuse bis zum Messer demontieren (was aber relativ einfach ist, da nur gesteckt), von Pflanzenresten befreien, wieder zusammensetzen, Netzstecker einstecken für den nächsten Versuch, usw. Dabei soll die Pumpe nicht ohne Wasser laufen, damit sie nicht beschädigt wird. Nach ca. 30 Minuten frustrierender Versuche habe ich aufgegeben und das Gerät zurückgesandt (nach aufwändiger Reinigung). Von der Idee her gut, verdient das Gerät in dieser Ausführung allerdings noch nicht einmal einen Stern. Ich wüsste nicht, wofür. Von diesem Grät kann deshalb nur dringend abgeraten werden. Ich habe inzwischen einen
Oase Pondovac 4 - Teichschlammsauger im Einsatz, der zwar nahezu das Dreifache kostet, seinen Preis aber auch wert ist.