Aus der Amazon.de-Redaktion
Kennen Sie den Film über jene Gruppe cooler Teenager, von denen einer nach dem anderen kalt gemacht wird? Klar, und Regisseur Jaume Collet-Serra und seine Drehbuchautoren kennen ihn auch und haben einen alten Film mit Vincent Price wieder aufgewärmt und zwischen zwei dicke Scheiben aus The Blair Witch Project und diverse Freitag, der 13.-Filme gepackt. Ein paar heiße Fernseh-Schönheiten von Warner Brothers und Fox darunter Elisha Cuthbert aus 24, Chad Michael Murray und, na ja, Paris Hilton haben Probleme mit ihrem Auto und stolpern in eine Stadt, deren Bewohner wahrhaft mörderische Persönlichkeiten sind. Das Resultat ist ziemlich grausig, und obwohl niemand jemals wirklich erschrocken aussieht, gelingt es Collet-Serra, schon ein oder zwei spannende Sequenzen zu inszenieren. Cuthbert und der ungewollt lustige Murray (der oftmals albern wirkt in seiner Rolle als echter Draufgänger) wirken eher wie ein zerstrittenes Pärchen als die eineiigen Zwillinge, die sie darstellen sollen. Hilton spielt gelangweilt, während der Videoskandal aus ihrem echten Leben für ein paar ironische Einwürfe eingebaut wird, und der Film bewegt sich mit jeder neuen Wendung in schamlosere Höhen. Als Fingerübung in Sachen Gemetzel hat er ein paar neue Ideen zu bieten, aber es lassen sich sicher spannendere und gruseligere Filme finden. --Steve Wiecking
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Als sich die Zwillinge Carly und Nick mit ihren vier Kumpels in einem Wald verfahren, beschließen sie, die Nacht dort zu verbringen. Frisch gestärkt wollen sie am nächsten Tag ihre Weiterfahrt zu einem Footballspiel antreten, als eine Autopanne sie zu einem weiteren Zwischenstopp im Örtchen Ambrose zwingt. Dort besuchen sie das beeindruckende Wachsfigurenkabinett. Warum die ausgestellten Figuren so lebensecht aussehen, erfahren die Unglücklichen bald auf überaus blutigste Weise.
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Hollywoods Nachwuchs wird in Jaume Collet-Serras grausigem Kabinettstückchen im 10-kleine-Negerlein-Prinzip das Lebenslicht ausgeblasen. Neben Skandalnudel Paris Hilton und "24"-Darstellerin Elisha Cuthbert darf sich auch "Freaky Friday"-Schwarm Chad Michael Murray das Gruseln lehren lassen. Dabei sorgen die aufseherregenden Spezialeffekte, die fiesen Todesarten und das hochtemperierte Finale für Schockwirkung, während sich das Drehbuch eng an bekannte Genreregeln hält. Die Kids werden's mögen.
Blickpunkt: Film
'That's hot!' So lautet der Markenspruch der skandalumwitterten Societynudel Paris Hilton. Ob der mit wenigen Ausnahmen nach üblichem Slasher-Schema gestrickte Teenschocker, in dem sie nun ihr Schauspieldebüt absolviert, mit ähnlichem Prädikat in die Popkultur-Annalen eingehen wird, ist fraglich. Entfernt an den im Original gleichnamigen Kultklassiker 'Das Kabinett des Professor Bondi' mit Vincent Price von 1953 angelehnt, betritt die Dark-Castle-Produktion kein taufrisches Terror-Terrain, wartet aber mit einem in beeindruckenden Spezialeffekten triefenden Schlussfinale auf.
Mit der Inszenierung wurde Musik- und Werbeclipspezialist Jaume Collet-Serra betraut, dem für seinen ersten Kinofilm ein 'beinahe strukturloser Dokumentarstil' vorschwebte. Dies schlägt sich in einem lang gezogenen und relativ ereignislosen Storyaufbau nieder. So vergehen rund 40 Minuten, bevor der psychopathische Killer seinem ersten Opfer die Achillessehne durchtrennt und eine brandheiße Wachskur verpasst. Selbst der Prolog weicht von der Norm ab, indem keinem naiv-nichtsahnenden Mädel grausam der Garaus gemacht wird, sondern eine verstörende Familienszene um zwei grundverschiedene Zwillingsbrüder im Jahr 1974 das Schock-Sprungbrett bildet. Zwillinge sind auch die beiden Skriptnovizen Chad und Carrey Hayes, die ihre Erfahrung aus erster Hand ausgiebig zum Einsatz bringen. So wird das Motiv noch zusätzlich fortgesetzt, indem die beiden Protagonisten Carly (Elisha Cuthbert aus dem TV-Hit '24') und Nick (Mädchenschwarm Chad Michael Murray aus 'Freaky Friday - Verrückter Freitag') ebenfalls Zwillinge sind. Zusammen mit vier Freunden sind sie in zwei Autos unterwegs zu einem Footballspiel. Eine Abkürzung (schon lange eines der beliebtesten Horrorklischees für den Weg ins Verderben) führt sie in ein dichtes Waldgebiet, wo sie beschließen, die Nacht zu verbringen. Nach dem Frönen üblicher Teen-Sünden wie Biertrinken und Rumgeschmuse wird die Nacht ohne Schaden für Leib und Leben überstanden. Allerdings zwingt die Kids am nächsten Morgen eine unerklärliche Autopanne, in den nahe gelegenen Ort Ambrose zu gehen. Dort befindet sich das titelgebende Wachsfigurenkabinett, das im wahrsten Sinne des Wortes aus Wachs hergestellt ist. Den Grund für die Lebensechtheit der ausgestellten Figuren müssen sie bald nacheinander auf blutige Weise feststellen.
Der kreative Kerzenwachs-Killer mit Gesichtsmaske wird in einer Doppelrolle von Brian Van Holt dargestellt, der dabei einen eher wächsernen Gruseleffekt erzeugt. Erinnernswerter ist da schon der Auftritt von Hilton, die in einer Sequenz selbstironisch ihr Sextape-Debakel zitiert, einen sexy Striptease hinlegt und in ihrem Fall eine 'kopflastige' Todesszene hat. Die Todesarten fallen dem R-Rating entsprechend recht derb (zwei Enthauptungen, Wachsdusche) aus. Eingefleischte Genrefans werden jedoch kaum beeindruckt sein, und somit wird im Endeffekt nur erreicht, dass das eigentliche Teenie-Zielpublikum ausgeschlossen wird. Als größte Attraktion erweisen sich ohnehin die versierten CGI-Spezialeffekte, die beim furiosen Finale für ein schmelzendes Wachsinferno sorgen. Auch das Produktionsdesign der Geisterstadt und des bizarren Wachsfigurenkabinetts ist grundsolider Qualität. Dies trifft zudem auf die Kameraarbeit (in der typisch ausgeblichen-tristen Farbpalette) und den Standard-Soundtrack (mit Rock- und Hip-Hop-Klängen) zu. ara.
Mit der Inszenierung wurde Musik- und Werbeclipspezialist Jaume Collet-Serra betraut, dem für seinen ersten Kinofilm ein 'beinahe strukturloser Dokumentarstil' vorschwebte. Dies schlägt sich in einem lang gezogenen und relativ ereignislosen Storyaufbau nieder. So vergehen rund 40 Minuten, bevor der psychopathische Killer seinem ersten Opfer die Achillessehne durchtrennt und eine brandheiße Wachskur verpasst. Selbst der Prolog weicht von der Norm ab, indem keinem naiv-nichtsahnenden Mädel grausam der Garaus gemacht wird, sondern eine verstörende Familienszene um zwei grundverschiedene Zwillingsbrüder im Jahr 1974 das Schock-Sprungbrett bildet. Zwillinge sind auch die beiden Skriptnovizen Chad und Carrey Hayes, die ihre Erfahrung aus erster Hand ausgiebig zum Einsatz bringen. So wird das Motiv noch zusätzlich fortgesetzt, indem die beiden Protagonisten Carly (Elisha Cuthbert aus dem TV-Hit '24') und Nick (Mädchenschwarm Chad Michael Murray aus 'Freaky Friday - Verrückter Freitag') ebenfalls Zwillinge sind. Zusammen mit vier Freunden sind sie in zwei Autos unterwegs zu einem Footballspiel. Eine Abkürzung (schon lange eines der beliebtesten Horrorklischees für den Weg ins Verderben) führt sie in ein dichtes Waldgebiet, wo sie beschließen, die Nacht zu verbringen. Nach dem Frönen üblicher Teen-Sünden wie Biertrinken und Rumgeschmuse wird die Nacht ohne Schaden für Leib und Leben überstanden. Allerdings zwingt die Kids am nächsten Morgen eine unerklärliche Autopanne, in den nahe gelegenen Ort Ambrose zu gehen. Dort befindet sich das titelgebende Wachsfigurenkabinett, das im wahrsten Sinne des Wortes aus Wachs hergestellt ist. Den Grund für die Lebensechtheit der ausgestellten Figuren müssen sie bald nacheinander auf blutige Weise feststellen.
Der kreative Kerzenwachs-Killer mit Gesichtsmaske wird in einer Doppelrolle von Brian Van Holt dargestellt, der dabei einen eher wächsernen Gruseleffekt erzeugt. Erinnernswerter ist da schon der Auftritt von Hilton, die in einer Sequenz selbstironisch ihr Sextape-Debakel zitiert, einen sexy Striptease hinlegt und in ihrem Fall eine 'kopflastige' Todesszene hat. Die Todesarten fallen dem R-Rating entsprechend recht derb (zwei Enthauptungen, Wachsdusche) aus. Eingefleischte Genrefans werden jedoch kaum beeindruckt sein, und somit wird im Endeffekt nur erreicht, dass das eigentliche Teenie-Zielpublikum ausgeschlossen wird. Als größte Attraktion erweisen sich ohnehin die versierten CGI-Spezialeffekte, die beim furiosen Finale für ein schmelzendes Wachsinferno sorgen. Auch das Produktionsdesign der Geisterstadt und des bizarren Wachsfigurenkabinetts ist grundsolider Qualität. Dies trifft zudem auf die Kameraarbeit (in der typisch ausgeblichen-tristen Farbpalette) und den Standard-Soundtrack (mit Rock- und Hip-Hop-Klängen) zu. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Remake des gleichnamigen Horrorklassikers aus dem Jahr 1953, in dem ein Wachsfigurenkabinett zum Ausgangspunkt von allerhand Schrecken wird.
Kurzbeschreibung
Eine Gruppe von Collegestudenten sucht wegen einer Autopanne Unterschlupf in einem alten Museum. Ziemlich schnell stellen sie dort fest, dass das Wachsfigurenkabinett, in dem sie ihr Nachtlager aufschlagen, aus echten Körpern besteht. Und der durchgeknallte Kurator ist noch auf der Suche nach neuen Ausstellungsstücken.
Produktbeschreibungen
Was als harmloser Wochenendausflug beginnt, entwickelt sich für sechs Freunde zum grausigen Kampf ums nackte Überleben... Der Horrorklassiker "House of Wax" von 1953 kommt jetzt in einer mitreißenden Neufassung der Produzenten Joel Silver und Robert Zemeckis unter ihrem gemeinsamen Label Dark Castle Entertainment in die Kinos.
Carly (ELISHA CUTHBERT), Paige (PARIS HILTON) und ihre Freunde sind per Auto zu einem der wichtigsten College-Football-Spiele des Jahres unterwegs und beschließen, im Freien zu übernachten, bevor sie zum Spiel fahren. Auf ihrem Zeltplatz jagt ihnen ein seltsamer Trucker einen gehörigen Schrecken ein, und Carly muss außerdem ständig zwischen ihrem Freund Wade (JARED PADALECKI) und ihrem rauflustigen Bruder Nick (CHAD MICHAEL MURRAY) vermitteln.
Am nächsten Morgen entdecken sie, dass sich jemand an ihrem Wagen zu schaffen gemacht hat. Weil sie in der Einöde nicht versauern wollen, nehmen sie das Angebot eines Einheimischen an und fahren mit ihm in die einzige Stadt der Umgebung. Dort, in Ambrose, entdecken sie die Attraktion des Ortes, Trudys Wachsmuseum, in dem es erstaunlich lebensechte Wachsskulpturen zu bestaunen gibt. Die sechs reagieren panisch, als sie erfahren, warum die Wachsfiguren so realistisch wirken.
Schnell kommen die Freunde dem düsteren Geheimnis des Ortes auf die Spur, doch dabei setzen sie ihr Leben aufs Spiel, denn ein irrer Killer hat es auf sie abgesehen. Wenn ihnen die Flucht aus Ambrose nicht umgehend gelingt, werden sie bald das Wachsmuseum bereichern - als
Carly (ELISHA CUTHBERT), Paige (PARIS HILTON) und ihre Freunde sind per Auto zu einem der wichtigsten College-Football-Spiele des Jahres unterwegs und beschließen, im Freien zu übernachten, bevor sie zum Spiel fahren. Auf ihrem Zeltplatz jagt ihnen ein seltsamer Trucker einen gehörigen Schrecken ein, und Carly muss außerdem ständig zwischen ihrem Freund Wade (JARED PADALECKI) und ihrem rauflustigen Bruder Nick (CHAD MICHAEL MURRAY) vermitteln.
Am nächsten Morgen entdecken sie, dass sich jemand an ihrem Wagen zu schaffen gemacht hat. Weil sie in der Einöde nicht versauern wollen, nehmen sie das Angebot eines Einheimischen an und fahren mit ihm in die einzige Stadt der Umgebung. Dort, in Ambrose, entdecken sie die Attraktion des Ortes, Trudys Wachsmuseum, in dem es erstaunlich lebensechte Wachsskulpturen zu bestaunen gibt. Die sechs reagieren panisch, als sie erfahren, warum die Wachsfiguren so realistisch wirken.
Schnell kommen die Freunde dem düsteren Geheimnis des Ortes auf die Spur, doch dabei setzen sie ihr Leben aufs Spiel, denn ein irrer Killer hat es auf sie abgesehen. Wenn ihnen die Flucht aus Ambrose nicht umgehend gelingt, werden sie bald das Wachsmuseum bereichern - als