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How I Got Over [Vinyl LP]
 
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Musik

Bild des Albums von The Roots

Fotos

Abbildung von The Roots

Biografie

The Roots sind seit rund zwei Jahrzehnten ein unumstößlicher Fels in der internationalen HipHop-Brandung. Ende des Monats melden sie sich mit ihrem neuesten Werk zurück: How I Got Over heißt das neunte Studioalbum der bahnbrechenden Live-HipHop-Formation aus Philadelphia, das am 2. Juli auf Def Jam Records erscheint. Während die Crew um Black Thought und ?uestlove den Titel dieses Mal beim… Lesen Sie mehr im The Roots-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (6. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Def Jam Us (Universal Music Switzerland)
  • ASIN: B002BEJ3BK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.278 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. A Peace Of Light feat. Amber Coffman, Angel Deradoorian & Haley Dekle
2. Walk Alone feat. Truck North, P.O.R.N. & Dice Raw
3. Dear God 2.0 feat. Monsters Of Folk
4. Radio Daze feat. Blu, P.O.R.N. & Dice Raw
5. Now Or Never feat. Phonte & Dice Raw
6. How I Got Over feat. Dice Raw
7. DillaTUDE: The Flight of Titus
Disk: 2
1. The Day feat. Blu, Phonte & Patty Crash
2. Right On feat. Joanna Newsom & STS
3. Doin' It Again
4. The Fire feat. John Legend
5. Tunnel Vision
6. Web 20/20 feat. Peedi Peedi & Truck North
7. Hustla feat. STS (BONUS)

Produktbeschreibungen

motor.de

Stilsicherheit, Consciousness und das Gespür für die richtigen Gäste: Endlich legen The Roots ihr neuestes Werk vor. Diesmal haben sich die Neo Soul-Pioniere von der Ostküste für Gastsänger entschieden, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Die amerikanische Folk-Sängerin Joanna Newsom steht ebenso auf der Featuring-Liste, wie der Monsters Of Folk-Sänger Jim James, Stammgast Dice Raw und R&B-Sänger John Legend. Was beim ersten Blick auf die Tracklist von „How I Got Over“ ein wenig befremdlich wirkt, entpuppt sich beim Hören mal wieder als Geniestreich der beiden Roots-Masterminds. Die zweite Singleauskopplung „Dear God 2.0“, ein Cover des Monsters Of Folk-Songs „Dear God“, gab bereits einen kleinen Einblick in das neue Material der Band. Ähnlich wie schon beim 2003er Crossover-Hit „The Seed 2.0“, ein Cover des Sängers Cody ChessnuTT, drücken The Roots dem Track ihre ganz eigene Note auf: Durch sanfte Klavierklänge und zaghaften Drum-Besen wird der Song mit der klaren Stimme Jim James' eingeleitet. Wenn dann das Schlagzeug und der Basslauf sich treffen, braucht es nur noch Black Thoughts Reime über den verzweifelten Versuch, Gott zu erreichen, um den Song zur gelungenen 2.0-Version zu machen. Mit „Walk Alone“ und „Radio Daze“ liefern The Roots zwei fast identische, ruhige Neo Soul-Tracks ab, die direkt zum Füße hochlegen und entspannen einladen. Dafür sorgen zum einen die smoothen Beats, samt Klavierbegleitung, sowie die soulige Stimme des Roots-Stammsängers Dice Raw, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album ziehen. Auch beim „How I Got Over“ ist Raw am Mikrofon und macht den Titeltrack zu einem Highlight der Platte: Straightes Schlagzeug, Percussions, die erwähnten Raw-Vocals und der Chorus: „Out on the streets / Where I grew up / First thing they teach us: Not to give a fuck. That type of thinking can’t get you nowhere / Someone has to care.“ Die Kooperation mit John Legend ist bei dieser Platte eine wenig verwunderliche und der R&B-Sänger harmoniert stimmlich hervorragend mit dem Sound der Band, auch wenn „The Fire“ überraschender Weise eher in Richtung beatbetonten Hip Hop geht. Mit der Wahl von Joanna Newsom aber haben sich The Roots selbst übertroffen: Das sich die eher gewöhnungsbedürftig Stimme der Harfen-Folkerin so vorzüglich in den Kontext eines Roots-Albums integrieren lässt, hätten vorher sicher die Wenigsten vermutet. Black Thoughts und ?uestlove belehren uns eines Besseren. Newsom singt den Refrain von „Right On“ so hallend und dadurch intensiv, als wäre er in einer riesigen Lagerhalle aufgenommen worden, während die Rap-Parts klingen, als hätte man sie direkt auf den Straßen Phillys in den Radiorecorder gesungen. Oldschool und Newschool verschmelzen in einem Song. The Roots machen auch auf ihrem neunten Studioalbum ihrem Namen alle Ehre. Eine so gelungene Verzahnung eines Großteils schwarzer Musikgeschichte schaffen nur die wenigsten Künstler. Dabei aber nicht nur die eigenen Wurzeln hoch leben zu lassen, sondern stets den Blick nach Vorn gerichtet zu halten und sich von immer weiteren, manchmal auch ungewöhnlichen Einflüssen inspirieren zu lassen, macht Visionäre aus.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Man möchte es ja ... 24. Juni 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... wirklich nicht jedes Mal aufs Neue anstimmen müssen, das sattsam bekannte Loblied auf die Roots und ihren Phillystyle, den HipHop also, der so gänzlich anders daherkommt als das übliche, testosteronsatte Eastcoast-Westcoast-BlingBling-Gangsta-Ding. Und doch wird man auch beim aktuellen Album der Männer um das Duo ?uestlove und Black Thought auf eine verlängerte Lobeshymne nicht verzichten können, haben sie es auf "How I Got Over" doch wieder mal geschafft, die Schnittmengen von Rap-Homies, Indie-Nerds und Soulliebhabern gekonnt zu verschränken und auf eine Platte zu pressen - und dabei auch noch smooth und sexy zu klingen. Ähnliches ist ihnen mit einem großen WOW! auch schon bei dem genialen "Tipping Point" aus dem Jahr 2004 gelungen, die beiden Folgealben "Game Theory" und "Rising Down" sind dann ein wenig aus dem Aufmerksamkeitsfokus gerutscht - nun sind The Roots, besser denn je, wieder da. Die im Genre üblichen Kollaborationen sind sorgsam gewählt, manche nur Insidern bekannt, andere wiederum entlocken einem größeren Kreis wohlwollendes Staunen: Das wachsweiche "Dear God 2.0" zusammen mit den Monsters Of Folk ist ein Geniestreich, Soulgröße John Legend war dann naheliegender - "The Fire" hat gehörig Schwung und macht richtig Spaß. Schön auch, wenn's denn so gemeint war, die kleine Reminiszenz an Paul Youngs "Comeback And Stay" im Titelsong, das verschlafene "The Day" wiederum besticht durch passende Vocals und ist im wortwörtlichen Sinne mehr als laidback. Irgendwann landet man dann zwangsläufig bei Titel Nummer 9, also "Right On" und es braucht ganz sicher keine Kristallkugel um vorherzusagen, dass diesem schier unglaublichen Stück Musik mindestens das passieren wird, was 2002 das grandiose "The Seed 2.0" vom eher sperrigen "Phrenology" auslöste: Bewußtseinserweiterung, Mindblowing, Heavy Rotation, last Exit Sommerhit. Ich meine: Heulsuse Schrägstrich Harfentante Joanna Newsom und The Roots! Geht's denn noch? Und wie das geht, das will gar nicht mehr raus aus dem Kopf und wenn die Welt gerecht ist - und ansatzweise hat sie das ja mit dem Ausscheiden der Franzosen bei dem WM schon bewiesen - dann gibt es für dieses MashUp den Supergrammy und sonst nix. Will man es dagegen nüchtern betrachten, so bleibt für The Roots das unleugbare und keinesfalls zu unterschätzende Verdienst, HipHop-Platten zu machen, die man sich mit viel Genuß in mehreren Durchläufen und am Stück anhören kann, ohne entweder zwanghaften Schlachterphantasien zu erliegen oder mit weichem Hirn ob des stumpfen Bassgewummers dreimal auf die Matte klopfen zu müssen. Klasse Platte - `nuff said.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H-DUB VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Ein Schritt zurück, zwei nach Vorne. Endlich haben die Roots ihr neues, lang ersehntes Album HOW I GOT OVER gedroppt. Man weiß ja nie, was in der Wundertüte steckt bei den Jungs, aber ich bin mehr als überrascht, denn sie kehren mit ihrem Sound tatsächlich fast an ihren Ursprung zurück. Die letzten Alben waren geprägt von zu vielen Experimenten, Black Thoughts lyrische Sprachgewalt ging in rockigen, teilweise zu verwirrenden Klängen oft verloren. Nun wird es wieder etwas harmonischer, und ?uestlove's Schlagzeug hat dabei auch wieder mehr Power und Aufmerksamkeit gewonnen. Die Jungs beschreiben auf diesem Werk ihren Weg durch ein Tal, in dem sie die Hoffnung aber nie aufgegeben haben, den HipHop und das Leben wieder interessanter zu machen und sich auf das schöne zu besinnen. Ob nun die erfrischende Joanna Newsom, Phonte von Little Brother oder auch gleich zweimal John Legend diesen Weg an ihrer Seite mit beschreiten, die Songs haben immer etwas fesselndes. Highlights sind für mich die Tracks WALK ALONE, RIGHT ON und THE FIRE. Die Roots sind einfach anders als alles, was wir heute im HipHop erleben. Sie sind eine LiveBand, die seit mehr als 15 Jahren im Schnitt an 200 Tagen pro Jahr auf der Bühne stehen und für ihre Fans das Herz ausschütten, und Black Thought war vielen MC's schon immer gedanklich einen Schritt voraus. Ich hoffe sie kommen bald wieder nach Deutschland, ich habe sie schon 4 mal Live gesehen seit 1993. Und wer sie mal zum anfassen erleben darf wird feststellen, dass sich sich da noch viel besser anhören, als auf Rohling gepresst. Danke für ein tolles Album zur Rechten Zeit!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4 Sterne 10. November 2011
Von g-hard85
Format:MP3-Download
The Roots' neuestes Machwerk, "How I Got Over", dürfte mittlerweile ihr zehntes Album sein, wenn ich mich nicht irre. Und wenn man die beeindruckende, Anfang der 90er startende Disco sich mal vor Augen führt, stellt man fest, dass Ausfälle ausschließlich fehl am Platze sind, selbst "The Rising Down", meiner Meinung nach die wohl schwächste Platte, ist leicht überdurchschnittlich (das Debut habe ich allerdings noch nicht gehört). Und wiedermal konnte man getrost blind vorbestellen, wer knapp zwei Jahrzehnte ununterbrochen überzeugt, kann sich als einzigartig bezeichnen; The Roots liefern nicht nur ständige Qualität, sondern immer wieder neue Ideen und Innovationen, so auch im vorliegenden Fall.

Während die letzten beiden Alben eine eher härtere Unternote besaßen, ist nun eine wesentliche fröhlichere, melodiösere Stimmung vorhanden, auch wenn ernste und sozialkritische Themen wieder dabei sind. Diese "Gute Laune"-Stimmung spiegelt sich u.a. auf der Tracklist wieder, wenn man etwa Bezug auf Phonte, Blu oder John Legend nimmt, deren Stärke es ist, "warmen Stücken" die nötige Seele zu verleihen, desweiteren gibt es viel Sing-Sang (auch von Black Thought selbst), der zum Glück nicht kitschig-chartorientiert ist, sondern zum "How I Got Over"-Konstrukt wie die Faust ins Ague passt. Generell wird auf jeden Titel mit anderen Artisten zusammengearbeitet, die gut gewählt sind und die stimmungsvolle Atmosphäre nie durcheinander wühlen. Black Thought, den ich zu meinen Lieblingskünstlern zähle und zu den beständigsten Rappern gehört, rappt etwas weniger als sonst (die Platte dauert auch nur etwa 40 Minuten), überzeugt aber nach wie vor. Die Instrumentals sind natürlich live eingespielt (was mein Gehör aber von nicht eingespielter Musik nicht zu unterscheiden vermag) und bis auf ein-zwei Ausnahmen wundervoll konzipiert. Nur am Ende taucht ein Song auf, der nicht sonderlich gut geworden ist, aber nicht wesentlich die Atmosphäre durchbricht.

Letztlich ist festzuhalten, dass The Roots nach wie vor tolle Musik von höchster Qualitätsgüte vorweisen können; dürfte wohl daran liegen, dass man sich auf seine Stärken konzentriert und nicht irgendwelchen Trends krankhaft hinterherläuft, um auch chartmäßig gut da zu stehen, und darüberhinaus, dass man die Liebe zur Musik und zur Innovation immer wieder neu erfährt. Dies erklärt auch die verschieden Gesichter der einzelnen Roots-Alben, die allesamt mit ihren eigenen Stärken und Charakteristika glänzen können. Das bald erscheinende "The Undun" (cooles Cover übrigens, ähnlich wie bei den verschiedenen Versionen von "Things Fall Apart") kann man denke ich ebenfalls blind kaufen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zensur
Ich hab hierzu schon eine ausfühliche Rezension geschrieben - Amazon hat sie deleted! Ich nehm' an, sie war nicht "nett" genug.... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Catero veröffentlicht
ganz normal....
Im Gegensatz zum Album "the tipping point" eine ganz normale unspektakuläre Veröffentlichung ohne jegliche Highlights....Schade.... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Torsten Sondermann veröffentlicht
Grossartiges Album
Grossartiges Album.
Diesmal mehr Sound alles mehr Trip Hop lastiger.
Mitunter meint man die Masterminds von Archive wären mit am Werk. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Frank Osinski veröffentlicht
Spitzen HipHop Album
Super jazziges und organisches HipHop Album der Kultband The Roots. Der Drummer ?uestlove und seine Kumpanen haben ganze Arbeit geleistet und ein absolut homogenes Album... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von hanslmayr veröffentlicht
Back to the Roots
Die beste Band im Hip Hop/ Rap Bereich!! Ich bin Fan und liebe ihren unvergleichlichen Sound. Wer Illadelph Halflife liebte, der wird dieses Album auch lieben.
Vor 16 Monaten von Salle veröffentlicht
Die guten Seelen des Hip Hop
Ich habe den wirklich qualifizierten Rezensionen inhaltlich nichts mehr hinzuzufügen, aber diese sensationelle Scheibe verdient mehr positive Votes. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von zebratrash veröffentlicht
Wahnsinn!!!!
Das Album ist der pure Wahnsinn! vielleicht das beste Album ever von The Roots! die Lieder haben so viel Leben in sich... Abwechslungsreich, auch die Featurings sind absolut hamma! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Mari veröffentlicht
Still Phillie's Finest
Eigentlich sollte schon vor zwei Jahren nach dem letzten Album "Rising Down" Schluss sein mit den Roots, doch wie so oft bei der geplanten Hip Hop Rente kam es auch hier mal wieder... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von JazzMatazz veröffentlicht
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