"How I met your Mother" geht in die dritte Runde und hält das extrem hohe
Niveau der ersten beiden Staffeln.
Dies liegt vor allem an den besonders ausgefeilten Charakteren.
Jede Charakterrolle hat für sich seine ganz eigene Seite, die sich vor allem
in dem tollen Humor wiederspiegelt.
Und hier liegt auch das Geheimnis der Serie. Jede Figur hat seinen ganz
eigenen Humor, der dennoch perfekt im Zusammenspiel mit dem Humor der
anderen Charaktere harmoniert.
Hinzu kommt das lockere und sympathische Schauspiel der fünf Hauptdarsteller.
Regelrecht wie ein Dream-Team legen sich die Figuren Ted Mosby,
Marshall Eriksen, Robin Scherbatsky, Lily Aldrin und allen vorweg
natürlich Barney Stinson die Witze gegenseitig in den Mund.
Das tragende Glied der Truppe ist eindeutig der Charakter des Barney Stinson,
unglaublich perfekt dargestellt von Schauspieler Neil Patrick Harris,
der durch seine unzählbaren Frauengeschichten (der Darsteller ist im
wirklichen Leben übrigens schwul) immer wieder für die Gag-Höhepunkte
in den einzelnen Episoden sorgt.
Zum Glück haben auch die Autoren der Serie dies bemerkt und schenken
Barney in der dritte Staffel nun mehr Aufmerksamkeit als in den vorherigen
Staffeln.
Dies tut der dritten Staffel richtig gut, denn einige wenige der insgesamt
20 Episoden wirken wie Lückenfüller.
Vor allem zu Beginn braucht die dritte Staffel einiges an Anlauf um auf
das Humorniveau der starken Vorgängerstaffeln zu kommen.
Doch ich jammere hier auf verdammt hohem Niveau, denn auch die dritte
Staffel sticht zahlreiche andere Comedy-Formate locker aus und überzeugt
ein weiteres Mal mit frischem und abwechslungsreichem Humor.
"How I met your Mother" gehört nun seit drei Staffeln zu den besten Sitcoms,
die in den letzten Jahren aus den USA zu uns rübergeschwappt sind.
Hoffentlich bleibt dies auch in der kommenden vierten und in der mittlerweile
auch geplanten fünften Staffel so...