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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein bunter Blumenstrauß schöner Melodien, 30. September 2005
Zum ersten Mal hörte ich von den Shout Out Louds, als ich im Dezember 2004 den Schwedenband-Sampler "Atömström" (auch hier bei Amazon erhältlich) geschenkt bekam, auf dem sich der Song "Please Please Please" befindet.Dieser Song gehörte schnell zu meinen Lieblingstiteln auf diesem Sampler, doch ich hatte seitdem nichts mehr von der Band gehört, bis ich vor ein paar Wochen plötzlich das Video zu "The Comeback" im TV sah und erfuhr, dass das Album "Howl Howl Gaff Gaff" nun auch in Deutschland vertrieben wird. Ich war natürlich gespannt, ob die restlichen Songs des Albums mit den mir bereits bekannten "Please Please Please" und "The Comeback" mithalten können und ich muss sagen, dass sich meine Neugier bezahlt gemacht hat, denn auf "Howl Howl Gaff Gaff" ist die Qualität der Songs kontinuierlich gut - alle Lieder auf dieser CD sind hörenswert... ...Und mehr noch: Die Reihenfolge der Songs erzeugt eine art Spannungsbogen. Die Platte beginnt mit dem Mid-Tempo Stück "The Comeback" wonach zunächst etwas langsamere Songs folgen (z.B. Go Sadness) - doch gegen Ende haben die Songs wieder erheblich mehr Drive wie z.B. "Hurry Up Let's Go". Bands, die hierzulande noch ziemlich unbekannt sind, müssen oft für Vergleiche mit ihren bekannteren Kollegen herhalten. So werden auf der Homepage von den Shout Out Louds Pressestimmen zitiert, die die fünfköpfige Truppe aus Stockholm als eine Mischung aus den Strokes und Belle & Sebastian beschreiben - auch ein Vergleich mit Bright Eyes wird angeführt. Diese Vergleiche kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber am Besten macht sich da jeder sein eigenes Urteil. Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass die Stimme des Sängers Adam der des Frontmanns von Dinosaur Jr ähnelt (auch wenn die Musik nicht viel gemeinsam hat). Insgesamt bietet die CD eine Fülle von wunderschönen Melodien - so schaffen es die fünf Musiker nebst Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang jeweils eine weitere Melodie auf Synthie-Keyboard ("The Comeback"), Glockenspiel ("A Track And A Train"), Streichern ("Oh, Sweetheart") oder Flöte ("Seagull") in die Songs einzuflechten und damit zu bereichern. Das Album bleibt aber dennoch (oder gerade deshalb) sehr eingängig und eignet sich prima als Hintergrund für andere Tätigkeiten, wie Aufräumen, Autofahren etc. Trotz meiner durchweg positiven Kritik vergebe ich nur 4 Sterne, da ich der Meinung bin, dass die 5 Sterne oft allzu leichtfertig vergeben werden und lediglich an Ausnahmealben gegeben werden sollten. Anspieltipp: "Please Please Please".
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