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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Journalisten sind die 60-jährige Frau in der Bar der Stars",
Von
Rezension bezieht sich auf: How to be a Star (Gebundene Ausgabe)
Wer keine Affinität zu Stars und Sternchen hat, wer nicht die "Gala" oder andere Hochglanzpostillen inhaliert und stattdessen die Meinung vertritt, dass erbauliche Lektüre einen gewissen Sinn haben beziehungsweise für das eigene Leben ausüben sollte ... der wird wohl nicht zu diesem Buch des Schweizer Journalisten mit dem faszinierenden Namen greifen. Wer allerdings wie ich durchaus lustvoll im Seichten fischt, kann versucht sein, "How to be a Star" zu kaufen, denn nicht nur der Autor zelebriert sich auf seinem Foto in gefälliger Optik. Nein, das Buch folgt seinem Schöpfer: Silbern glänzt die Schrift, hell strahlen die Blitzlichter der Kameras, die auf dem Cover abgebildet sind. Wenig glänzt und strahlt im Innenteil: Mark van Huisseling stellt sieben Grundregeln auf, die beachten soll, wer ein Star sein will. Sie sind in etwa so originell sind wie die Aussage, dass (die in diesem Buch gern erwähnte) Mariah Carey ein Supersuperstar ist (jaja), als schwierig gilt (ach ja), es aber womöglich gar nicht ist (naja). Vor diese Regeln setzt erst neun Kapitel, in denen er seine wenig kühnen Thesen erläutert und versucht, ihnen mit einer Mischung aus Erlebnisberichten und eigener Reflektion eine gewisse Grundsubstanz zu verleihen. Einige humorige Worte wie "Nichtleistungsprominenter" und schöne Sätze - wie eben jener, der in der Headline dieser Rezension zitiert wird - amüsieren durchaus. Aber nach den 127 augenschonend bedruckten Seiten bleibt wenig davon übrig. Außer der Gewissheit, dass man im Seichten zwar niemals ertrinkt, aber schnell verdurstet. Trotzdem vier Sterne: Einen für die Optik. Einen für die Geschenktauglichkeit (was für ein Partymitbringsel!). Einen für durchaus vorhandene Höhepunkte. Und den vierten schließlich dafür, dass der Autor seine siebte Star-Grundregel beherrscht: "Nichts machen, nichts sagen, nichts leisten. Einfach sein."
(P.S.: An dieser Stelle soll auf ein anderes Buch eines ebenfalls in Zürich lebenden Autors verwiesen werden - Philipp Tinglers "Juwelen des Schicksals". Der schreibt zumeist grauenhafte, weil viel zu lange Romane. Die "Juwelen" aber sind kurze Texte, bissig, zickig, unterhaltsam. Und schon allein Tinglers selbstironischer Umgang mit Autorenfoto und erläuternder Bildunterschrift lassen ihn und sein Werk weniger domestiziert erscheinen als "How to be a Star". Vertrauen Sie mir.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
mehr davon!,
Rezension bezieht sich auf: How to be a Star (Gebundene Ausgabe)
Stars gibt es heut zu Tage wie Sand am Meer und die meisten sind wirklich langweilig, aber es gibt eben Leute, die die Welt nicht braucht und die trotzdem da sind und einen gewissen Bekanntheitsgrad haben.
Ein Funke Interesse an Psychologie und Promis sollte schon vorhanden sein, sonst wird das Buch schnell etwas langweilig, aber Mark van Huisseling hat es geschafft uns einen Einblick in seinen interessanten Beruf als Journalist zu geben mit amüsanten Zitaten und Anekdoten von mehr oder weniger berühmten Persönlichkeiten. (das Buch könnte doppelt so voll mit diesen Stories sein!) Ein witziges geschriebenes Buch für alle, die sich nach einem Schluck "Kirschsaft" sehnen und am Ende doch glücklich sind, dass Wasser auch den Durst stillt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Nichts machen, nichts sagen, nichts leisten. Einfach sein.",
Von
Rezension bezieht sich auf: How to be a Star (Gebundene Ausgabe)
Das Büchlein ist nicht uninteressant geschrieben und bringt vieles auf den Punkt, soziologisch und überhaupt. Ich musste gezählte 3 mal beim Lesen laut auflachen, das ist garnichtmal so schlecht. Schade dass es nicht etwas umfangreicher ausgefallen ist, mir waren es am Schluss zu wenig Seiten.
Insgesamt ziehe ich den Schluss, dass die Nichterreichbarkeit gepaart mit einer unerwarteten Freundlichkeit und Zeitdisposition, sofern die Erreichbarkeit irgendwann gegeben ist, die Dialektik des Starseins ausmachen. Dies kann man aber auch auf niedrigere Grade der Prominenz und des Einflusses herabbrechen, weshalb die schon genannten Regeln auch bedingt für aufstrebende "Zivilisten" (Zitat Liz Hurley) geeignet sind. PS: Ganz erheiternd ist im Übrigen das Interview mit Frau Sarah Connor. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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