Als ich gelesen habe, wie hier die Serie bzw. gerade diese Staffel, fühlte ich mich einfach genötigt, diese
zu verteidigen. Da man diese Rezension dann aber auch als Kommentar sehen könnte, schreibe ich sie doch eher
eigenständig ohne Bezug auf andere Rezensionen.
Wer die 4. Staffel gesehen hat, der wird wohl wissen in welche Richtung die Serie zu gehen scheint. Stand-Alone-
Folge wird dieses Konzept, glaube ich zu wissen, genannt; eine in sich abgeschlossene Folge. Eigentlich wie
bei vielen anderen Serien auch.
How I met your mother glänzt meiner Meinung nach aber weiterhin und steigert sich sogar noch in Sachen Humor, so
empfinde ich es jedenfalls. Wer sich davon überzeugen will, muss nur die erste Folge schauen, die inzwischen zu
meinen Favoriten zählt.
Natürlich ist es schade, dass die Serie in diese Richtung geht. Viele fanden sie wegen ihrer Story so lustig. Viele
konnten sich mit den Charakteren identifizieren, und trotz der Mutter-Suche kamen immer lustige Geschichten bei rum.
Zu sagen, der Charakter Barney würde hier viel mehr ins Rampenlicht gestellt, finde ich aber doch etwas unangemessen.
Man erinnere sich nur daran, wie in Staffel 3 schon die Crazy-Hot-Skala vorgestellt wurde.
Wenn man daran also nicht auch etwas auszusetzen hätte, finde ich Kritik etwas unangebracht. Diese wäre jedoch verständlich, wenn man behauptet, was ich auch von vielen Seiten gehört habe: Die Robin-Barney-Geschichte kommt
einfach zu kurz. Über die gesamte Staffel 4 wurde sie aufgebaut, eine der Haupthandlungen war das damals noch.
Beim Sehen dieser Staffel merkt man jedoch, dass der Fokus davon schnell genommen wurde.
Aber soviel zum Negativen, da doch positive Aspekte eindeutig überwiegen. Kurz gesagt musste ich bei dieser Staffel einfach so lachen, wie bei kaum einer anderen von dieser Serie. Ihren Humor hat sie auf jeden Fall behalten, und wer sich wie ich mit Staffel 4 anfreunden konnte, wird diese Staffel genauso lieben.
Und auch die Storylines, die es ja nun mal auch hier gibt, überzeugen auf ganzer Linie. Ted, der als Professor anfängt, Robin und Barney in einer Beziehung, und Lily und Marshall kommen meiner Meinung nach auch nie zu kurz.
Weitere Ausführungen sind eigentlich nicht mehr nötig. Wer Fan der Serie ist, wird sie weiterhin genau so mögen; wer sich mit Staffel 5 nicht zufrieden geben konnte, sei genau so unbesorgt: Staffel 6 ähnelt wieder sehr den ersten beiden, der Fokus liegt wieder mehr auf Ted und alles ist wieder beim alten, sogar noch besser, wenn man mich fragt.
Daher mache ich mir keine Sorgen darüber, dass die Serie mich irgendwann nicht mehr begeistern würde. Bin nach wie vorher zu 100% überzeugt und freue mich über jede weitere Folge dieser grandiosen Serie. Viel Spaß beim gucken!