Eines vorweg: das Englisch ist anspruchsvoll. Obwohl ich oft englische Texte lese, mußte ich viele Wörter und sogar ganze Phrasen nachschlagen. Das ist allerdings auch nicht verwunderlich, immerhin werden hier feine Nuancen und Stile beschrieben.
Das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel, in denen die Techniken für die verschiedenen Stile erklärt werden. Z.B. klassische Flames, tribal Flames, realistische Flammen, Ghost Flames, Pinstripe Flames, Rip Flames, etc.
Dazu gibt es noch eigene Kapitel über das Werkzeug, die Lackvorbereitung, das Abkleben der Flames und natürlich über das Design überhaupt.
Alles ist klar gegliedert, die Arbeitsschritte sind reich bebildert (komplett in Farbe) und es bleiben eigentlich keine Fragen offen.
Es sind einige Beispiel-Bilder von fertigen Lackierungen in dem Buch, allerdings meist um im Text erwähntes geziehlt zu zeigen. Um die zündende Idee für das eigene Design zu bekommen, sollte man also zusätzlich lieber noch Bildbände und Hochglanz-Magazine durchblättern. Aufgefallen ist mir auch noch, daß im Buch lediglich eine Lack-Marke erwähnt wird und diese auch in den höchsten Tönen gelobt wird. Es kam mir kurz der Verdacht der Schleichwerbung bzw. daß das Buch von dieser Lackfirma erstellt wurde. Es ist trotzdem ein gutes Buch und welchen Lack man nimmt, entscheidet eh jeder selber. Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht.