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How I Got Over
 
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How I Got Over

The Roots Audio CD
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Musik

Bild des Albums von The Roots

Fotos

Abbildung von The Roots

Biografie

The Roots sind seit rund zwei Jahrzehnten ein unumstößlicher Fels in der internationalen HipHop-Brandung. Ende des Monats melden sie sich mit ihrem neuesten Werk zurück: How I Got Over heißt das neunte Studioalbum der bahnbrechenden Live-HipHop-Formation aus Philadelphia, das am 2. Juli auf Def Jam Records erscheint. Während die Crew um Black Thought und ?uestlove den Titel dieses Mal beim… Lesen Sie mehr im The Roots-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (2. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Def Jam (Universal)
  • ASIN: B0029LX2LC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. A Peace Of Light 1:50EUR 0,99
Anhören  2. Walk Alone 3:54EUR 0,99
Anhören  3. Dear God 2.0 3:50EUR 0,99
Anhören  4. Radio Daze [Explicit] 4:16EUR 0,99
Anhören  5. Now Or Never [Explicit] 4:34EUR 0,99
Anhören  6. How I Got Over [Explicit] 3:33EUR 0,99
Anhören  7. Dillatude: The Flight Of Titus0:42EUR 0,99
Anhören  8. The Day 3:44EUR 0,99
Anhören  9. Right On [Explicit] 3:36EUR 0,99
Anhören10. Doin' It Again [Explicit] 2:23EUR 0,99
Anhören11. The Fire 3:41EUR 0,99
Anhören12. Tunnel Vision0:40EUR 0,99
Anhören13. Web 20/20 [Explicit] 2:46EUR 0,99
Anhören14. Hustla [Explicit] 2:56EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Stilsicherheit, Consciousness und das Gespür für die richtigen Gäste: Endlich legen The Roots ihr neuestes Werk vor. Diesmal haben sich die Neo Soul-Pioniere von der Ostküste für Gastsänger entschieden, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die amerikanische Folk-Sängerin Joanna Newsom steht ebenso auf der Featuring-Liste, wie der Monsters Of Folk-Sänger Jim James, Stammgast Dice Raw und R&B-Sänger John Legend. Was beim ersten Blick auf die Tracklist von „How I Got Over“ ein wenig befremdlich wirkt, entpuppt sich beim Hören mal wieder als Geniestreich der beiden Roots-Masterminds. Die zweite Singleauskopplung „Dear God 2.0“, ein Cover des Monsters Of Folk-Songs „Dear God“, gab bereits einen kleinen Einblick in das neue Material der Band. Ähnlich wie schon beim 2003er Crossover-Hit „The Seed 2.0“, ein Cover des Sängers Cody ChessnuTT, drücken The Roots dem Track ihre ganz eigene Note auf: Durch sanfte Klavierklänge und zaghaften Drum-Besen wird der Song mit der klaren Stimme Jim James' eingeleitet. Wenn dann das Schlagzeug und der Basslauf sich treffen, braucht es nur noch Black Thoughts Reime über den verzweifelten Versuch, Gott zu erreichen, um den Song zur gelungenen 2.0-Version zu machen. Mit „Walk Alone“ und „Radio Daze“ liefern The Roots zwei fast identische, ruhige Neo Soul-Tracks ab, die direkt zum Füße hochlegen und entspannen einladen. Dafür sorgen zum einen die smoothen Beats, samt Klavierbegleitung, sowie die soulige Stimme des Roots-Stammsängers Dice Raw, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album ziehen. Auch beim „How I Got Over“ ist Raw am Mikrofon und macht den Titeltrack zu einem Highlight der Platte: Straightes Schlagzeug, Percussions, die erwähnten Raw-Vocals und der Chorus: „Out on the streets / Where I grew up / First thing they teach us: Not to give a fuck. That type of thinking can’t get you nowhere / Someone has to care.“ Die Kooperation mit John Legend ist bei dieser Platte eine wenig verwunderliche und der R&B-Sänger harmoniert stimmlich hervorragend mit dem Sound der Band, auch wenn „The Fire“ überraschender Weise eher in Richtung beatbetonten Hip Hop geht. Mit der Wahl von Joanna Newsom aber haben sich The Roots selbst übertroffen: Das sich die eher gewöhnungsbedürftig Stimme der Harfen-Folkerin so vorzüglich in den Kontext eines Roots-Albums integrieren lässt, hätten vorher sicher die Wenigsten vermutet. Black Thoughts und ?uestlove belehren uns eines Besseren. Newsom singt den Refrain von „Right On“ so hallend und dadurch intensiv, als wäre er in einer riesigen Lagerhalle aufgenommen worden, während die Rap-Parts klingen, als hätte man sie direkt auf den Straßen Phillys in den Radiorecorder gesungen. Oldschool und Newschool verschmelzen in einem Song. The Roots machen auch auf ihrem neunten Studioalbum ihrem Namen alle Ehre. Eine so gelungene Verzahnung eines Großteils schwarzer Musikgeschichte schaffen nur die wenigsten Künstler. Dabei aber nicht nur die eigenen Wurzeln hoch leben zu lassen, sondern stets den Blick nach Vorn gerichtet zu halten und sich von immer weiteren, manchmal auch ungewöhnlichen Einflüssen inspirieren zu lassen, macht Visionäre aus.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Man möchte es ja ..., 24. Juni 2010
Von 
Martin Lorenz "martin.k-lorenz" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: How I Got Over (Audio CD)
... wirklich nicht jedes Mal aufs Neue anstimmen müssen, das sattsam bekannte Loblied auf die Roots und ihren Phillystyle, den HipHop also, der so gänzlich anders daherkommt als das übliche, testosteronsatte Eastcoast-Westcoast-BlingBling-Gangsta-Ding. Und doch wird man auch beim aktuellen Album der Männer um das Duo ?uestlove und Black Thought auf eine verlängerte Lobeshymne nicht verzichten können, haben sie es auf "How I Got Over" doch wieder mal geschafft, die Schnittmengen von Rap-Homies, Indie-Nerds und Soulliebhabern gekonnt zu verschränken und auf eine Platte zu pressen - und dabei auch noch smooth und sexy zu klingen. Ähnliches ist ihnen mit einem großen WOW! auch schon bei dem genialen "Tipping Point" aus dem Jahr 2004 gelungen, die beiden Folgealben "Game Theory" und "Rising Down" sind dann ein wenig aus dem Aufmerksamkeitsfokus gerutscht - nun sind The Roots, besser denn je, wieder da. Die im Genre üblichen Kollaborationen sind sorgsam gewählt, manche nur Insidern bekannt, andere wiederum entlocken einem größeren Kreis wohlwollendes Staunen: Das wachsweiche "Dear God 2.0" zusammen mit den Monsters Of Folk ist ein Geniestreich, Soulgröße John Legend war dann naheliegender - "The Fire" hat gehörig Schwung und macht richtig Spaß. Schön auch, wenn's denn so gemeint war, die kleine Reminiszenz an Paul Youngs "Comeback And Stay" im Titelsong, das verschlafene "The Day" wiederum besticht durch passende Vocals und ist im wortwörtlichen Sinne mehr als laidback. Irgendwann landet man dann zwangsläufig bei Titel Nummer 9, also "Right On" und es braucht ganz sicher keine Kristallkugel um vorherzusagen, dass diesem schier unglaublichen Stück Musik mindestens das passieren wird, was 2002 das grandiose "The Seed 2.0" vom eher sperrigen "Phrenology" auslöste: Bewußtseinserweiterung, Mindblowing, Heavy Rotation, last Exit Sommerhit. Ich meine: Heulsuse Schrägstrich Harfentante Joanna Newsom und The Roots! Geht's denn noch? Und wie das geht, das will gar nicht mehr raus aus dem Kopf und wenn die Welt gerecht ist - und ansatzweise hat sie das ja mit dem Ausscheiden der Franzosen bei dem WM schon bewiesen - dann gibt es für dieses MashUp den Supergrammy und sonst nix. Will man es dagegen nüchtern betrachten, so bleibt für The Roots das unleugbare und keinesfalls zu unterschätzende Verdienst, HipHop-Platten zu machen, die man sich mit viel Genuß in mehreren Durchläufen und am Stück anhören kann, ohne entweder zwanghaften Schlachterphantasien zu erliegen oder mit weichem Hirn ob des stumpfen Bassgewummers dreimal auf die Matte klopfen zu müssen. Klasse Platte - `nuff said.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots with Illadelphias Finest!, 12. Juli 2010
Von 
H-DUB "Black" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: How I Got Over (Audio CD)
Ein Schritt zurück, zwei nach Vorne. Endlich haben die Roots ihr neues, lang ersehntes Album HOW I GOT OVER gedroppt. Man weiß ja nie, was in der Wundertüte steckt bei den Jungs, aber ich bin mehr als überrascht, denn sie kehren mit ihrem Sound tatsächlich fast an ihren Ursprung zurück. Die letzten Alben waren geprägt von zu vielen Experimenten, Black Thoughts lyrische Sprachgewalt ging in rockigen, teilweise zu verwirrenden Klängen oft verloren. Nun wird es wieder etwas harmonischer, und ?uestlove's Schlagzeug hat dabei auch wieder mehr Power und Aufmerksamkeit gewonnen. Die Jungs beschreiben auf diesem Werk ihren Weg durch ein Tal, in dem sie die Hoffnung aber nie aufgegeben haben, den HipHop und das Leben wieder interessanter zu machen und sich auf das schöne zu besinnen. Ob nun die erfrischende Joanna Newsom, Phonte von Little Brother oder auch gleich zweimal John Legend diesen Weg an ihrer Seite mit beschreiten, die Songs haben immer etwas fesselndes. Highlights sind für mich die Tracks WALK ALONE, RIGHT ON und THE FIRE. Die Roots sind einfach anders als alles, was wir heute im HipHop erleben. Sie sind eine LiveBand, die seit mehr als 15 Jahren im Schnitt an 200 Tagen pro Jahr auf der Bühne stehen und für ihre Fans das Herz ausschütten, und Black Thought war vielen MC's schon immer gedanklich einen Schritt voraus. Ich hoffe sie kommen bald wieder nach Deutschland, ich habe sie schon 4 mal Live gesehen seit 1993. Und wer sie mal zum anfassen erleben darf wird feststellen, dass sich sich da noch viel besser anhören, als auf Rohling gepresst. Danke für ein tolles Album zur Rechten Zeit!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Still Phillie's Finest, 18. Juli 2010
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: How I Got Over (Audio CD)
Eigentlich sollte schon vor zwei Jahren nach dem letzten Album "Rising Down" Schluss sein mit den Roots, doch wie so oft bei der geplanten Hip Hop Rente kam es auch hier mal wieder anders als geplant. Seit weit über 15 Jahren ist die Crew aus Philadelphia, deren aktuelle Besetzung aus den beiden Urgesteinen Black Thought und Questlove sowie den Kollegen Kamal Gray, Captain Kirk, Frank Knuckles, Tuba Gooding Jr. und dem Neueinsteiger Owen Biddle besteht, nun dabei, seither wurde ihr Style nie langweilig oder verlor etwas von seiner Ausstrahlungskraft - das muss erst mal einer schaffen! "How I Got Over" ist der Titel der neuen Roots-LP, die mit altbekannten Wegbegleitern um Dice Raw, Truck North, Peedi Peedi oder P.O.R.N. den langjährigen Fans gewohnt gute Unterstützung für Black Thought bietet, aber auch andere bekannte Leute wie Phonte und Blu lassen hier etwas von sich hören.

Das mit nicht einmal 43 Minuten recht kurze Album findet seinen Beginn mit einem relaxten und jazzy Intro namens "A Peace Of Light", was einen hervorragend auf das Kommende einstellt. Der erste richtige Song trägt den Titel "Walk Alone", einem Song über den persönlichen Struggle, bei dem zunächst Truck North eine Strophe kickt, danach folgen P.O.R.N., Black Thought und Dice Raw mit einem butterweichen Refrain über ein gefühlvolles Stück, bei dem besonders ein Piano einen wichtigen Part spielt, aber auch Schlagzeug und E-Gitarre finden einen dezenten Einsatz. "Dear God 2.0" wurde als Single ausgekoppelt und dies auch völlig zu recht, denn es ist einer der schönsten Tracks der Platte. Lyrisch geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um die Worte, die man bzw. Black Thought an den Herrn richtet. Unterlegt wird dies mit einem etwas geheimnisvolleren Stück, das auf der einen Seite dunkel, auf der anderen aber auch hoffnungsvoll klingt und in dem eingesungenen Refrain der Monsters Of Folk seinen souligen Höhepunkt findet. Das darauf folgende "Radio Daze" lässt es eine Spur entspannter angehen, groovt angenehm vor sich hin, ist dank der Roots typischen instrumentalen Begleitung ein geschmeidiger Ohrenschmaus und verbindet wieder einmal gekonnt die Verse mit dem Refrain, bei denen hier Blu, P.O.R.N. und Dice Raw beteiligt sind, zu einem vor Soul sprühenden Song.

Titelsong "How I Got Over" bringt mit seiner beschwingten und frischen Art etwas Abwechslung in die sonst recht ruhigen Töne des Albums. Besonders Questlove und sein Schlagzeug kommen hierbei zur Geltung, noch dazu bringt eine E-Orgel coole Old School Flavor mit ein. Black Thoughts Flow fesselt und lässt nicht mehr los, doch auch Dice Raw muss wie so oft auf dieser Platte positiv erwähnt werden, denn seine Hooks sind oftmals das Salz in der Suppe. Komplett anders, jedoch nicht minder gut, präsentiert sich "Right On", dessen Bässe fast schon hypnotisch vor sich hin wummern und dessen freaky Scratches und diverse andere Elemente ein wenig nach Wunderland klingen. Da passen Sängerin Joanna Newman, zuständig für den Refrain, und STS mit ihren einmaligen und außergewöhnlichen Stimmen wie die Faust aufs Auge und lassen Black Thought fast schon wie ein Nebendarsteller da stehen, wobei er sich natürlich auch keine Blöße gibt. John Legend begegnet uns sowohl auf "Doin' It Again", eine Art Fortsetzung seines Songs "Again", und auf "The Fire". Beide kombinieren selbstbewusste und kraftvolle Texte vom Roots Frontmann mit melodischen, von R&B geprägten Instrumentals und den eingesungenen Parts von Kanye West's Entdeckung John Legend. Wer Gefallen daran gefunden hat, der kann sich bereits auf den Herbst freuen, denn da soll ein gemeinsames Album von Legend und den Roots mit dem Titel "Wake Up!" in die Läden kommen. Was bis hier alles so harmonisch geklungen hat, wird mit dem Ende bedauerlicher Weise komplett zerstört. "Web 20/20" heißt der Übeltäter, der unmelodisch und sehr elektronisch vor sich hin poltert und schon früh die Nerven strapaziert. Auch "Hustla" kann man nicht mehr gerade als das Gelbe vom Ei bezeichnen, da es aber nur als Bonus Track gelistet wird, fällt das nicht so schwer ins Gewicht.

Sie haben es mal wieder geschafft! Auch das neueste Werk der wohl besten Live-Performer im Hip Hop Sektor bietet die alte Qualität in neuem Gewand. Zwar ist "How I Got Over" nicht perfekt, aber kein all zu großes Stück davon entfernt und schürt noch dazu Vorfreude auf "Wake Up!". Wer die Jungs schon länger kennt, wird genau wissen, was ihn erwartet, ansonsten kann man diese Platte allen empfehlen, die auf Conscious Rap á la Mos Def und Talib Kweli stehen.
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